Ab sofort präsentiert sich die Zeitschrift PC-WELT mit neuem Layout und als Wissensmagazin für die digitale Welt. In Form von speziellen Info-Grafiken und erklärenden Kästen bekommen nun alle Artikel einen deutlich höheren Wissens-Anteil. Außerdem gibt es reine Wissensartikel, die jeweils eine bestimmte Produktkategorie oder Technologie in allen Details beleuchten. Auch das Layout der PC-WELT hat sich deutlich weiterentwickelt und kommt insgesamt moderner und hochwertiger daher.



Einer der Gewinner der AWA 2007 ist die c`t mit einem Zuwachs in der Gesamt-Reichweite von 151.000 Lesern und damit der höchsten Reichweitensteigerung im Segment der Computerzeitschriften. Auch die PC Welt (plus 112.000) und das PC Magazin (plus 51.000) konnten Leser gewinnen. Bei den Magazintiteln liegt der "Spiegel" mit einer Reichweite von 5,86 Millionen Lesern vorm Konkurrenten "Focus". Der "Stern" kommt auf 7,56 Millionen Leser. Reichweitengewinner unter den Wirtschaftstiteln ist das "Manager-Magazin" mit einem Plus von 17 Prozent. Das manager magazin konnte 96.000 Leser gewinnen und steigert im Wettbewerbsumfeld (Capital, Wirtschaftswoche, Börse Online, Impulse, Focus Money) als einziger Titel seine Reichweite. Bei den überregionalen Tageszeitungen verbuchte die FTD den größten prozentualen Zuwachs und baute ihre Reichweite um 38 Prozent auf 291.000 Leser pro Ausgabe aus. Die Allensbacher Markt- und Werbeträger Analyse 2007 basiert auf mehr als 21.000 Interviews, die bundesweit zwischen Februar 2006 und April 2007 in drei Erhebungswellen durchgeführt wurden. Die Untersuchung vom Institut für Demoskopie in Allensbach beleuchtet jährlich Daten zu Konsumgewohnheiten und Mediennutzung.



Mit dem Spielesonderheft „Kids Gamer“ will Computec Media Kinder zwischen 8 und 14 Jahren ansprechen. Das Heft soll einen bunten Themenmix aus Spielen für alle Systeme, Hardware, Film, DVD und Fernsehen liefern, wobei der Schwerpunkt Handy-Games und Konsolen-Spiele sind. Mit einer Auflage von 50.000 Exemplaren und einem Umfang von 70 Seiten erscheint die Startausgabe. Das Sonderheft der "Kids Zone" soll künftig vierteljährlich am Kiosk liegen. Der Copypreis beträgt 2,99 Euro.



Auch im zweiten Quartal 2007 konnte die Frankfurter Allgemeine Sonntagszeitung ihre Auflage steigern. Die verkaufte Auflage liegt laut IVW II/2007 bei 322.521 Exemplaren, was einem Zuwachs von 7.910 Exemplaren (plus 2,51 Prozent) im Vergleich zum Vorjahresquartal entspricht. Mit 3.810 registrierten, zahlenden Nutzern trifft die e-paper-Ausgabe der Frankfurter Allgemeinen Zeitung auf stark wachsendes Interesse. Dies entspricht einer Steigerung von 22,7 Prozent bzw. 705 Exemplaren gegenüber dem Vorjahresquartal. Den bedeutendsten Zuwachs erzielte die F.A.Z.-Sonntagszeitung im Abonnement mit nunmehr 176.628 Exemplaren (plus 7,24 Prozent).




Am 16. Oktober 2007 erscheint die Allensbacher Computer- und Technik-Analyse 2007 (ACTA). Die Nutzung von Web2.0-Technologien wurde neu in die seit 1997 durchgeführte Untersuchung aufgenommen. Neben der Akzeptanz neuer Technologien nimmt die ACTA auch das Informations-, Kommunikations- und Konsumverhalten der Bevölkerung unter die Lupe. Basis sind mehr als 10.000 Interviews.



