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BWMi fördert innovative Unternehmen
Das Bundesministerium für Wirtschaft und Technologie (BWMi) fördert in diesem Jahr zum ersten Mal junge, innovative Unternehmen aus Deutschland, die bisher noch nicht als Aussteller auf der LASER. World of Photonics waren. Die Weltleitmesse für Optische Technologien (18. bis 21. Juni 2007) wird von der Messe München veranstaltet. Parallel zur Messe findet der World of Photonics Congress statt. Firmen, die sich dem geförderten Gemeinschaftsstand anschließen, erhalten 80 Prozent ihrer Kosten für Standmiete und Standbau zurück erstattet. Das BWMi bietet damit deutschen Jungunternehmern einen Einstieg in die internationale Photonikbranche, ermöglicht ihnen den Kontakt zu internationalem Fachpublikum und möchte außerdem den Export innovativer deutscher Produkte und Technologien forcieren.

Deutscher IT-Markt auf Wachstumskurs
Um 4,2 Prozent auf über 60 Milliarden Euro soll der deutsche IT-Markt in diesem Jahr wachsen, glauben die Analysten von IDC. Die hauptsächlichen Wachstumstreiber sind Software und IT-Services (Outsourcing). Das Segment Software wächst mit mehr als sechs Prozent am stärksten und soll auch 2008 konstant wachsen. Der Bereich IT-Services ist mit 26,7 Milliarden Euro der umsatzstärkste Teil des gesamten deutschen IT-Marktes (plus 5,2 Prozent in 2007). Auch für das kommende Jahr rechnet IDC mit einem Wachstum von knapp sechs Prozent. Der Bereich Hardware wird sich mit weniger als zwei Prozent in diesem Jahr deutlich unterdurchschnittlich entwickeln, was auf den anhaltenden Preisverfall zurückzuführen ist. Ein neuer Marktzahlenservice für Deutschland liefert quartalsweise aktualisierte Daten zur Bewertung von Wachstumspotenzialen in verschiedenen IT-Segmenten. Weitere Informationen unter Tel. 069-90502-114 oder nschwalme@idc.com.
Der deutsche PC-Markt hat sich laut den Analysten der Gartner Group im ersten Quartal 2007 erholt. Es wurden in den ersten drei Monaten 2,4 Millionen PCs und damit 5,9 Prozent mehr im Vergleich zum Vorjahr verkauft. Im europäischen Vergleich liegt Deutschland allerdings hinter Großbritannien (14,2 Prozent) und Frankreich (15 Prozent). Den Markt in Deutschland teilen sich Fujitsu-Siemens (14,9 Prozent), HP (12,7 Prozent), Acer (9,6 Prozent), Dell (9,4 Prozent) und Medion (9,1 Prozent).

Öffentliche Verwaltung setzt auf Hightech
Im vergangenen Jahr gaben Bund, Länder und Kommunen mehr Geld für Hightech aus als je zuvor. Insgesamt 16,6 Milliarden Euro wurden in Computer, Mobiltelefone oder Software investiert. Dies entspricht einem Anstieg von vier Prozent gegenüber 2005. Für das laufende Jahr erwartet der Bundesverband Informationswirtschaft, Telekommunikation und neue Medien (BITKOM) einen weiteren Anstieg um drei Prozent auf über 17 Milliarden Euro. Diese Informationen basieren auf einer Untersuchung des Marktforschungsinstitutes TechConsult. IT-Services stehen ganz oben auf der Einkaufsliste der öffentlichen Verwaltungen (6,2 Milliarden Euro). Danach folgen Investitionen in Software mit 3,7 Milliarden Euro und Hardware mit 2,4 Milliarden Euro.

Online-Banking immer beliebter
20 Millionen Deutsche im Alter von 16 bis 74 Jahren führten 2006 ihre Bankgeschäfte übers Internet Tendenz steigend. Die Nutzungsquote der Männer betrug 36, die der Frauen 27 Prozent. Für dieses Jahr erwartet der Bundesverband Informationswirtschaft, Telekommunikation und neue Medien, BITKOM, dass sich eine weitere Million Menschen für die bequeme Kontoführung im Internet begeistern. Hauptthema rund um das Online-Banking ist nach wie vor die Sicherheit. Hier können sich Nutzer an den neu gegründeten Verein "Deutschland sicher im Netz", DsiN e.V., wenden. Dieser versteht sich als zentraler Ansprechpartner und umfassende Informationsplattform sowohl für Privatanwender als auch kleine und mittlere Unternehmen. Der DsiN wurde anlässlich des IT-Gipfels 2006 gegründet und ging aus der im Jahr 2004 gestarteten Initiative „Deutschland sicher im Netz“ hervor.

