...erkennt der Computer den Gemütszustand seines Nutzers
Hängt man lustlos mit gekrümmtem Rücken vor dem Bildschirm, beginnt dieser, sich nach vorne zu neigen und die Haltung seines Nutzers zu imitieren. Sitzt der Nutzer hingegen aufrecht, reckt auch der Computerbildschirm sich wieder in die Höhe. RoCo heißt der weltweit erste ausdrucksfähige Computer, der derzeit im MIT Media Lab getestet wird. Eine Kamera registriert die Bewegungen des Nutzers und gibt diese an RoCo weiter, der sich dann entsprechend justiert. Die Forscher aus den USA versprechen sich von dieser Technologie eine bessere Beziehung zwischen Mensch und Maschine und damit einen fröhlicheren Büroalltag und effizienteres Arbeiten.



...ist die neue Frisur nur einen Click entfernt
Wie würde mir die neue Frisur stehen? Passt das Sofa in mein Wohnzimmer? Welche Jacke passt am besten zu meiner Garderobe? Fragen, die sich Online-Shopper stellen, wenn sie im Internet auf Einkaufstour sind. Mit einer neuen Geschäftsidee des Bonner Unternehmens Bonncomposer KG
werden virtuelle Einkäufe viel anschaulicher. Der Einkäufer muss sich lediglich einmal vor hellem Hintergrund fotografieren, bzw. bei Möbeln ein Foto des Zimmers erstellen, in das das neue Möbelstück gestellt werden soll. Per Handy oder im Internet können dann Kleidung anprobiert, Frisuren getestet oder Möbel im eigenen Heim platziert werden. Aus einer Datenbank werden die gewünschten Produkte aufgerufen und mit dem hochgeladenen Foto des Einkäufers kombiniert.



...bietet Berlin virtuelle Rundflüge im Internet
Berlin lädt als erste Stadt zu virtuellen 3-D-Rundflügen im Internet ein. Mit Hilfe der Google-Earth-Technologie können rund 44.000 Gebäude in der Innenstadt sowie des Wirtschafts- und Technologiestandorts Adlershof erkundet und besichtigt werden. Einige der Gebäude können sogar betreten und von innen besucht werden. Für dieses Projekt wurden zirka 800 Berliner Fassaden fotografiert, die verbleibenden Gebäudemodelle nach dem Zufallsprinzip mit einer Fassade versehen. Die Dächer werden auf Grundlage von erfassten Luftbildern abgebildet.



...werden Vögel elektronisch verscheucht
Intelligente Vogelscheuchen für das dritte Jahrtausend – die englische Firma Robop Limited macht es möglich. Robop heißt die weltweit erste computergesteuerte Vogelscheuche. Sie bewegt sich, schlägt mit den Flügeln wie ein Falke und stößt die passenden Schreie aus. Dadurch können andere Vögel, wie beispielsweise Tauben, aus ihrem Revier vertrieben werden.



...trauern vor allem Frauen der D-Mark hinterher
Wenig oder gar kein Vertrauen in den Euro haben fünf Jahre nach seiner Einführung immer noch 57 Prozent der deutschen Bevölkerung, so das Institut für Demoskopie Allensbach (IfD). Die Zahl derjenigen, die großes Vertrauen zur gemeinsamen europäischen Währung haben, schwanke seit Jahren um die 30 Prozent. Immerhin wünschen sich 55 Prozent der Deutschen die gute alte D-Mark wieder zurück. Diese Zahl sei über die vergangenen Jahre konstant geblieben, lag sie im Mai 2002 bei 54 Prozent. Vor allem Frauen (60 Prozent), die im Allgemeinen für den täglichen Einkauf zuständig sind, wünschten sich die D-Mark in ihren Geldbeutel zurück, so die Meinungsforscher.