Mehr Arbeit für weniger Redakteure
Die Zahl hauptberuflicher Journalisten nimmt ab. Dies ist das Ergebnis einer repräsentativen Studie „Journalismus in Deutschland“ der Universitäten Hamburg und Münster. Demnach wurden 1993 noch rund 54.000 hauptberufliche Journalisten gezählt, im letzten Jahr nur noch 48.000. Als Hauptberufler gilt, wer mehr als die Hälfte seines Einkommens mit journalistischen Tätigkeiten verdient. Vor allem kleine Tages- und Wochenzeitungen, Anzeigenblätter und Nachrichtenagenturen haben teilweise bis zu 50 Prozent des Personals eingespart. Kein Wunder ist es daher, dass auch die durchschnittliche Zahl an hauptberuflichen Journalisten in den Redaktionen der Tageszeitungen um acht Prozent, der Publikumszeitschriften sogar um bis zu 20 Prozent gegenüber 1993 sank. Ob dabei die Qualität des Journalismus erhalten bleibt, ist fraglich. Allein in den elektronischen Medien sieht es rosig aus – sie haben als Arbeitgeber an Bedeutung gewonnen.








Fink & Fuchs PR überzeugt Wirtschaftsjournalisten
Die Dr. Doeblin Gesellschaft für Wirtschaftskommunikation, Heroldsberg, hat ihre Studie „Die Kommunikationswirkung von Unternehmen, Agenturen und Verbänden bei Wirtschaftsjournalisten 2006“ veröffentlicht. In der 19. Auflage der Untersuchung wurden im Mai/Juni dieses Jahres 308 Wirtschaftsjournalisten zu Themen wie Rahmenbedingungen der journalistischen Arbeit, Einstellung zu bestimmten Wirtschaftsthemen oder der Nutzung bestimmter PR-Angebote befragt. Zudem beurteilten die Befragten die Pressearbeit von insgesamt über 100 Unternehmen, Verbänden und Agenturen.

Bei der Frage „Welche PR-Agenturen betreiben gute Pressearbeit, haben ein professionelles Verständnis von Pressearbeit und erwecken deshalb in meiner Redaktion Aufmerksamkeit?“ erzielte Fink & Fuchs PR folgende Ergebnisse:
  • Platz 1 bei 97 Wirtschaftsjournalisten mit ITK-Fokus (mit deutlichem Vorsprung)
  • Platz 1 bei 122 Wirtschaftsjournalisten, die häufiger mit Agenturen zusammenarbeiten - nach Prof. Jürgen Doeblin die Kernzielgruppe der PR-Agenturen
  • Platz 1 bei 124 Wirtschaftsjournalisten, die PR-Agenturen gute Wirtschaftskompetenz attestieren
  • Platz 4 bei allen 308 Wirtschaftsjournalisten hinter drei sehr großen Agenturen, die nicht auf Technology spezialisiert sind, sondern alle Märkte und damit erheblich mehr Journalisten adressieren.


living-e investiert in Marke
Die living-e AG aus Karlsruhe baut bei der Eigen-PR auf Fink & Fuchs Public Relations. Der PR-Auftrag des Anbieters von Productivity- und Publishing-Software umfasst die PR-Beratung sowie Aufgaben der Corporate- und Produkt-PR zur Positionierung von living-e in Deutschland. Das Unternehmen wird in diesem Jahr sein Produkt-Portfolio deutlich ausbauen und seine Internationalisierung weiter vorantreiben. Das erste große Projekt war die kommunikative Begleitung des Börsengangs von living-e im Juli. Lesen Sie hier mehr.



