„2007 State of the Future“ erschienen
Der globale Think Tank „Millenium Project“ hat im September seinen Report „2007 State of the Future“ veröffentlicht. Dieser in englischer Sprache verfasste Bericht liefert jährlich einen Überblick über Trends und Perspektiven für Gesellschaft, Wirtschaft, Wissenschaft, Technik und Umwelt. Der Report präsentiere außerdem eine Roadmap zu allen Themen, denen wir uns stellen müssen, um die Herausforderungen der Zukunft zu meistern, so einer der Autoren. Schwerpunktthemen der diesjährigen Studie sind „Bildung 2030“ sowie „Umwelt und Sicherheit“. Das Millennium Project ist ein weltweiter Think Tank in Form einer Non-Governmental-Organisation, der sich mit der globalen Zukunft beschäftigt und seit 2007 unter Schirmherrschaft der World Federation of United Nations Association (WFUNA) operiert. Der Report kann im Internet bestellt werden.



Internet-Fernsehen im Kommen
Rund 2,5 Millionen Haushalte könnten 2012 Fernsehen über das Internet-Protokoll (IPTV) nutzen, so das Beratungsunternehmen Goldmedia und der Bundesverband Informationswirtschaft, Telekommunikation und neue Medien (BITKOM). Wie die Studie „IPTV – Marktpotenziale für IP-basiertes Fernsehen in Deutschland“ erläutert, nutzen voraussichtlich bis Ende dieses Jahres 100.000 Haushalte in Deutschland einen IPTV-Anschluss. Die direkten Erlöse (Grundgebühren für die TV-Pakete, Erlöse aus Pay-TV-Gebühren, Video-on-Demand und kostenpflichtige Zusatzdienste) werden laut Studie im Jahr 2012 mehr als 420 Millionen Euro betragen. Im Vergleich zu anderen EU-Ländern liegt Deutschland jedoch beim Fernsehen über das Internet weit zurück. In Frankreich gibt es bereits heute über zwei Millionen IPTV-Kunden. Angeboten wird IPTV fast immer im Triple-Play-Paket, also zusammen mit Telefon- und Internetanschluss. Für den Empfang wird eine Set-Top-Box benötigt. Vorteile des IPTV: im Vergleich zum herkömmlichen TV-Empfang gibt es fast keine Kapazitätsengpässe. Neben einer unbegrenzten Anzahl von TV-Programmen können Kunden auch interaktive Zusatzdienste nutzen.



Mangelhafte Vernetzung beim Online-Marketing
Online-Marketing ist für viele Unternehmen ein fester Bestandteil im Marketing-Mix. 90 Prozent der 233 Befragten betreiben Marketing im Internet, 85 Prozent nutzen das Web für den Vertrieb. Wie die Technische Universität München jedoch kürzlich in einer repräsentativen Umfrage herausfand, stimmt nur die Hälfte der befragten Unternehmen die einzelnen Aktivitäten aufeinander ab. Die Umfrage wurde im Mai und Juni 2007 vom Lehrstuhl Dienstleistungs- und Technologiemarketing der Technischen Universität München und dem Online-Marketing-Spezialisten ValueClick durchgeführt. Der Download ist kostenlos.




do it.kongress 2007
Erstmalig findet der do it.kongress für mehr Innovation mit IT und Medien am 15. November 2007 im Internationalen Congresscenter auf der Neuen Messe Stuttgart statt. Die Veranstaltung versteht sich als zentrale Networking-Plattform in Baden-Württemberg für IT- und Medienvertreter, Entscheider aus Wirtschaft, Forschung, Politik und Gesellschaft. Inhaltlich beleuchtet der Kongress IT und Medien als Querschnittstechnologien in unterschiedlichen Branchen, Anwendungsfeldern und Dienstleistungsbereichen.



Bundeswettbewerb Informatik
Der 26. Bundeswettbewerb Informatik (BWINF) unter dem Motto „Think!“ läuft derzeit und richtet sich an Jugendliche bis 21 Jahre. Der Wettbewerb startet im September, dauert ein Jahr und besteht aus drei Runden, in denen sich der Schwierigkeitsgrad der Aufgaben jeweils steigert. In der dritten Runde werden die bundesweit dreißig Besten zu einem Kolloquium eingeladen. Die Aufgaben der ersten Runde sind bis 12. November 2007 zu lösen. Diese sowie weitere Informationen zum Wettbewerb finden sich auf der Website des BWINF. Träger dieses Wettbewerbs sind das Bundesministerium für Bildung und Forschung und der Fraunhofer-Verbund Informations- und Kommunikationstechnik.



DEMO der Innovationen
Eines der erfolgreichsten US-Events zur Vorstellung von Innovationen, die DEMO, feiert am 16. Oktober 2007 im Forum am Deutschen Museum in München Deutschland-Premiere. Die Besucher der DEMO Germany können sich auf 25, meist junge Unternehmen freuen, die ihre Innovationen erstmals der europäischen Öffentlichkeit vorstellen. Die Teilnehmer, überwiegend Manager führender Technologieunternehmen, Risikokapitalgeber, Branchenanalysten und Journalisten werden unter anderem Neuheiten sehen wie stereoskopische 3-D-Technologien für die Filmproduktion, neue Suchmaschinenansätze, neuartige Biometrie-Verfahren, mobile Voice-over-IP-Anwendungen, Multiformat-Communities oder Digitalfotografie in Verbindung mit GPS. Vorabinformationen zu den Präsentationen finden sich bereits im Internet.


