Neue Leitlinien zur Börsen- Berichterstattung
Der Deutsche Presserat reagiert auf eine Sonderregelung für Journalisten im neuen Wertpapierhandelsgesetz mit einer Erweiterung und Konkretisierung seiner bisherigen Regeln um die neue Richtlinie 7.4 zur Wirtschafts- und Finanzberichterstattung sowie ergänzenden Verhaltensgrundsätzen. Ziel ist es, sowohl den Anlegerschutz als auch die Pressefreiheit angemessen sicher zu stellen. Primär setzt das Gremium auf die journalistische Selbstkontrolle und nicht auf staatliche Eingriffe. Im Zentrum steht die strikte Trennung von publizistischer Tätigkeit und persönlichen Interessen. Die Regeln des Pressekodex legen fest, dass beruflich erlangte Informationen vor ihrer Veröffentlichung nur für journalistische Zwecke und nicht zum persönlichen Vorteil verwendet werden dürfen. Zudem missbilligt der Presserat Veröffentlichungen über Aktien, die durch persönliche Bereicherungsabsichten gesteuert sind. So sollen mindestens zwei Wochen vor und nach einer Veröffentlichung Geschäfte mit den betroffenen Aktien vollständig unterbleiben. Die ergänzenden Verhaltensgrundsätze erläutern die weiterhin geltenden gesetzlichen Vorgaben zum Marktmissbrauch und zum Umgang mit Insiderinformationen
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Fink & Fuchs PR überreicht Technology Award 2006 an Yahoo! und Faktor3
Auf der Verleihung der diesjährigen „PR Report Awards“ in Berlin überreichte Fink & Fuchs PR bereits zum vierten Mal den Preis in der Kategorie „Technology“. Die Auszeichnung ging an Yahoo! und die Agentur Faktor 3. Die Preisträger wurden für die Kampagne zu „Yahoo! Mails to Space“ ausgezeichnet. Insgesamt wurden in 22 Kategorien die besten Kampagnen, Projekte und Strategien sowie die erfolgreichsten Personen der deutschsprachigen PR-Wirtschaft ausgezeichnet. Über 300 Beiträge hatte die Jury zu bewerten. Lesen Sie hier mehr.



Fink & Fuchs PR gewinnt zum 3. Mal in Folge B-to-B Award
Aller guten Dinge sind drei. Bereits zum dritten Mal in Folge hat Fink & Fuchs PR die Auszeichnung in der Kategorie „Business to Business“ bei den „PR Report Awards“ erhalten. Die Wiesbadener Agentur überzeugte die hochkarätig besetzte Jury mit Vertretern aus Industrie, Agenturen und Wissenschaft mit der PR-Kampagne zum Thema „Wachstumsmarkt Netzwerkkameras“ der Mobotix AG. Doch damit nicht genug, mit der Kampagne „Connected Republic – Die vernetzte Republik“ von Cisco Deutschland erreichte Fink & Fuchs PR in der gleichen Kategorie außerdem den zweiten Platz.



Heute schon gebloggt? – Virtuelle Meinungs-
bildung im Web 2.0
Am 30. Mai fand über den Dächern von Frankfurt im 22. Stock des Eurotheum der 21. Fink & Fuchs PR-Pulse statt. Die A-Blogger Johnny Häusler (Spreeblick) und Mario Sixtus (Freier Journalist und Handelsblatt-Blogger) führten in die neuen Kommunikationsformen des Web 2.0 ein. Unter der Moderation von Stephan Fink wurden neben Blogs auch Phänomene wie Podcasts, Wikis, openBC und Flickr beleuchtet und mit den 23 Teilnehmern ihre Relevanz für die Unternehmenskommunikation diskutiert.

Marketing- und Kommunikationsverantwortliche machten bisher noch zu wenig Gebrauch von den vielfältigen Möglichkeiten direkter Zielgruppenansprache via Blogs, Podcasts und anderer Formate, so die Meinung von Mario Sixtus. Zu oft stünden mögliche Gefahren bei der Überlegung, neue kommunikative Wege zu gehen, im Mittelpunkt. Dabei lassen sich mit ihrer Hilfe nicht nur Botschaften zielgenau platzieren, sondern auch wichtige Kundeninformationen sowie Fakten und Trends über die jeweiligen Zielmärkte gewinnen. „Blogs sind hierbei ein sehr guter Medienfilter, der die Informationsflut reduziert und nicht erhöht“, so Johnny Häusler.