Branchentreffen zum Deutschen PR-Preis 2006
Auch in diesem Jahr versammeln sich am 08. September die Kommunikationsexperten Deutschlands im Kurhaus von Wiesbaden zur Verleihung des renommierten Deutschen PR-Preises. Die Prämierung exzellent umgesetzter PR-Konzepte und -Maßnahmen findet im Rahmen einer Gala statt, deren Schirmherrschaft Bundeswirtschaftsminister Michael Glos übernommen hat. Teilnehmer und Gäste aus Medien, Kultur und Politik erwarten mit Spannung die Bekanntgabe der Gewinner aus dem Kreis der 38 Finalisten. Seit 1970 vergibt die Deutsche Public Relations Gesellschaft (DPRG) den als höchste Auszeichnung für Public Relations geltenden Preis. Den Wettbewerb schreibt die Vereinigung zusammen mit dem F.A.Z.-Institut aus.







Computacenter setzt bei Mittelstandskampagne auf Fink & Fuchs PR und wob
Computacenter hat Fink & Fuchs PR und die wob AG mit der gemeinsamen Umsetzung einer Mittelstandskampagne beauftragt. Ziel der Offensive ist es, das Lösungsportfolio des Serviceproviders für IT-Infrastrukturen im gehobenen Mittelstand bekannter zu machen. Fink & Fuchs PR übernimmt die Lead-Funktion für sämtliche PR-Maßnahmen, während die wob AG für das Kreativkonzept und für die Umsetzung der werblichen Kommunikation verantwortlich zeichnet. Lesen Sie hier mehr.



Chancen für Online-PR
Der Kreis regelmäßiger Internet-Nutzer wächst rasch. Laut Allensbacher Markt- und Werbeträger-Analyse 2006 (AWA) nutzt bereits über die Hälfte der deutschen Bevölkerung zwischen 14 und 64 Jahren das Internet. Vor vier Jahren war es nur etwas über ein Drittel. Gleichzeitig nehmen die Reichweiten der Tageszeitungen seit 1980 kontinuierlich ab. Gerade bei der jüngeren Generation, den 14- bis 29-jährigen, ist diese geänderte Mediennutzung zu beobachten. Dabei informiert sich diese Gruppe über das Internet jedoch anders als über die Zeitung. So bedienen sie sich des Internets, wenn ein aktivierter und strukturierter Informationsbedarf vorliegt. Aus dem Rückgang der Informationsquelle Tageszeitung schließt das Allensbacher Institut, dass sich das Interesse an kontinuierlicher und umfassender Information verändert. Für die PR ergeben sich aus dieser Entwicklung Chancen, vor allem die junge Generation mit innovativen Maßnahmen zu erreichen.



Bessere Geschäfte zum Jahresende
Fast 60 Prozent der PR-Agenturen rechnen in diesem Jahr mit höheren Honorarumsätzen als in der ursprünglichen Planung vorgesehen. Dies ist eines der Hauptergebnisse des jüngsten PR-Trendmonitors von news aktuell und Faktenkontor. Demnach erwarten über 33 Prozent der befragten Agenturen einen Anstieg bis zu 10 Prozent, 26 Prozent der Kommunikationsspezialisten rechnen sogar mit einem Zuwachs um mehr als 10 Prozent. Der Schwerpunkt des aktuellen Trendmonitors liegt auf dem Controlling von PR. Laut Untersuchung unterliegt bei noch 21,4 Prozent der Agenturen das PR-Budget ihrer Kunden keinem Controlling, dies ist ebenfalls bei 21,8 Prozent der Pressestellen in den Unternehmen der Fall. Ist ein Controlling des Budgets gegeben, übernehmen dies in den Unternehmen die Abteilung Finanzen & Controlling sowie die Presseabteilung selber, aber auch die Geschäftsführung. In den Agenturen sind es vor allem die Agenturleitung oder der Kunde selber. Hauptanforderungen der Unternehmen an ihre PR-Agenturen sind laut Trendmonitor „mehr prominente Veröffentlichungen in wichtigen Medien“ und die „Präsentation des Unternehmens als Themenführer in seiner Branche“, dicht gefolgt vom „Ausbau positiver Berichterstattung“. Weitere Ergebnisse finden Sie hier.

