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Richtlinie zur Bildschirmarbeit auf dem Prüfstand
In Deutschland arbeiten rund zwei Drittel der Erwerbstätigen an Bildschirmen. 1996 wurde die EU-Richtlinie „Arbeit an Bildschirmgeräten“ in nationales Recht überführt und mit der „Bildschirmarbeitsverordnung“ gesetzlich geregelt. Zehn Jahre nach Inkrafttreten des Gesetzes wird nun die EU-Richtlinie europaweit überprüft. Prof. Dr. Dieter Lorenz, Arbeitswissenschaftler am Fachbereich Sozial- und Kulturwissenschaften der FH Gießen-Friedberg, ist damit beauftragt worden, die nationale Umsetzung der Richtlinie in Deutschland zu untersuchen. Bei der auf neun Monate angelegten Evaluation arbeitet er mit der TNS Infratest Sozialforschung zusammen. Auftraggeber des Projekts ist das Bundesministerium für Arbeit und Soziales. Die Ergebnisse werden im Rahmen einer europäischen Fachkonferenz im Juni 2007 vorgestellt.

Paradigmenwechsel in der Unterhaltungsindustrie
In einer aktuellen Studie prognostiziert die Strategie- und Technologieberatung Booz Allen Hamilton der deutschen Unterhaltungsindustrie einen Paradigmenwechsel ähnlich der Einführung des Privatfernsehens in den achtziger Jahren. Bis zum Jahr 2011 könnten bis zu zwölf Millionen deutsche TV-Haushalte sogenannte Triple-Play-Angebote, Bündelangebote aus Internet, Telefonie und Fernsehen, nutzen. Durch diesen Technologiewandel würde der Gesamtmarkt für elektronische TV- und Video-Distribution von heute rund 15 Milliarden mit sechs Prozent pro Jahr auf über 20 Milliarden Euro innerhalb der nächsten sechs Jahre wachsen. Vorreiter in Sachen Triple Play sind die USA. 28 Prozent der erwachsenen TV-Zuschauer haben sich bereits über das Internet ein Musikvideo oder einen Live-Konzertmitschnitt angesehen. 180 Millionen Abrufe allein in einem Monat registrierte der führende Triple-Play-Anbieter Comcast. Insgesamt erwartet Booz Allen Hamilton einen Trend zu Endkunden-Bezahlmodellen. Erfolgskritisch sei der direkte Zugang zum Kunden. Dieser wünsche eine einfache Handhabung, attraktive Preise und innovative Dienste.

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Hamburg wählt ab 2008 digital
Bei den Bezirks- und Bürgerschaftswahlen im Frühjahr 2008 soll in Hamburg der Wahlstift zum Einsatz kommen. Ziel dabei ist es, das Auszählen der Stimmen so zu beschleunigen, dass die Abstimmungsergebnisse noch am Wahlabend zur Verfügung stehen. Der Wahlstift ist nur etwas größer als ein gewöhnlicher Kugelschreiber und enthält neben der Mine auch eine kleine Kamera. Diese erfasst und speichert mittels einer kaum sichtbaren Rasterung, wo der Bürger seine Kreuze macht. Das Ergebnis wird anschließend über Kabel an einen PC im Wahllokal übermittelt. Die Sicherheitsanforderungen für den Wahlstift sind sehr hoch. Bewährt hat er sich bereits bei Piloteinsätzen unter anderem bei der Landtagswahl im März 2006 in Rheinland-Pfalz.