Noch kein Durchbruch für Web2.0 in den USA
Lediglich acht Prozent der Erwachsenen in den USA nutzen Web2.0-Dienste. Obwohl die meisten Amerikaner über die nötige Hardware verfügen: 73 Prozent besitzen ein Mobiltelefon, 68 Prozent einen PC und 30 Prozent ein Notebook. Dies sind zentrale Ergebnisse einer Studie des Pew Internet & American Life Project. Die Studie typologisiert die Nutzer von Informations- und Kommunikationstechnologie in den USA in zehn Kategorien. Insgesamt wurden 4001 Erwachsene in der Zeit von Februar bis April 2006 telefonisch von Princeton Survey Research Associates International befragt.
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Erstes biegbares Farbdisplay vorgestellt
LG.Philips LCD hat in Seoul im vergangenen Monat das erste flexibel biegbare LCD-Farbdisplay in DIN A4-Format vorgestellt. Der Bildschirm kann 4.096 Farben darstellen, und das Bild ist in einem 180-Grad-Winkel von allen Seiten sichtbar. Geht es nach Marktexperten sollen bereits im Jahr 2010 mit flexiblen Displays rund sechs Milliarden US-Dollar umgesetzt werden, 2015 bereits 12 Milliarden US-Dollar.

Internet wie frische Luft einatmen
Wenn es nach Kaili Kan, Professor und Direktor des Instituts für Informationsindustrie an der Pekinger Universität für Post und Telekommunikation, geht, werden die 15 Millionen Einwohner von Peking in weniger als fünf Jahren kostenlosen, drahtlosen Zugang zum Breitband-Internet haben. Wie Wasser, Strom und Gas soll die Versorgung mit breitbandigem Internet zukünftig eine Aufgabe der lokalen Verwaltung sein. Diese Prognose machte der Pekinger Professor auf der 2. Konferenz "Zugang zu Wissen" (Access to Knowledge Conference 2007), die im April dieses Jahres an der Yale University stattfand.

Behördenkontakte übers Internet
Im vergangenen Jahr nutzten zirka 33 Prozent der deutschen Unternehmen und 28 Prozent der Privatpersonen ab zehn Jahren die Internet-Angebote von Behörden und Öffentlichen Einrichtungen. Dies teilte das Statistische Bundesamt anlässlich des Welt-Telekommunikationstages am 17. Mai 2007 mit.

Bedarf an Leiterplatten weltweit steigend
Der Weltmarkt für Leiterplatten wuchs im vergangenen Jahr um 11,2 Prozent auf 47,35 Milliarden US-Dollar. Dabei hat der Bedarf an Leiterplatten in allen Erdteilen zugenommen. Am stärksten ist der Markt in Südostasien und China gewachsen, in Europa erreichte das Marktvolumen 5,6 Milliarden US-Dollar, was einem Plus von 8,7 Prozent entspricht. Der Anteil Europas am Weltmarkt beträgt 12 Prozent. Das Marktvolumen in Deutschland stieg 2006 auf 1,41 Milliarden Euro (Vorjahr: 1,345 Milliarden Euro). Die Hauptabnehmer von Chips sind die Kfz-Elektronik (32,6 Prozent), die Industrieelektronik (29,1 Prozent), die Telekommunikation (22,7 Prozent), die Datentechnik (9,2 Prozent) sowie die Konsumelektronik (6,4 Prozent). In Deutschland konnte die Produktion von Chips um 7,4 Prozent von 981 Millionen Euro auf 1,054 Milliarden Euro gesteigert werden. Hauptursache seien Rückverlagerungen aus Asien, bedingt durch Lieferengpässe und Qualitätsprobleme, so der ZVEI-Fachverband Electronic Components and Systems.

Online-Werbung weiter beliebt
Hintergründe und Marktzahlen zur Online-Werbung in Deutschland bietet der neue Online-Report 2007/01 des Online-Vermarkterkreises OVK. Demnach entwickelt sich der Online-Werbemarkt in Deutschland weiterhin positiv. Die Online- Bruttowerbeaufwendungen für 2006 beliefen sich auf 1,9 Milliarden Euro. Der Report stellt die wichtigsten Marktzahlen zusammen und beleuchtet Hintergründe, warum sich dieser Markt so positiv entwickelt. Der OVK Online-Report 2007/01 wird halbjährlich aufgelegt und steht hier zum Download bereit.
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