PRoFILE
Informationen zu Medien, PR und Technologiethemen von Fink & Fuchs Public Relations AG

Gründerkongress Multimedia 2008

Am 30. April 2008 präsentiert das Bundesministerium für Wirtschaft und Technologie (BMWi) im Rahmen des Gründerkongresses Multimedia 2008 im Kosmos, Berlin, junge Multimedia-Unternehmen aus seinen Initiativen Gründerwettbewerb - Mit Multimedia erfolgreich starten, Existenzgründungen aus der Wissenschaft (EXIST) sowie High-Tech Gründerfonds. Der Gründerkongress soll eine Plattform für den Erfahrungsaustausch zwischen Gründern, ITK-Wirtschaft, Kapitalgebern und Investoren darstellen.

 
 

GAMESCom ab 2009 in Köln

Copyright: Leipziger Messe GmbH / Uwe Frauendorf

Der Bundesverband Interaktive Unter- haltungssoftware e.V. (BIU) wird ab 2009 ideeller Träger der Branchenmesse für interaktive Unterhaltungssoftware GAMESCom, die mit neuem Konzept in Köln stattfinden wird. Mit dem Standortwechsel von Leipzig nach Köln wolle man die Zukunft der deutschen Branchenmesse als europäische Leitveranstaltung sichern, so die BIU-Geschäftsführung. Die Leipziger Messe bedauert die Entscheidung des BIU. Die Games Convention findet seit 2002 in Leipzig statt. Die Besucherzahlen stiegen seit der Premiere von 80.000 auf 185.000 im vergangenen Jahr, 503 Firmen präsentierten ihre Produkte und Neuheiten auf der Games Convention 2007. In diesem Jahr findet die größte europäische Spielemesse vom 21. bis 28. August statt.

 
 

Computerspiele-Markt im Aufwind

Im deutschen Computerspiele-Markt wurden 2007 mit Konsolen sowie mit Spielen für Konsolen und PC 2,3 Millarden Euro umgesetzt und damit 30 Prozent mehr als 2006. 2006 wurden Umsätze von 1,77 Milliarden Euro erzielt. Maßgeblich verantwortlich für das Wachstum seien die Spielekonsolen, so Achim Berg, Vizepräsident des Bitkom. Im vergangenen Jahr gingen mit 3,9 Millionen Geräten eine Million mehr Spielekonsolen über den Ladentisch als 2006 (2,9 Millionen Geräte).

 
 

Innovatives Hannover

Ganz im Zeichen technologischer Innovationen steht die diesjährige Hannover Messe vom 21. bis 25. April 2008. Zehn internationale Leitmessen beschäftigen sich mit den Themen Industrial Automation (Interkama, Factory Automation, Industrial Building Automation), Digital Factory, Subcontracting, Energy, Power Plant Technology, Pipeline Technology, MicroTechnology und Research & Technology. Daneben erwarten den Besucher 1.000 Themenveranstaltungen und Foren. Folgende Kunden von Fink & Fuchs PR stellen auf der Hannover Messe aus: WEG (Halle 11, Stand E35) präsentiert eine neue Generation energieeffizienter Motoren, Microsoft (Halle 17, Stand A48) zeigt mit DigiDesk ist eine Technologiestudie, die neue Formen im Umgang mit Produktions- und Geschäftsdaten verdeutlicht. Adobe stellt am Stand von PNY (Halle 17, Stand F60) seine Lösungen für technische Anwender für die sichere Kommunikation und Abstimmung von 2D- und 3D-Konstruktionsdaten und die Erstellung von technischen Dokumentationen sowie die LiveCycle-Serverlösungen für das Digital Rights Management und den Schutz geistigen
Eigentums in der Fertigungsindustrie vor.

 
 

Deutscher Hightech-Markt im Aufwind

Anlässlich der CeBIT in Hannover präsentierte der Bundesverband Informationswirtschaft, Telekommunikation und Neue Medien (Bitkom) neue Daten zum Wachstum des deutschen Marktes für Informationstechnik, Telekommunikation und digitale Consumer Electronics. Für das laufende Jahr wird ein Zuwachs um 1,6 Prozent auf 145,2 Milliarden Euro angekündigt. 2009 erwartet der Bitkom ein weiteres Wachstum um 2 Prozent auf 148,1 Milliarden Euro. Vor allem Software, IT-Services, umweltfreundliche Geräte und Breitbanddienste seien die Wachstumstreiber, so der Bitkom. Positive Auswirkungen gibt es auch auf den Arbeitsmarkt: allein Software-Häuser und IT-Dienstleister haben im vergangenen Jahr 17.000 neue Stellen geschaffen.

