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Seit 17 Jahren in den USA ein Renner, bringt IDG mit der DEMO ein ganz neues Veranstaltungsformat jetzt auch nach Deutschland. Die DEMO Deutschland findet am 16. Oktober 2007 im Deutschen Museum in München statt. Innerhalb von sechs Minuten können Startups oder auch etablierte Unternehmen innovative (anfassbare) Produkte vorstellen. Hierfür dürfen allerdings keine Powerpoint-Präsentationen eingesetzt werden. Außerdem darf das Produkt zuvor noch nicht öffentlich präsentiert worden sein. Im Auditorium sitzen Journalisten, potenzielle Investoren und Analysten. Unternehmen, die sich für eine Teilnahme interessieren, müssen sich bewerben.
Das Internet bleibt der Vertriebskanal mit der höchsten Wachstumsdynamik. Dies bestätigten die Ergebnisse der GfK-Studie Webscope 2006. Danach gaben deutsche Verbraucher im vergangenen Jahr über 15,3 Milliarden Euro (plus 18 Prozent gegenüber 2005) für Bücher, Tonträger, Elektrogeräte, Haushaltswaren und Reisen aus, die direkt über das Internet bestellt wurden. Sowohl die Anzahl der Bestellungen als auch die Ausgaben pro Kopf führten zu diesem rasanten Wachstum. Laut GfK kauften die Deutschen am liebsten bei Amazon, ebay, Neckermann, Otto-Versand, Quelle, Tchibo, Die Bahn, Expedia, hrs und Opodo ein. Mit GfK Webscope misst die GfK Panel Services Deutschland seit 2001 alle zwei Monate Käufe und Bestellungen von Waren und Dienstleistungen im Internet.
Vom 16. bis 20. April 2007 erwarten die Veranstalter der HANNOVER MESSE mehr als 6.000 Aussteller und über 200.000 Besucher. Zentrale Themen der diesjährigen Weltleitmesse der Industrie sind Industrieautomation, Antriebs- und Fluidtechnik, Energietechnologien, Zulieferung und Dienstleistungen sowie Zukunftstechnologien. Neben 13 Leit- und Fachmessen gibt es zahlreiche übergreifende Sonderveranstaltungen. TectoYou beispielsweise ist ein Informations- und Aktionsprogramm speziell für Jugendliche, Schulabgänger und Studierende. Unter der Schirmherrschaft der Bundesministerin für Bildung und Forschung, Dr. Annette Schavan, sind sie eingeladen, die Faszination, Chancen und Perspektiven von Berufsbildern in Technologiebranchen zu erleben. Höhepunkt wird das „Festival of Technology“ mit Diskussionen, Live-Musik und dem direkten Kontakt zu Personalverantwortlichen in der Industrie am Abschlusstag der Messe sein. Auch Kunden von Fink & Fuchs Public Relations stellen in Hannover ihre Produkte und Technologien dem internationalen Publikum vor. Die Adobe Systems GmbH zeigt in Halle 17, Stand G57, im Rahmen der Leitmesse „Digital Factory“ ihr Lösungsportfolio für technische Anwender. Interessenten können sich unter anderem über das neue Acrobat 3D Version 8, Photoshop CS3 Extended sowie die Adobe LiveCycle Serverlösungen für den Schutz geistigen Eigentums in der Fertigungsindustrie informieren. Microsoft Business Solutions präsentiert auf einem Gemeinschaftsstand (A48), ebenfalls in Halle 17, mit 15 Partnern Softwarelösungen zur Prozessoptimierung in der Fertigungsindustrie. Die auf der Hannover Messe vorgestellten Lösungen von Microsoft und seinen Partnern umfassen alle Abschnitte im Lebenszyklus eines Produkts, angefangen von der Produktentwicklung, der Produktions- und Prozessplanung, der Fertigung und Automation bis hin zur Prozessintegration, Auftragsabwicklung und dem Produktservice. In Halle 16, Stand F17, zeigt Cisco Systems auf dem Stand der Firma Harting Deutschland eine Sonderpräsentation zum Thema „Industrial Ethernet“. Weitere Messethemen sind IP-Telefonie sowie Video und Demand Driven Supply Chain, eine Lösung, die Unternehmen dabei unterstützt, den Fluss von Rohstoffen, Teilen, Zwischen- und Endprodukten so weit zu flexibilisieren, dass Produktion auf Vorrat überflüssig wird.