Die diskutierten Kommunikationsformen dokumentierten einen langfristigen Trend von der Transaktions- zur Interaktionswirtschaft, der zwar in Deutschland noch am Anfang stehe, sich aber mit neuen Tools und Möglichkeiten mittelfristig verstärken werde. Der kommunikationsgetriebene Wandel unserer Gesellschaft sei – wie beispielsweise im Cluetrain-Manifest beschrieben – nicht aufzuhalten, so die Diskutanten.

Fazit: Insgesamt gibt es bei der Nutzung neuer Web basierter Dialogformen noch viel ungenutztes Potenzial in den Marketing- und Kommunikationsabteilungen. Die Auseinandersetzung mit dem Thema sollte auch stärker die Chancen und Möglichkeiten betrachten, als bei den oft zitierten Risiken stehen zu bleiben, so die Zusammenfassung von Stephan Fink. Und natürlich wird sich Kommunikation den Veränderungen der Medienlandschaft und der nicht aufzuhaltenden Entwicklung zur vernetzten Gesellschaft anpassen müssen.

Weitere Informationen zum Themenkomplex finden Sie hier:
www.ffpr.net/gast.php
www.ffpr.net/2006/01/news.php
www.ffpr.net/2005/02/fokus.php#1
www.meinungsmacher-blog.de



Nr. 1 der Technologie-PR
Im jetzt veröffentlichten PR-Ranking 2005 ist Fink & Fuchs Public Relations erneut mit Abstand die führende PR-Agentur für Technologiekommunikation. Mit einem Vorsprung von 34,5 Prozent auf den Zweitplatzierten steht die Wiesbadener PR-Agentur an der Spitze des Umsatzranking im Marktfeld Computer / Telekommunikation. Laut Honorarumfrage 2005 der Deutschen Gesellschaft für Public Relations ist der Markt Computer / Telekommunikation mit 15 Prozent Anteil am gesamten deutschen PR-Markt das weitaus größte Einzelsegment. Im Ranking aller Agenturen verbesserte sich Fink & Fuchs PR auf Platz 13.

Über eine Befragung der deutschen PR-Agenturen erhebt Gerhard A. Pfeffer alljährlich den Status Quo der Branche. Aktuell hatten sich 104 Agenturen beteiligt und den Fragebogen ausgefüllt. Die Erhebung ergab ein durchschnittliches Honorarwachstum von 11,4 Prozent sowie ein Mitarbeiterwachstum von 8,2 Prozent. Der durchschnittliche Pro-Kopf-Umsatz erreichte mit einem Plus von 2.000 Euro insgesamt knapp 105.000 Euro. Diese Zahlen markieren einen deutlichen Aufwärtstrend in der PR-Branche und lassen auf eine positive Jahresentwicklung 2006 hoffen.



Technik oder Kommunikation – was macht Innovationen erfolgreich?
Die Initiative D21 thematisierte im Rahmen der „Innovationswerkstatt Mobile Gesellschaft“ in Berlin die Vermittlung von Innovationen. Unter der zentralen Fragestellung „Wann Kunden und Bürger neue Produkte und Ideen verstehen“ wurden bisherige Versäumnisse und Herausforderungen an PR-Fachleute sowie Journalisten erörtert.

Unter der Moderation von Michael Krons (stellv. Redaktionsleiter Phoenix) diskutierten Prof. Dr. Claudia Mast (Uni Hohenheim), Thorsten Heins (Vorstandsmitglied Siemens Communications), Dr. Ansgar Zerfaß (MFG Baden-Württemberg), Stephan Fink (Vorstand Fink & Fuchs PR), Lars Rademacher (Pressesprecher Wissensfabrik) sowie Paul Stodden (Vorstandsmitglied D21, Vorstandsvorsitzender debitel AG).

