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...schützt der Bikini vor Sonnenbrand
Der Bikini gehört üblicherweise nicht zu den Kleidungsstücken, die man anzieht, wenn man einen Sonnenbrand vermeiden möchte. Frauen, die nicht auf angenehme Bräune verzichten möchten, gleichzeitig aber Hautkrebs fürchten, erhalten jetzt einfallsreiche IT-Unterstützung. Die US-amerikanische Firma Solestrom hat ein UV-Messgerät in den Stoff eines Bikinis integriert, das rechtzeitig vor zu viel Sonneneinstrahlung warnt. Es sieht aus wie eine kleine Digitaluhr und zählt über einen Countdown die verbleibenden Minuten, die man in der Sonne bleiben darf. Anschließend signalisiert ein Warnton das nahende Hautkrebs-Risiko. Das Gerät ist einfach zu bedienen, bietet zwei Jahre Batterielaufzeit und ist resistent gegen Salz- und Chlorwasser. Ganz billig ist der Hightech-Bikini jedoch nicht. Der Einführungspreis beträgt 139,99 US-Dollar, der reguläre Preis soll später bei 189,99 US-Dollar liegen.

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...können Briefträger jetzt auch ohne Blessuren ihre Post austragen
Es ist nicht ganz klar, warum ausgerechnet Briefträger von Hunden ins Visier genommen werden, wenn sie versuchen, ihre Pflicht zu tun. Zukünftig könnte der Mann in Gelb den Vierbeiner einfach fragen, wo das Problem liegt und es ausdiskutieren, um endlich ohne Blessuren davonzukommen. 'Premium Pet Translating Service' nennt sich die Lösung, die der Mobilfunker SK Telecom Korea auf der Smart Home Network Show 2006 vorgestellt hat. Damit kann man auch von unterwegs und über das Handy Übersetzungshilfe anfordern. Das ist vor allem dann hilfreich, wenn man wider Erwarten vor einem kläffenden Wachhund oder auch nur dem hysterischen Fiffi der Nachbarin steht. Die Handhabung ist denkbar einfach: man gibt einfach Alter, Geschlecht und Tierart in sein Handy ein. Anschließend zeichnet man zirka zehn Sekunden also einen geschätzten Satz des Tiermonologs auf und sendet ihn an das Übersetzungscenter. Wer so verstanden hat, was das Tier will, kann sich auch die passende Antwort in tierische Laute umwandeln lassen und den Vierbeiner damit anbellen. Der Service dient für Hunde mit 55 verschiedenen Rassedialekten. Es wird spannend, wer die besseren Argumente hat...