Der britische Wirtschaftsmagazin "Economist" bringt ab Oktober quartalsweise den neuen Magazintitel für Luxus und Lifestyle "Intelligent Life" auf den Markt. Der Titel war in den vergangenen beiden Jahren bereits jeweils einmal als Sonderausgabe erschienen. Der Verlag hofft, kostspielige Anzeigen für Luxusartikel zu akquirieren. Verkauft werden soll das neue Magazin in Großbritannien, Kontinental-Europa, dem Nahen Osten und Afrika. Startauflage: 175.000 Exemplare.



FAZ.NET, der Internetauftritt der Frankfurter Allgemeinen Zeitung, baut den multimedialen Content weiter aus. Das Bewegtbildangebot wird ab sofort durch exklusive Interviews sowie Reportagen ergänzt. Sämtliche Videoinhalte (www.faz.net/video-nachrichten und www.faz.net/filmkritik) wurden auf das Videoformat Flash umgestellt, wobei besonderer Wert auf Funktionalität und Einfachheit in der Bedienung gelegt wurde. Somit bietet FAZ.NET seinen Werbekunden mit dem neuen Videoplayer eine weitere innovative Werbeform, denn Werbevideos, aber auch bildbasierte Formate, können in die Videos integriert werden.



Bertelsmann konnte im ersten Halbjahr 2007 seine erfolgreiche Geschäftsentwicklung fortsetzen. Der Umsatz legte bereinigt um 1,3 Prozent auf 9 Milliarden Euro zu. Das operative Ergebnis vor Steuern wuchs im Vergleich zum Vorjahreszeitraum um 1,9 Prozent auf 714 Millionen Euro. Die Umsatzrendite erhöhte sich im ersten Halbjahr auf 8 Prozent. Sie liegt damit über dem Vergleichswert des Vorjahres von 7,7 Prozent. Maßgeblich trugen die RTL Group mit gestiegenen TV-Werbeeinnahmen und einem florierenden Fernsehproduktionsgeschäft sowie der Verlag Gruner + Jahr zum guten Geschäftsergebnis bei.



Die Medienpolitische Kommission des Landes Hessen hat Anfang Oktober in Frankfurt mit dem Hessischen Modell einen Vorschlag zur Neuordnung der Rundfunkgebühren vorgestellt. Diese Gebühren müssten von den Empfangsgeräten gelöst werden. „In einer Zeit, in der bald jedes Küchengerät ein potenzieller Fernsehempfänger wird, muss sich die Gebührenpflicht an der eigentlichen Leistung des öffentlich-rechtlichen Rundfunks festmachen. Die Sender stellen nicht Geräte zur Verfügung, sondern einen Teil des Programms", erklärte Ulrike Gehring, Vorsitzende der Medienpolitischen Kommission Hessen. So müsse im Sinne einer technologiefreundlichen Wirtschaftspolitik die Gebühr für die Erfüllung eines Programmauftrages für das demokratische Gemeinwesen und nicht für Gerätebesitz erhoben werden. Folglich müssten alle in Deutschland lebenden Wahlberechtigten für die Gebühren aufkommen, unabhängig davon, ob und über welche Empfangstechnik sie das Bildungs-, Informations- und Unterhaltungsangebot abrufen. Nach dem Vorschlag würden die Rundfunkgebühren unter die bisherigen Monatsbeiträge sinken. Mit 15,36 Euro bzw. 7,68 Euro würde die Finanzierung des öffentlich-rechtlichen Rundfunks auf dem heutigen Niveau gesichert. Einkommensschwache und Lebensgemeinschaften sollen entlastet werden.

Die Medienpolitische Kommission war als Fachgremium der Arbeitsgemeinschaft aller Hessischen Industrie- und Handelskammern mit der Entwicklung eines Alternativ-Vorschlags zur Gebührenerhebung beauftragt worden, nachdem die Einführung der PC-Gebühren zu erheblicher Unruhe unter Unternehmen und Gewerbetreibenden geführt hatte. Da die ausführliche Rechtsprechung des Bundesverfassungsgerichts die Art der Rundfunkfinanzierung stark einschränkt, wurde zur Sicherung der Verfassungsmäßigkeit des Hessischen Modells die Medienpolitische Kommission von der Fachjuristin Petra Marwitz beraten. Das Modell wurde am 27. September 2007 allen Ministerpräsidenten zur Kenntnis gegeben.