Web 2.0 in Marketing, Unternehmens- kommunikation und Enterprise Intelligence sind die zentralen Themen des Web 2.0 Kongresses am 25. und 26. April in der Mainzer Rheingoldhalle. Besucher können neben den Keynotes zwischen verschiedenen Parallelveranstaltungen und Workshops wählen. Zahlreiche Anwenderbeispiele veranschaulichen den Einsatz von Social Software im Unternehmen. Gebühren und ein Online- Anmeldeformular sind hier ersichtlich. Über Web 2.0 in der internen Kommunikation beispielsweise berichtet Michael Scheuermann, BASF Gruppe, Gastautor dieser PRoFILE-Ausgabe.
Zu hohe Kosten und fehlender Bedarf sind die größten Barrieren für die Nutzung mobiler Anwendungen wie beispielsweise Radio oder mobiles Internet. Am meisten nutzen die Deutschen ihr Handy für Telefonie, SMS und Fotos. Radio, als eine der am häufigsten genutzten Anwendungen genannt, hören nur 16 Prozent der Mobilfunknutzer von ihrem Handy. Auch das mobile Internet begeistert nicht viele: lediglich 13 Prozent der Mobilfunknutzer wählen sich über ihr Telefon in das Internet ein. Was die Kosten und die Abrechnung der mobilen Dienste betrifft, wünschen sich die Konsumenten vordringlich einfachere und transparentere Preismodelle. Die Studie „Global Tech Insight 2006“ wurde von TNS Infratest im zweiten Jahr durchgeführt und analysiert das Nutzerverhalten und das Interesse an mobilen Inhalten auf dem Handy in 29 Ländern weltweit. „Vernetzte Wertschöpfung im Mittelstand“ ist das Leitthema des Deutschen Internet-Preises 2007. Dieser wird vom BITKOM gemeinsam mit Partnern aus der Wirtschaft bereits zum achten Mal verliehen und zeichnet innovative Internet-Anwendungen kleiner und mittelständischer Unternehmen aus. Ausgezeichnet werden drei Unternehmen, deren Anwendungen sich auf folgende Bereiche beziehen können: online-gestützte Logistikprozesse, online-gestützte Interaktion mit Kunden, Zusammenarbeit an verteilten Standorten oder virtuelle Kooperation. Die Schirmherrschaft hat das Bundesministerium für Wirtschaft und Technologie übernommen. Noch bis 21. Juli können sich Teilnehmer online anmelden. Die Preisverleihung erfolgt im Rahmen des 3. Deutschen Mittelstandstages am 6. November 2007 in Stuttgart. |
Als exklusiver Branchentreff und Networking-Event der digitalen Wirtschaft in Deutschland bezeichnet sich der Deutsche Multimedia Kongress 2007, der vom 21. bis 22. Juni 2007 in der Landesvertretung Baden-Württemberg in Berlin stattfindet. Vertreter von Unternehmen, Medien und Agenturen sprechen über die aktuellen Entwicklungen rund um E-Commerce und E-Marketing. Am ersten Kongresstag wird zudem der Deutsche Multimedia Award verliehen. „Werbewirkung“ und „Web 2.0“ sind die Themen zweier Experten-Workshops, die den zweiten Kongresstag füllen. Anmeldung im Internet.
Der Trend geht zum Zweit- und Dritthandy wie die Mobilfunkanschlüsse in Ländern wie Italien oder Schweden zeigen. Schon heute kommen auf 100 Einwohner in Deutschland rund 105 Verträge und Prepaid-Karten. Nach Schätzungen des BITKOM wird die Zahl der Verträge im Jahr 2010 auf 120 pro 100 Einwohner steigen. Im Jahr 2006 übertraf die Zahl der Mobilfunkverträge erstmals die Zahl der Einwohner Deutschlands. Der westeuropäische Durchschnitt liegt bei 98 Anschlüssen je 100 Einwohner. Ebenfalls auf Wachstumskurs liegt die Zahl der UMTS-Handies und Karten. Diese verdreifachte sich zwischen Jahresende 2005 und Ende 2006 von rund 2,3 Millionen auf rund 6,5 Millionen.
