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Forscher: Keine Machtkonzentration bei Suchmaschinen
Mit 183.000 Besuchern hat die Leipziger Games Convention (GC) den Besucherrekord erneut übertroffen. Den Grund für den Erfolg sieht Projektdirektorin Angela Schierholz auch in den erweiterten Angeboten der Aussteller für die ältere und weibliche Zielgruppe. Damit habe Europas größte Gaming-Messe gezeigt, dass interaktive Unterhaltung und Bildung ein Thema für die ganze Gesellschaft sei, so Schierholz. Der Anteil der weiblichen Besucher stieg von 13 Prozent im Vorjahr auf 17 Prozent. Knapp die Hälfte der Besucher war über 20 Jahre alt. Besonders großen Anklang fand der neue Ausstellungsbereich GC Art, der mit Spieldesign-Workshops Besucher und Besucherinnen gleichermaßen anlockte. Auch bei Medienvertretern und Ausstellern kam die Messe gut an: Rund 2.600 Journalisten aus 38 Ländern berichteten über die GC. Rund 90 Prozent der 368 Aussteller aus 25 Ländern sahen ihre Messeziele als sehr gut oder gut erreicht und wollen im nächsten Jahr wieder an der GC teilnehmen.
Beim Online-Shopping ist den Kunden der Service am wichtigsten. Das ist das Ergebnis der Studie „E-Shopping Was Kunden wirklich denken“, für die novomind im Auftrag von wiwo.de und handelsblatt.com rund 500 Kunden befragte. Das billigste Angebot spielt bei der Auswahl eines Online-Shops nur bei 16 Prozent der Befragten die entscheidende Rolle. Dagegen sind gute Lieferkonditionen für drei Viertel der Befragten das entscheidende Kriterium. Auch auf eine reibungslose Zustellung legen die Kunden besonderen Wert. Mehr als die Hälfte der Befragten wünscht sich außerdem ein zuverlässiges Bezahlverfahren. Insgesamt sind rund 25 Millionen Bundesbürger zwischen 16 und 74 Jahren E-Shopper. In Westdeutschland bestellen zehn bis fünfzehn Prozent der Verbraucher regelmäßig Waren und Dienstleistungen im Web. Zurückhaltender sind die Bürger der neuen Bundesländer weniger als ein Zehntel geht regelmäßig im Internet auf Shopping-Tour. Die Studie kann bei novomind angefordert werden.
Deutschlands Musikbranche rechnet in diesem Jahr wieder mit sinkenden Umsätzen. Berichten der Financial Times Deutschland zufolge prognostizieren die Vorstände der führenden Musikunternehmen einen Rückgang von bis zu fünf Prozent. Grund für das Minus sei der rückläufige Verkauf von CDs, der in Deutschland im Gegensatz zu den USA nicht durch legale Downloads im Netz ausgeglichen wird. Damit hat die Branche im sechsten Jahr in Folge mit einem Umsatzrückgang zu kämpfen. In diesem Zusammenhang lohnt sich ein Blick auf die Zahlen, die das Marktforschungsinstitut Jupiter Research ermittelte: Unter 4.000 befragten europäischen Verbrauchern zieht sich immer noch ein Drittel der iPod-Besitzer einen Teil der Songs aus illegalen Tauschbörsen. |
Bitkom: Stimmung der ITK-Branche „stabil im Plus“
Die Branchenstimmung in der Informationstechnik und Telekommunikation bleibt gut. Das Branchenbarometer des Bundesverbands Informationswirtschaft, Telekommunikation und neue Medien (BITKOM) ging zwar leicht auf 40,8 Punkte zurück. Es liege aber weiterhin stabil im Plus, heißt es in einer Mitteilung des Verbandes. Fast zwei Drittel der befragten Unternehmen rechnen demnach im laufenden Jahr mit steigenden Umsätzen. „Die Nachfrage stimmt, aber der Preiswettbewerb hat sich in einigen Marktsegmenten deutlich verschärft“, sagte BITKOM-Präsident Willi Berchtold bei der Präsentation der neuen Zahlen. Das gelte vor allem für die Hardware-Hersteller und den Mobilfunk. Sehr optimistisch seien nach wie vor Software-Anbieter und IT-Dienstleister. Der Stimmungsindikator beruht auf einer vierteljährlich stattfindenden Umfrage des BITKOM in der ITK-Branche.
Der BestPractice-IT Award ist eine der wichtigsten Auszeichnungen für herausragende kleine und mittelständische Unternehmen in Deutschland und Europa. Zentrales Nominierungskriterium ist eine kreative Kombination aus unternehmerischem Denken und innovativer Nutzung von Informations- und Kommunikationstechnologie (IKT), die zur Verbesserung der Unternehmensabläufe beiträgt und damit zu Wettbewerbsfestigkeit und mehr Wachstum führt. Bereits zum 4. Mal haben Unternehmen die Chance, sich um die medienwirksamen Haupt- und Sonderpreise zu bewerben. Der Award ist Bestandteil der Initiative BestPractice-IT und wird einmal jährlich im Rahmen der weltgrößten Computermesse CeBIT in Hannover verliehen. Mehr erfahren Sie unter www.bestpractice-it.de
Die Business-to-Business Messe für IT, Media und Communications öffnet vom 23. bis 27. Oktober in der Neuen Messe München ihre Pforten. Zum 25. Mal werden vor allem mittelständische Unternehmen der ITK-Branche die Systems als Vertriebs- und Marketingplattform nutzen. Die Vorjahreszahl von rund 1.250 Ausstellern wurde bereits erreicht. Die Veranstalter rechnen sogar mit einer leichten Steigerung der Teilnehmerzahl durch kurzfristige Anmeldungen. Alle großen Aussteller des vergangenen Jahres werden 2006 erneut in den sechs Hallen der Messe vertreten sein. Ein verstärktes Interesse an der Systems zeigen osteuropäische Staaten: So werden ITK-Unternehmen aus Bulgarien, Rumänien, Serbien, der Tschechischen Republik und Ungarn an der Messe teilnehmen. Erstmals wird ein Gemeinschaftsstand aus Ägypten vertreten sein. Im Fokus vieler ITK-Unternehmen liegt in diesem Jahr die IT-Sicherheit. Für die IT-Security Area hatten sich bereits drei Monate vor Messebeginn Aussteller aus 16 Ländern angemeldet. Weblogs, Videoblogs, RSS-Feeds und andere Web 2.0-Anwendungen werden nach Meinung von Experten des Bundesverbands Digitale Wirtschaft (BVDW) immer stärker in die Kommunikationsstrategien von Unternehmen integriert. Sie ermöglichten den Unternehmen eine dialogorientierte Kommunikation sowohl intern als auch extern, so vor allem in der Vermarktung. BVDW-Gesamtvorstand Andrea Schulz betonte, dass der User von heute kompetenter und emanzipierter sei. Daher sei eine Einbahnstraßenkommunikation der Unternehmen nicht mehr zeitgemäß. „Web 2.0 ist eine Haltung und keine Technologie,“ sagte Schulz beim Kongress „Chance Web 2.0“. Nur wer transparent und ehrlich mit der Öffentlichkeit umgehe, würde mit Loyalität und nutzergesteuerter Produkt- und Prozessoptimierung belohnt, so Schulz. |
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