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...kann man bald wirklich von der Bildfläche verschwinden
Der Wunsch, für andere Menschen unsichtbar zu sein, ist nicht neu. Viele Filme und Bücher beschäftigen sich mit dem Wunsch, wie Harry Potter einfach einen Tarnmantel überzuziehen und zu verschwinden. Jetzt haben Wissenschaftler den Traum wahr gemacht zumindest theoretisch. In einer Studie, die in der Online-Ausgabe des Wissenschaftsmagazins "Science" veröffentlicht wurde, erklären die Forscher, wie man Licht und andere elektromagnetische Wellen um das verhüllte Objekt herumlenken könnte - und es so unsichtbar macht. „Das ist keine Science Fiction“, sagt John Pendry, Physiker am Imperial College in London und einer der Autoren der Studie. „Theoretisch ist alles möglich, was Harry Potter mit seinem Umhang anstellt.“ Die Forscher haben deshalb schon einmal prinzipiell geklärt, welche Eigenschaften ein solcher Tarnmantel besitzen müsste. David Smith von der Duke University, Mitglied des Forscherteams erklärt: „Das Licht und alle anderen elektromagnetischen Wellen werden um den Bereich herumgeleitet und kommen auf der anderen Seite wieder hervor, als ob sie durch nichts hindurch gegangen wären“ wie Wasser, das in einem Bach einen glatten Stein umfließe. Bisher gibt es nur ein Problem: Das für den Mantel nötige sogenannte Metamaterial kann noch nicht hergestellt werden. Wenn der Tarnmantel einmal Wirklichkeit werden sollte, sind natürlich zahlreiche Anwendungen denkbar. Neben den offensichtlichen Einsatzmöglichkeiten beim Militär und den Geheimdiensten die Forschung wurde zum Teil vom US-Verteidigungsministerium finanziert - seien auch eine Reihe anderer Einsatzmöglichkeiten denkbar. „Man könnte elektromagnetische Wellen an störenden Hindernissen vorbeiführen“, meint der Wissenschaftler. „Zum Beispiel an einer Raffinerie, die einem den schönen Blick auf die Bucht versperrt.“
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...ist telefonieren während der Fahrt doch nützlich
Mobiltelefone sind im Auto bisher in der Hauptsache ein Sicherheitsrisiko, da die meisten Fahrer keine Freisprecheinrichtung besitzen und ihre Aufmerksamkeit oft eher dem Handy als dem Verkehr gilt. Der Mobilfunkbetreiber NTT DoCoMo hat in Japan jetzt einen Weg gefunden, wie sich das ändern lässt. Transportunternehmen können künftig über Mobiltelefone aus der Ferne überprüfen, ob ihre Fahrer Alkohol getrunken haben. Zu diesem Zweck wird ein Sensor in Handys mit dem UMTS-Format FOMA eingebaut. Dieser überprüft den Atem des Fahrers auf Alkoholgehalt. Das Ergebnis wird über das FOMA-Netzwerk zum Computer der jeweiligen Firmenzentrale übermittelt. Um sicherzustellen, dass der Fahrer nicht schwindelt, werden über die Video-Funktion des Handys auch Bilder des Fahrers beim Test in Echtzeit an seine Vorgesetzten übermittelt. Zielgruppen sind Betreiber von Bus-, Taxi- oder Lastwagenunternehmen. Bald könnte es also aus Gründen der Sicherheit Handypflicht am Steuer geben.

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...präsentiert der Spiegel einen Blick in die Zukunft
Der morgendliche Blick in den Spiegel zeigt nicht selten die Sünden der Vergangenheit. Wenig Schlaf, viel Alkohol und zu viel Schokolade hinterlassen ihre Spuren. Künftig gibt es jedoch noch eine drastischere Methode, die Auswirkungen seiner Lebensweise vor Augen geführt zu bekommen. Das ist für einige eine Horrorvision und für andere ein Traum. Das schöne Wort 'Life-Coach' bezeichnet ein System, das über Kameras jede Bewegung registriert - ob im Wohn-, Bade- oder Schlafzimmer. Dies soll nützlich sein, um mehr Disziplin in den persönlichen Diätplan zu bringen. Jede Sportübung, jede Nahrungsaufnahme soll kontrolliert werden. Die Erkenntnisse aus den gewonnenen Daten werden dem Probanden dann über einen virtuellen Spiegel angezeigt, der ein Bild für die Gesundheit in der Zukunft entwirft. Das Spieglein an der Wand soll den Nutzer aufgrund der Daten des Vortages so zeigen, wie er bei gleich bleibender Lebensweise in ein paar Jahren aussehen wird. Wer also einen verregneten Sonntag auf dem Sofa verbracht und genussvoll geschlemmt hat, könnte virtuell schnell dicke Backen und ein Doppelkinn bekommen; wer seinen Liebeskummer am Vorabend in Alkohol ertränkt hat, den begrüßt dann vielleicht ein Gegenüber mit roter Nase. Das System, das von Forschern aus dem Technologie- und Wissenschaftspark Sophia Antipolis bei Antibes an der französischen Côte d'Azur entwickelt wurde, soll den Menschen helfen, gesünder zu leben. Vielleicht heißt es dann in Zukunft nach einer durchzechten Nacht: Spieglein, Spieglein an der Wand, ich hab mich heute kaum erkannt...
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