Den Auftakt zu dieser Veranstaltung machte Prof. Dr. Mast, die die Ergebnisse der diesjährigen Studie „Innovate 2006 – Innovationskommunikation in dynamischen Märkten“ vorstellte. In dieser bundesweiten Umfrage gaben gut 350 Journalisten und Kommunikationsfachleute ihre Einschätzungen ab, wie Innovationen erfolgreicher kommuniziert werden können. Quintessenz der zweiten Studie nach 2004 ist, dass Kommunikationsfachleute Neuheiten stärker Nutzen orientiert kommunizieren müssen.



PRAXISTIPP

von Stephan Fink
Vorstand
Fink & Fuchs
PR AG

Innovationen lebendig vermitteln
Innovationen sind allgegenwärtig. Sie sind es, von denen sich die Unternehmen Vorsprungsgewinne im Sinne Schumpeters erhoffen, um der Konkurrenz (zumindest kurzfristig) zu entkommen. Oft scheitern Innovationen schon früh: an Produktmängeln, an fehlender Akzeptanz und Widerständen oder schlicht an mangelhafter kommunikativer Vorbereitung. Menschen, an die sich Innovationen richten, verstehen die Technik nicht oder stufen den persönlichen Nutzen als zu gering ein. Gerade bei der inflationären Verwendung des Begriffs „Innovation“ ist es umso wichtiger, „wirkliche Innovationen“ von „Schein-Innovationen“ abzugrenzen. Dies erfordert jedoch innovative Kommunikation!

Geschichten erzählen
Innovationen müssen zunächst stärker nutzenorientiert kommuniziert werden. Bisher wird weitgehend der technische Aspekt in den Vordergrund gestellt und weniger die Verwendungsmöglichkeiten. Hierbei ist es hilfreich, plakative und multimedial aufbereitete Geschichten rund um das Produkt zu entwickeln, die den Verbrauchern Einsatzmöglichkeiten anschaulich nahe bringen. Der potenzielle Käufer muss den entscheidenden Vorteil des jeweiligen Produktes für sich erkennen, denn die Innovation wird nicht um ihrer selbst willen akzeptiert oder gekauft.

Erleben statt Erlernen
Das eigene Erleben und die Anfassbarkeit spielen in diesem Zusammenhang eine große Rolle, denn es gilt, eine Vertrautheit zwischen Anwender und Produkt herzustellen. So hat Premiere beispielsweise zur Einführung des HDTV-Standards das NFL-Superbowl Spiel live am Potsdamer Platz im HDTV-Format übertragen. Apple hat zur Einführung des IPods sogenannte „Demo Days“ in Kooperation mit ausgewählten Händlern durchgeführt, an denen potenzielle Nutzer alle Produkteigenschaften testen konnten. Der Kunde wird nicht mit technischen Details gelangweilt, sondern mit neuen, erlebbaren Anwendungsmöglichkeiten zum Staunen gebracht. Events, Roadshows und andere Live-Formate werden daher immer wichtiger im Kommunikationsmix von Neuheiten.

Kommunikation früh einbeziehen
Wichtig ist auch die frühzeitige Einbindung der Marketing- und PR-Fachleute in den internen Innovationsprozess – nicht erst kurz vor der Markteinführung. Nur dann können die Kommunikationsexperten entsprechend klare und Ziel führende Kommunikationskampagnen entwickeln. Zum anderen haben diese Abteilungen oft hervorragende Marktkenntnisse und können aufgrund eines „anderen“ Blickwinkels wertvolle Hinweise liefern, welche Problemlösungen „draußen“ gefragt sind.

Mitarbeiter als Botschafter
Darüber hinaus ist jeder einzelne Mitarbeiter des Unternehmens als Botschafter einer Innovation zu verstehen. Wird eine Neuentwicklung bereits durch die Mitarbeiterschaft nicht getragen, so wird sich dies mit hoher Wahrscheinlichkeit negativ auf die Akzeptanz am Markt auswirken. Daher kommt auch der internen Kommunikation eine wichtige Rolle im Innovationsprozess zu. Siemens veranstaltet beispielsweise einmal im Jahr eine interne Innovationsmesse, bei der Entwickler fachfremden Kollegen ihre Erfindungen auf nutzenorientierte Weise erklären. Dies fördert zum einen das Verständnis für die Sichtweise des Nutzers als auch die Identifikation mit dem Produkt selbst. Beides strahlt letztlich positiv nach außen in den Markt ab.