 
 

Das vernetzte Heim der Zukunft

Im Showroom des ServiceCentricHome können Besucher erleben, wie das vernetzte Zuhause zukünftig funktioniert. Beleuchtung und Heizung richten sich nach dem Verhalten der Bewohner und werden zentral über Sensoren gesteuert. Lampen funktionieren computergesteuert und schalten sich automatisch ab, sobald man die Wohnung verlässt. Weiterhin sind Herd, Kühlschrank, Fernseher, Stereo-Anlage und Anrufbeantworter intelligent vernetzt und sorgen somit für täglichen Wohnkomfort. Das ServiceCentricHome im Berliner Ernst-Reuter-Hochhaus ist eine Initiative des Bundesverbandes Informationswirtschaft, Telekommunikation und neue Medien und einer der 41 Berliner Preisträger des bundesweiten Innovationswettbewerbes "365 Orte im Land der Ideen".

 
 

Fraunhofer Technologiezirkel

Die Fraunhofer Technology Academy hat einen Technologiezirkel ins Leben gerufen: Dieser gliedert sich in zwei Überblickseminare und elf Vertiefungsseminare. "Technology Foresight" heißt der Schwerpunkt der Überblickseminare, in denen ein systematischer Blick in die Zukunft geworfen wird, um daraus Folgerungen für das Handeln in der Gegenwart zu ziehen. Unternehmen erfahren, welche technologischen Megatrends die Produkte von Morgen beeinflussen, wie neue Werkstoffe entwickelt werden, wie die Produktion in Hochlohnländern wettbewerbsfähig bleibt und wie neue Services den Menschen in Beruf und Freizeit nutzen. Die Vertiefungsseminare steigen in ausgewählte Technologien ein und beleuchten beispielsweise die wirtschaftlichen Potenziale der Nanotechnologie. 

 

Erfolgreiches Innovationsmanagement - aber wie?

Jede dritte Technologie- Partnerschaft scheitert - Dies ist ein zentrales Ergebnis der Studie "Managementkompass Wachstumstreiber Technologie", die von Steria Mummert Consulting und dem F.A.Z.-Institut im November 2007 durchgeführt wurde. 37 Prozent der Unternehmen in Deutschland schaffen es nicht, zugekaufte Technologien in effizientere Prozesse umzusetzen oder neue Produkte daraus zu entwickeln. Die wenigsten Unternehmen haben Zeit und das entsprechende Know-how, Technologien inhouse weiterzuentwickeln. Deshalb, so die Studie, seien Technologiepartnerschaften der Schlüssel für erfolgreiches Innovationsmanagement. 42 Prozent der Firmen mit Umsatzzuwächsen betreiben erfolgreiche Technologiepartnerschaften. Etwa 77 Prozent der deutschen Unternehmen pflegen intensive Kooperationen mit Technologiepartnern. Ein Viertel der Unternehmen haben sich ein eigenes Netz mit mehreren Unternehmen und Institutionen aufgebaut. Schließlich bedarf es einer professionellen Organisation, um zugekaufte Technologien oder Zwischenprodukte zu marktreifen Innovationen weiterzuentwickeln.

 
 

Gewinner des BMWi-Wettbewerbs E-Energy

Im Rahmen der CeBIT 2008 wurden die sechs Gewinner des Technologie-Wettbewerbs "E-Energy: IKT-basiertes Energiesystem der Zukunft" bekannt gegeben. Als Preisträgerprojekte für die E-Energy-Förderung wurden folgende Vorhaben ausgewählt:

  • eTelligence - Intelligenz für Energie, Märkte und Netze, Cuxhaven
  • E-DeMa - Entwicklung und Demonstration dezentral vernetzter Energiesysteme hin zum E-Energy-Marktplatz der Zukunft, Rhein-Ruhr-Gebiet
  • MEREGIO - Aufbruch zu Minimum Emission Regions, Karlsruhe/Stuttgart
  • Modellstadt Mannheim - Modellstadt in der Metropolregion Rhein-Neckar
  • RegModHarz - Regenerative Modellregion Harz, Landkreis Harz
  • Smart W@TTS - Steigerung der Selbstregelfähigkeit des Energiesystems durch die "intelligente Kilowattstunde" und das Internet der Energie, Aachen.