PRAXISTIPP

von Simone Motschmann,
Senior-Beraterin bei Fink & Fuchs PR

Speaker Optionen – Eine Preisfrage?
Auf renommierten Seminaren und Fachkonferenzen vor Publikum zu glänzen, ist ein Wunsch vieler CEOs und Experten, der häufig an die Kommunikationsverantwortlichen eines Unternehmens herangetragen wird. Auch immer beliebter ist die Teilnahme an Podiumsdiskussionen, am besten vor großem Publikum im Fernsehen. Allerdings stellt die Referentenvermittlung ein komplexes und durchaus aufwendiges Instrument dar. Einerseits kosten Recherche geeigneter Plattformen, die Abstimmung mit den Veranstaltern, Vortragsvorbereitung und möglicherweise notwendige Trainings durchaus Zeit oder Geld. Andererseits lassen sich gerade Kongress-/Seminarveranstalter Auftritte auf ihren Bühnen in zunehmendem Maße via Sponsoring meist gut bezahlen. Genaue Überlegung und gute Planung ist deshalb essentiell.

Was ist vorab zu tun?
Klären Sie vorab Ihre Zielsetzung: Firmendarstellung, Agenda-Setting bzw. Themenplatzierung, Profilierung des Sprechers, Vernetzung innerhalb des Teilnehmerkreises, ...

Recherchieren Sie dann die einschlägigen Veranstaltungen von Verbänden, professionellen Kongress-/Messeveranstaltern, Special Interest Gruppen, Staatlichen Einrichtungen, NGOs und anderen Unternehmen, die Ihnen zum Erreichen Ihrer Ziele geeignet scheinen. Denken Sie hierbei quer! Möglicherweise spricht Ihr CEO wirkungsvoller vor einem kleinen Top-Publikum über seine Management-Erfahrungen als vor 500 Messegästen über das neueste Produkt. Ihr Chefentwickler könnte bei einem renommierten Forum einer Hochschule durchaus größere Wirkung erzielen, als vor 40 Gästen eines Themenkongresses. Zudem gibt es jede Menge kleine, aber sehr feine Veranstaltungen, die nicht in Terminübersichten auftauchen, aber sehr zielführend sein können.

Sammeln Sie die Themen, über die Ihr Unternehmen und die handelnden Akteure sprechen wollen und vor allem können. Vergessen Sie dabei nicht, dass nicht jeder Speaker, der im kleinen Kreis überzeugt, auch auf der großen Bühne sicher ist. Gleichen Sie Ihre Themen gegen die bei der Recherche gefundenen Themen ab und entscheiden Sie sich für einige wenige Themen, die Sie dann nachhaltig mit gut trainierten Sprechern und noch besser gestalteten Vorträgen nach vorne bringen wollen.

Prüfen Sie dann Stil, Niveau, Setting, Teilnehmerkreis, Thema und Termin der jeweiligen Plattform. In welcher Form wird die Veranstaltung medial begleitet. Wird es Nachberichte geben oder gar Live-Übertragung via Internet-TV. Haben Sie den richtigen Sprecher, passen die anderen Podiumsteilnehmer und kann Ihr Redner sich dort auch durchsetzen? Sollte Ihr CEO auf einem Podium von einem Streitgespräch erfahrenen Politiker oder Journalisten „geschlachtet“ werden, wird er Ihnen dies nicht danken, genauso wenig wie den Auftritt vor einem desinteressierten Publikum in einem zu 20 Prozent gefüllten Saal.

Sie haben den Speaker-Slot!
Erst wenn dies alles geklärt ist, sollten Sie gezielt bei Veranstaltern Rednerangebote machen oder bei Anfragen zusagen bzw. bei kostenpflichtigen Veranstaltungen Verträge machen. Erst jetzt sollten Sie alle Chancen zur aktiven Gestaltung nutzen. Investieren Sie in die Vortragsvorbereitung und das Sprechertraining. Weniger Powerpoint und mehr unterhaltsamer Vortrag einer authentischen Persönlichkeit, Schlagfertigkeit und klare Statements sind gefragt. Es geht darum eine kompetente Persönlichkeit erfolgreich zu positionieren, Themen rüber zu bringen, in Kopf und Herz der Zuhörer anzukommen, zu begeistern. Das liegt nicht jedem Experten im Blut, aber man kann auch viel trainieren.