Jahreskongress 2007
Rund 800 Vertreter aus Politik, Wirtschaft, Wissenschaft und Medien werden am 30. Oktober 2007 zum Jahreskongress der Inititative D21 im Congress Center Dresden erwartet. Die Veranstaltung wird von Bundesinnenminister Dr. Wolfgang Schäuble eröffnet. Der Jahreskongress steht ganz im Zeichen des Web 2.0. Neue Formen der Kommunikation und Interaktion, neue Chancen politischer Beteiligung und Meinungsäußerung sowie neue Wege der Kundenbindung für Unternehmen stehen thematisch im Mittelpunkt. In einer begleitenden Ausstellung präsentieren rund 30 Mitglieder, Förderer und Partner aktuelle Projekte. Anmeldung im Internet möglich.



Web2.0: Mehr Aufklärung gewünscht
Europäische Führungskräfte wünschen sich mehr Aufklärung über den Mehrwert von Web2.0-Technologien und –Services. Diese Aussage machten 57 Prozent von 321 befragten Unternehmen aus sieben europäischen Ländern im Rahmen einer Studie des Softwareherstellers Bea Systems. Für 41 Prozent der Unternehmen ist die Verbesserung der Kundenbeziehungen und –interaktionen der Hauptgrund für die Einführung von Web2.0-Technologien. Die Verbesserung der Mitarbeiter-Kollaboration nannten 31 Prozent, die Möglichkeit, einfachere Schnittstellen zu Partnern und Lieferanten aufzubauen 28 Prozent als weitere Gründe für den Einsatz von Web2.0-Technologien. Web-Services sind treibende Kraft für das Web2.0. 38 Prozent der Befragten nutzen Web-Services, um Systeme miteinander zu verbinden und Geschäftsprozesse zu automatisieren. 6 Prozent der Befragten nutzen bereits heute schon Mashups, 18 Prozent planen den Einsatz in den nächsten 12 Monaten. Damit würde sich laut der Untersuchung von Bea Systems die Nachfrage für diese Art der Erstellung neuer Inhalte durch Re-Kombination bestehender Informationen aus Webseiten oder Anwendungen verdreifachen. Außerdem gibt es starke Unterschiede in der Bewertung von Web2.0-Technologien in den einzelnen Ländern: am geringsten ist beispielsweise das Verständnis für die Vorteile der Web2.0-Technologien in Norwegen und Schweden. Deutsche und französische Unternehmen haben sehr große Sicherheitsbedenken. Gleichzeitig gibt es in Deutschland (34 Prozent) und Frankreich (25 Prozent) aber auch die größte Nachfrage nach Mashups.



Mehr Drucker in Europa verkauft
Der Markt für Drucker, Kopierer und Multifunktionsgeräte in Europa, dem Nahen Osten und Afrika ist laut der Gartner Group im ersten Halbjahr 2007 um 5,8 Prozent auf 23,4 Millionen Geräte gewachsen. Für das Jahr 2007 prognostiziert das Marktforschungsunternehmen einen Absatz von 54 Millionen Stück. Marktführer ist Hewlett-Packard mit einem Marktanteil von 42,8 Prozent. Die Plätze zwei und drei belegen Canon (15,1 Prozent) und Epson (10,7 Prozent). Lexmark erreicht einen Marktanteil von 9,6 Prozent, Brother folgt mit 6,4 Prozent.



Lehrlinge brauchen PC-Schulung
Fast jeder zweite Lehrling in Deutschland (46 Prozent) kennt sich nicht ausreichend mit Computer und Internet aus. Das ist das Ergebnis einer Umfrage von TNS-Infratest unter rund 200 Personalverantwortlichen. IT-Kompetenz ist jedoch für zwei Drittel der befragten Personalentscheider aus Handwerk und Industrie ausgesprochen wichtig. Textverarbeitung (63 Prozent), Tabellenkalkulation (47 Prozent) und der Umgang mit dem Internet (45 Prozent) sind die zentralen Fertigkeiten, die von den Ausbildern erwartet werden. Gerade in diesen Bereichen zeigten sich erhebliche Defizite, so die Untersuchung. Und noch gravierender: die Hälfte aller Auszubildenden zeige nach Einschätzung der Befragten auch keine Motivation, diese Defizite durch Eigeninitiative abzubauen. Die Hauptschulen schneiden in dieser Untersuchung am schlechtesten ab, denn sie vermittelten am wenigsten IT-Kompetenz, so ein Ergebnis der Umfrage.



Innovativer Mittelstand
Mehr als 300 mittelständische Unternehmen haben Best Practices für innovative Internetanwendungen beim Deutschen Internetpreis 2007 eingereicht. Die drei Gewinner werden am 6. November 2007 in Düsseldorf ausgezeichnet. Sie erhalten außerdem Geldpreise im Wert von insgesamt 60.000 Euro. Schirmherr des Preises ist Bundeswirtschaftsminister Michael Glos. Die Verleihung des Deutschen Internetpreises findet zum achten Mal statt und ist Höhepunkt des 3. Deutschen ITK-Mittelstandstages, zu dem der Bundesverband Informationswirtschaft, Telekommunikation und neue Medien (BITKOM) zahlreiche Spitzenvertreter der Branche erwartet.