Job-Chance-Internet
Die positive wirtschaftliche Entwicklung rund ums Internet sowie mehr Arbeitsmarktchancen für Frauen stehen im Mittelpunkt des zweitägigen Fachkongresses „Job-Chance-Internet. Frauen gestalten Zukunft“ am 1. und 2. Februar 2007 in Bremen. Teilnehmerinnen können sich über innovative Business-Modelle von Frauen und erfolgreiche Qualifizierungs- und Contentangebote für Frauen informieren. Außerdem sollen Anregungen für die Verbesserung von Arbeitsmarktchancen von Frauen gegeben werden. Der Kongress gliedert sich in fünf Zukunftsforen, verschiedene Referate und eine abschließende Podiumsdiskussion. Die Anmeldung kann online unter www.kompetenzz.de erfolgen.
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Frauen stehen auf MP3-Player
Laut einer Studie von TNS Infratest MediaResearch hören Frauen täglich 95 Minuten Musik von ihrem MP3-Player, während es bei den Männern nur 60 Minuten sind. Insgesamt haben in Deutschland mehr als 18 Millionen Menschen die Möglichkeit, Musik, Podcasts und Radiosendungen aus dem Web herunter zu laden und auf einem MP3-Player abzuspielen. In der Altersgruppe der 14- bis 29-jährigen erfreuen sich die mobilen Winzlinge großer Beliebtheit: sie werden durchschnittlich eineinhalb Stunden täglich genutzt. Die über 30-jährigen nutzen ihren MP3-Player lediglich 49 Minuten pro Tag. Das Marktforschungsunternehmen weist auf die mittlerweile strategische Bedeutung dieses Mediums für die klassischen Medien Zeitung, Fernsehen und Radio hin.

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Systems 2006: Aussteller sehr zufrieden
Nach einer Umfrage des Bundesverbandes Informationswirtschaft, Telekommunikation und neue Medien (BITKOM) waren die ausstellenden Unternehmen mit dem Verlauf der Systems sehr zufrieden. Insgesamt präsentierten 1.260 Aussteller aus 28 Ländern ihre Produkte und Services. Die Systems positioniert sich als Business-to-Business-Messe und fokussiert dabei den Mittelstand. Geografisch gesehen konzentriert man sich auf Süddeutschland, Österreich und die angrenzenden Länder Mittelosteuropas. Nach Prognose des BITKOM wächst der ITK-Markt in Deutschland 2006 um 2,5 Prozent auf 146,4 Milliarden Euro. Einen erheblichen Anteil daran haben Software-Produkte und IT-Dienstleistungen, die laut BITKOM um 5,5 beziehungsweise 4,5 Prozent zulegen.

November und Dezember stärkste Monate beim Online-Shopping
Waren und Dienstleistungen im Wert von über 40 Milliarden Euro werden die Deutschen in diesem Jahr über das Internet kaufen. Ein Viertel des Umsatzes entfällt dabei auf das Weihnachtsgeschäft. Das erwartet der Bundesverband Informationswirtschaft, Telekommunikation und neue Medien (BITKOM) in einer aktuellen Prognose. Besonders gefragt sind in diesem Jahr Digitalkameras, Flachbild-Fernseher sowie tragbare PCs. Insgesamt 31,4 Millionen Deutsche kaufen bereits im Internet ein, wie TechConsult im Rahmen einer repräsentativen Erhebung für BITKOM ermittelte.

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Typologie der Wünsche 2006/2007:
Interesse an neuen Medien und Technologien ungebrochen
Neue Technologien ziehen immer stärker in deutsche Haushalte ein. Dies ist ein Ergebnis der Markt-Media-Studie „Typologie der Wünsche“ des Burda Community Networks, das von Mai bis August 2006 20.000 Personen befragte. Etwa 28 Prozent der Haushalte besitzen einen DSL-Anschluss, dies entspricht einem Plus von rund 30 Prozent gegenüber dem Vorjahr. 2,73 Millionen Deutsche telefonieren bereits über das Internet (VoIP). Einkaufen im Internet ist für über 30 Prozent der Befragten Realität, ein Jahr zuvor waren es nur halb so viele. 32 Prozent nutzen das Internet als Recherchequelle. Neue Medien, wie Blogs und Podcasts, sind weiter im Kommen. Laut der Untersuchung, so die Fachzeitschrift Horizont, lesen fünf Prozent der unter 30-Jährigen Blogs, zwei Prozent schreiben selbst Beiträge. Mobiltelefone werden immer stärker zum Allzweckmedium. Neben dem Telefonieren werden sie zum Fotografieren, Filmen, Musik hören und neuerdings Fernsehen genutzt.
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