Flankieren Sie den Auftritt Ihres Kollegen mit weiteren Kollegen im Publikum, die die angestoßene Diskussion im Nachgang mit anderen Teilnehmern vertiefen können. Mit Fragen aus dem Publikum lässt sich in die Diskussion auf dem Podium eingreifen. Versuchen Sie nach Möglichkeit gerade bei ersten Auftritten einen Video-Mitschnitt zu bekommen. Das hilft sehr bei anschließender Manöverkritik und kann möglicherweise bei anschließenden Kommunikationsmaßnahmen weiter verwendet werden.

Ob sich eine Veranstaltung gelohnt hat, wird man erst bei genauerer Nachbetrachtung feststellen. Die teilweise für 5-stellige Beträge zu buchenden Optionen rechnen sich nicht immer. Aber Sie bieten manchmal die Chance zum Einstieg in das Thema Speaker-Optionen. Und hat einer Ihrer Experten oder Ihr CEO einmal bei einer Veranstaltung wirklich überzeugt und begeistert, wird es zukünftig leichter ihn als Persönlichkeit zu platzieren.

Und wenn es nichts gibt?
Da der Run auf die wenigen Speaker-Slots in den letzten Jahren signifikant zugenommen hat und nicht immer die richtigen Themenplattformen oder Veranstaltungsformate am Markt verfügbar sind, gehen Unternehmen durchaus mit guten Erfolgen verstärkt dazu über, eigene Plattformen zu schaffen. Aber das ist einen anderen Praxistipp wert!




Vanco vernetzt sich neu
Der britische Telekommunikations- Dienstleister Vanco mit Niederlassung in Neu-Isenburg vertraut Fink & Fuchs Public Relations seinen PR-Etat an. Das Mandat umfasst die gesamte PR-Arbeit zum Ausbau der Markenbekanntheit in Deutschland. Vanco ist einer der ersten Virtual Network Operator, der seit 1988 für seine Kunden Infrastrukturen und Technologien verschiedener Anbieter zu einer einheitlichen Lösung bündelt. Lesen Sie hier mehr.



Deutscher PR-Gipfel in Berlin
Am 28. und 29. September 2006 laden der Bundesverband deutscher Pressesprecher und das Fachmagazin pressesprecher zu Europas größter PR-Fachtagung zum dritten Mal ins Berliner Congress Center ein. Auf dem Kommunikationskongress werden mehr als 100 hochkarätige Referenten an beiden Tagen mit mehr als 1.000 Teilnehmern den gegenwärtigen Trends in der Kommunikation auf den Grund gehen und sich in zahlreichen Podiumsdiskussionen und Panels zu ausgewählten Themen austauschen.

Fink & Fuchs PR lädt als Sponsor der Veranstaltung in seine Lounge im 1. Stock des bcc zum Verweilen und fachlichen Austausch ein. Seien Sie unser Gast, treten Sie in den Dialog oder erholen Sie sich einfach ein wenig von den spannenden Vorträgen. Wir freuen uns, Sie in unserer Lounge zu begrüßen.







Riesling-Pulse
Am 15. August fand der vierte Riesling-Pulse von Fink & Fuchs PR im Rahmen der Rheingauer Weinwoche statt. Unter dem Thema „Wein und Kommunikation“ tauschten sich bei spätsommerlichen Temperaturen insgesamt 20 Teilnehmer über die letzte Weinernte, aktuelle Projekte und andere spannende Themen aus. Die kommunikative Wirkung des heimischen Weins hielt noch bis nach Mitternacht an. Ab dem Frühherbst startet Fink & Fuchs PR dann wieder mit neuen spannenden Veranstaltungen zu aktuellen PR-, Markt- und Medientrends.