Ab sofort steht das Online-Angebot des Wirtschaftsmagazins Capital auch über das Handy zur Verfügung. "Capital Mobil" stellt neben den wichtigsten Meldungen des Tages aus Politik, Unternehmen und Finanzen, dem Nutzer auch den Blick auf das eigene Portfolio jederzeit und überall zur Verfügung. Abrufbar mit der gewohnten Mobilfunkverbindung gewährleistet „Capital Mobil“ einen besonders komfortablen Service für Business-Entscheider auf Geschäftsreisen. Neben der Nutzung auf dem Handy kann der Service auch über Blackberry oder PDA bezogen werden und ermöglicht die Suche nach Artikeln und Börsenkursen sowie die mobile Nutzung von Tools wie dem Tages- und Festgeldrechner.



Eine Studie der TNS Emnid findet heraus: Ihren Lokalzeitungen bringen die Bundesbürger mit 60 Prozent das größte Vertrauen entgegen. Danach folgen der öffentlich-rechtliche Rundfunk (53 Prozent), das öffentlich-rechtliche Fernsehen (52 Prozent) sowie die Zeitschriften (35 Prozent). Den privaten Rundfunkanbietern vertrauen 31 Prozent, dem Privatfernsehen 26 Prozent. Das Internet schneidet am schlechtesten ab. Dem weltweiten Netz vertrauen lediglich 20 Prozent der Bundesbürger. Befragt wurden insgesamt 1.048 Bundesbürger ab 14 Jahren in repräsentativ ausgewählten Interviews im Zeitraum 4. bis 15. Mai nach ihrem allgemeinen Vertrauen in die aufgezählten Mediengattungen.



Markus Eiberger, 38, hat seit Anfang Oktober die Leitung des neuen Fachbereiches Research & Services bei der Motor Presse Stuttgart inne. Um Synergien der umfangreichen Forschungs- und Marketingaktivitäten des Verlages noch besser zu nutzen, wurde dieser Bereich komplett umstrukturiert. Die Motor Presse Stuttgart bietet mit ihren etablierten Studienreihen zu den Themenbereichen Automobil, Zweirad, Sport, Freizeit, Lifestyle und Consumer Electronics Marketing- und Mediastrategen aus Industrie, Handel und Werbung Orientierungshilfe für die tägliche Arbeit.



Fernsehen, Radio, PC und Printtitel nehmen im täglichen Zeitbudget mittlerweile mehr Raum ein als Familie, Freunde und der Job. Denn im Durchschnitt beschäftigen sich die Deutschen an einem normalen Werktag insgesamt acht Stunden und 36 Minuten mit den Medien. Das ist ein Ergebnis der Studie Communication Networks 11.0, die der Focus Magazin Verlag herausgibt. Seit 1999 hat die Onlinenutzung von 9 auf 61 Prozent in der Bevölkerung zugelegt, der Anteil der Zeitschriftennutzer ist mit 94 Prozent nahezu stabil. "Der Aufstieg des Mediums Online geht nicht zulasten des Zeitbudgets für Print", fasst Focus-Geschäftsführer Frank-Michael Müller zusammen.



Die Computer Bild-Gruppe veröffentlicht Mitte Oktober erstmals zwei Sonderhefte. Das Computer Bild Spiele-Sonderheft „Die 100 besten PC- und die 100 besten Konsolenspiele“ dient als der große Spiele-Einkaufsführer: Er bietet fundierte Kaufberatung mit zahlreichen Testtabellen für Spiele und Konsolen, stellt aktuelle Neuerscheinungen vor und informiert über zahlreiche Tricks zu verschiedenen Spielen aus unterschiedlichen Genres. Das Sonderheft von Audio Video Foto Bild „Digitale Trends 2007: Flachbild-Fernseher, HDTV, Digitale Fotoapparate, Camcorder“ liefert umfangreichen Service und eine Kauf- und Orientierungshilfe mit Vergleichtests zu LCD-/Plasma-Fernsehern, DVD-/HDD-Rekordern, Kompaktkameras, digitalen Spiegelreflexkameras und Camcodern.