Die Welle des Breitband-Internet ist nicht mehr zu stoppen. Wie werden wir es zukünftig nutzen? Welche neuen Angebote und Services kommen auf uns zu? Wie wirkt sich das „neue“ Internet auf Wirtschaft und Gesellschaft aus? Diesen und weiteren Fragen geht die Studie „Deutschland Online 4“ von Hubert Burda Media, der Telekom und dem Züricher Wissenschaftler Bernd W. Wirtz nach. Der Schwerpunkt der Untersuchung liegt auf den aktuellen Entwicklungen in Sachen Branchenkonvergenz, VDSL, Internet-TV und Social Web. Die Ergebnisse zeigen, dass eine leistungsfähige Breitband-Infrastruktur erfolgskritisch für die globale Wettbewerbsfähigkeit deutscher Unternehmen sein wird. Im Rahmen der nicht repräsentativen Studie wurden 115 Experten und 6.347 Konsumenten befragt.
Der Bundesverband Informationswirtschaft, Telekommunikation und Neue Medien (BITKOM) prognostiziert ein Wachstum von 2,0 Prozent für den deutschen ITK-Markt im Jahr 2007. Die Umsätze mit Informationstechnik, Telekommunikation und digitaler Unterhaltungselektronik sollen in diesem Jahr auf 149,1 Milliarden Euro steigen. Maßgeblich für das Wachstum sind die Informationstechnik mit einem Plus von 3,5 Prozent und die digitale Unterhaltungselektronik (plus 6,5 Prozent). Im kommenden Jahr rechnet BITKOM erneut mit einem Marktwachstum von 2,0 Prozent auf 152,2 Milliarden Euro. Einhergehend mit der positiven Marktentwicklung wollen 63 Prozent der Hightech-Unternehmen die Zahl ihrer Mitarbeiter in diesem Jahr erhöhen. Aktuell gäbe es 20.000 offene Stellen, so die Ergebnisse einer Umfrage des BITKOM mit dem Marktforschungsinstitut TechConsult. Weitere Marktzahlen für Deutschland und Europa hält wie jedes Jahr das European Information Technology Observatory 2007 bereit.
„StEP Solving the E-Waste Problem“ heißt eine neue internationale Initiative, die die weltweite Standardisierung von Recyclingprozessen anstrebt. Recycling von Elektronikschrott wird immer bedeutender, da durch nicht fachgerechte Entsorgung in Entwicklungsländern täglich wertvolle Rohstoffe verloren gehen. Neben den bekannten Edelmetallen wie Gold, Palladium und Silber gewinnen weitere Metalle an Bedeutung für die Elektronikindustrie. Indium beispielsweise, ein Nebenprodukt der Zinkgewinnung, wird jährlich in mehr als einer Milliarde Elektrogeräten eingesetzt, vor allem in Flachbildschirmen und Handies. Eines der wichtigsten Ziele der Initiative ist die Definition von weltweiten Richtlinien für die Verarbeitung von Elektronikschrott sowie die Förderung der nachhaltigen Rückgewinnung von Rohstoffen. Gründungsmitglieder von StEP sind neben großen Unternehmen der Hightech-Industrie wie beispielsweise Cisco, Dell, Hewlett-Packard oder Microsoft die Vereinten Nationen, Regierungsorganisationen, Non-Governmental-Organisations, wissenschaftliche Einrichtungen sowie Recyclingunternehmen und Wiederverwerter.
Deutsche stehen auf Navigationsgeräte Voraussichtlich 3,2 Millionen Navigationsgeräte sollen in diesem Jahr in Deutschland verkauft werden, so der Bundesverband Informationswirtschaft, Telekommunikation und Neue Medien, BITKOM. Gleichzeitig wird ein Umsatz von knapp einer Milliarde Euro prognostiziert. Grundlage für diese Annahmen ist eine Untersuchung der Gesellschaft für Konsumforschung (GfK) für den BITKOM. 2006 wurden zwei Millionen Navigationsgeräte für insgesamt 702 Millionen Euro abgesetzt. Die Modelle werden zukünftig nicht nur immer intelligenter, sondern auch güngstiger. Der BITKOM rechnet mit einem Durchschnittspreis von 310 Euro. |
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