Diese Projekte verdeutlichen am besten, wie mit Hilfe der Informations- und Kommunikationstechnologien die Wirtschaftlichkeit und Versorgungssicherheit sowie die Klima- und Umweltverträglichkeit in der Stromversorgung optimiert werden können.

 
 

IT-Studie 2008

Die kürzlich durchgeführte Marktstudie "Was bewegt IT-Entscheider 2008?" kommt zu dem Ergebnis, dass Unternehmen, deren Rendite um fünf bis zehn Prozent über dem jeweiligen Industriedurchschnitt liegt, 3,4 Prozent mehr in ihre IT investieren als die übrigen Unternehmen der Branche. Die IT-Studie 2008 wurde im Zeitraum Dezember 2007 bis Februar 2008 vom Handelsblatt und der Beratung Droege & Comp. unter 359 IT-Entscheidern aus Deutschland, Österreich und der Schweiz durchgeführt. Bei der Bewältigung der wachsenden Anforderungen an die IT, vor allem bei der Anwendungsentwicklung, werden immer mehr Leistungen extern eingekauft. Der Anteil der externen Anwendungsentwicklung beträgt in diesem Jahr 44 Prozent und soll bis 2011 auf 46 Prozent steigen, so die Studie. Interessant sei außerdem, dass die mittelgroßen Unternehmen die Konzerne beim Thema Off-Shoring erstmals überholt hätten. Wie auch in der Vergangenheit steht die IT-Infrastruktur ganz oben auf der Agenda der Investitionsobjekte.

 
 

one world - one drupa

Foto: Messe Düsseldorf

Nach vier Jahren Pause findet in diesem Jahr vom 29. Mai bis 11. Juni wieder die drupa in Düsseldorf statt. Schwerpunktthemen sind Druck- und Media-Vorstufe, Druck, Buchbinderei, Druckverarbeitung, Papierverarbeitung und Packmittelproduktion sowie Verbrauchsmaterialien und Dienstleistungen. Um dem Fachpublikum den Überblick innerhalb einzelner Themenfelder zu erleichtern, werden zur drupa 2008 geführte Touren zu aktuellen Trend-Themen, wie Workflow, Web-to-Print, über Offset- und Digitaldruck bis zur Verpackungsproduktion und Weiterverarbeitung, angeboten. Vor vier Jahren stellten 1.886 Aussteller aus 52 Ländern ihre Produkte und Lösungen vor. Es wurden 394.478 Besucher registriert. Über den Messeauftritt unseres Kunden Xerox in Halle 8b können sich Interessierte auf den drupa-Seiten von Xerox informieren.

 
 

Bundesinnenminister fordert Aufnahme von IT ins Grundgesetz

Bundesinnenminister Dr. Wolfgang Schäuble möchte eine neue verfassungsrechtliche Grundlage für die Zusammenarbeit von Bund und Ländern in der IT schaffen. Der schnelle Innovationsrhythmus in der IT soll zukünftig nicht durch langwierige bürokratische Entscheidungsprozesse blockiert werden. Ende März legte der Bundesinnenminister den Vorsitzenden der Föderalismuskommission II die Vorstellungen der Bundesregierung zur Modernisierung der Verwaltung von Bund und Ländern vor. Für die Föderalismusreform werden drei Schwerpunkte genannt:

  • Bund-Länder-Zusammenarbeit
  • Neue Instrumente der horizontalen und vertikalen Verwaltungskooperation
  • Benchmarking.

Bund, Länder und Kommunen geben jährlich 17 Milliarden Euro für Informationstechnik aus. Trotz dieser gewaltigen Summe könne die Qualität auf vielen Gebieten noch verbessert werden, so Dr. Schäuble.