In einer aktuellen Studie der Zeitungs Marketing Gesellschaft (ZMG) „Zeitungsqualitäten“ 2007/08“ verteidigen Zeitungen erneut ihre Leistungsfähigkeit und führende Stellung als Informations- und Werbemedium. Zeitungen stellen weiterhin das reichweitenstarke Medium dar, das intensiv genutzt wird und aufgrund seiner herausragenden Kommunikationsqualitäten beste Voraussetzungen für eine erfolgreiche Werbekommunikation bietet. Tageszeitungen werden unter der Woche durchschnittlich 36 Minuten, die Samstags-Ausgabe im Laufe des Wochenendes sogar 44 Minuten gelesen. Mit ein Grund für die stabile Reichweite ist die Tatsache, dass die weitaus meisten Leser ihr Zeitungsexemplar nicht alleine lesen, sondern mit anderen teilen (78 Prozent). Der komplette Berichtsband umfasst 91 Seiten und kann von Werbekunden und Agenturen kostenlos angefordert werden.



Das Handelsblatt erscheint ab sofort freitags mit der wöchentlichen Beilage „Perspektiven“, die auf 24 Seiten im Tabloid-Format spannende Menschen vorstellt. Die Beilage beleuchtet Karrieren und Lebenswege, spricht mit Top-Managern und berichtet über MBA und Weiterbildung. Unter dem Motto, „wo lohnt der Karriere-Turbo MBA – wir stellen die besten Business-Schulen Deutschlands vor“, startet Perspektiven eine sechsteilige Serie „MBA in Deutschland“. In dem neu eingerichteten Newsroom, unter der Leitung von Sven Scheffler, werden Perspektiven und das Monatsmagazin „Handelsblatt Junge Karriere“ von einem Redaktionsteam produziert.



Die Axel Springer AG ist seit 1. Oktober 2007 neues Mitglied in der AGOF (Arbeitsgemeinschaft Online Forschung e.V.). Im Rahmen der Digitalisierungsoffensive hat das Unternehmen seine Online-Aktivitäten in den vergangenen Monaten signifikant ausgebaut und damit auch sein Online-Vermarktungsportfolio weiter ergänzt. Bereits seit der letzten Veröffentlichung der AGOF Internet Facts 2007-I werden die bei Axel Springer in Eigenvermarktung befindlichen Onlineangebote unter dem Vermarktungsdach „Axel Springer“ ausgewiesen. Dies umfasst aktuell die Angebote Bild.T-Online, Autobild.de, Welt Online, Morgenpost.de und Abendblatt.de.



Im September 2007 registrierte der britische Internet Service Provider Netcraft 135.166.473 Webseiten weltweit. Dies bedeutet eine Steigerung um 7,2 Millionen Seiten zum Vormonat und gleichzeitig die größte Steigerung seit Beginn dieser Untersuchung im August 1995. Ursache dieses rasanten Wachstums ist die steigende Zahl von Blogs und Community-Seiten.



Die freie Enzyklopädie Wikipedia kann jederzeit von jedem Nutzer ergänzt, bearbeitet und natürlich auch manipuliert werden. Um die Inhalte verlässlicher zu machen, wurde im vergangenen Jahr innerhalb der deutschsprachigen Wikipedia ein Konzept für „vertrauenswürdigere“ Inhalte entwickelt. Demnach sollen ab November 2007 dem Leser in der Standardansicht nur Dokumente angezeigt werden, die als frei von Verunstaltungen gekennzeichnet wurden. Dabei wird es zwei Arten von Markierungen geben: eine „gesichtete Version“ soll anzeigen, dass eine Artikelversion frei von Schmierereien ist. Als „geprüfte Version“ gekennzeichnete Texte beinhalten nach Meinung der Prüfer keine falschen Aussagen und keine verfälschenden Lücken. Prüfer sind laut Wikipedia erfahrene Nutzer, die sich durch ihr Fachwissen ausgezeichnet haben.