Keine Pressemeldung von der Stange
In der Zusammenarbeit mit den Medien besteht noch erheblicher Verbesserungsbedarf. Hier kommt es darauf an, sich von der traditionellen Standard-Pressemeldung zu verabschieden und stärker individuell über Neuheiten zu unterrichten. Jeder Journalist hat andere Interessensschwerpunkte und somit unterschiedlichen Wissensbedarf. Es gibt nicht den „Innovationsjournalisten“ schlechthin. Daher ist es sinnvoll, die wichtigsten Gatekeeper mit ihren individuellen Interessen zu identifizieren und ihnen möglichst maßgeschneiderte Informationen bereitzustellen. Darüber hinaus wünschen sich Journalisten heutzutage ganze Informations- und Kontaktbündel, die neben der klassischen Presseinformation auch Kontakte zu Ansprechpartnern innerhalb des Unternehmens (Vorstand, Entwickler etc.), sowie zu unabhängigen Experten enthalten. Das heißt jedoch nicht, dass Journalisten abdruckreife Texte wünschen. Sie wollen vielmehr aus einer Fülle qualitativ hochwertiger Informationen auswählen und sich ihr eigenes Bild machen.

Themenfelder besetzen
Innovationen müssen vor allem auch in einen größeren Bezugsrahmen gestellt werden, der neben der technisch- und nutzenorientierten Dimension auch gesellschaftliche Auswirkungen abbilden sollte. Hierbei gilt es frühzeitig, die relevanten Themenfelder zu besetzen und nachhaltige Beziehungen zu wichtigen Stakeholdern – Gegnern wie Verbündeten – aufzubauen. Dazu zählen je nach Thema potenzielle Anwender, andere Marktteilnehmer, Wissenschaft, Verbände, Politik, Verbraucherschützer oder die breite Öffentlichkeit. Über konzertierte Aktionen und auch den manchmal nötigen kritischen Diskurs lässt sich dann gemeinsam glaubwürdige Aufklärung betreiben und der Markt entsprechend vorbereiten.

Fazit
Alle diese Empfehlungen sind nicht schablonenhaft auf jede Art von Innovationsprozess anzuwenden. Sie sollen vor allem Anregungen geben, vorhandene Kommunikationsmuster zu überdenken und entsprechend der Neuheit eines Produktes auch in der Kommunikation neue, effizientere und vor allem zielgruppengerechtere Wege zu beschreiten.

Weitere Informationen zum Themenkomplex finden Sie hier:
www.ffpr.net/2005/11/fokus.php
www.innovationskommunikation.de




Qualität hat ihren Preis
Was genau macht Qualität bei Produkten und Services aus? Mit dieser Frage beschäftigen sich Gerd F. Kamiske und Jörg-Peter Brauer in ihrem Buch „Qualitätsmanagement von A bis Z“. Die Autoren geben einen Überblick über die komplexe Materie, indem sie zunächst Begrifflichkeiten von A wie Auditing bis Z wie Zertifizierung klären. Auch Themen wie Benchmarking und Kundenorientierung stehen auf der Agenda.



zetVisions neuer Kunde bei Fink & Fuchs PR
Fink & Fuchs PR unterstützt die zetVisions AG. Das Mandat umfasst die gesamte PR-Arbeit zum Markenaufbau von zetVisions und seiner Software-Lösungen für Unternehmensführung und Beteiligungsmanagement. Das Unternehmen mit Sitz in Heidelberg entwickelt und vertreibt Software-Produkte, die den Informationsfluss über alle Unternehmensebenen und -einheiten nach innen und außen optimieren und damit ein optimales Business-Intelligence-System bilden.
Lesen Sie hier mehr.





Brand Implementation Group
baut auf Fink & Fuchs PR
Fink & Fuchs PR freut sich über das neue Mandat von der Brand Implementation Group. Das Tochterunternehmen der Peter Schmidt Group hat die Wiesbadener Agentur mit der PR-Arbeit für das Brand Resource Management Tool iBrams beauftragt. Dieses dient der automatisierten Produktion und dem Management von Kommunikationsmitteln aller Art und sichert den durchgängig CI-konformen Markenauftritt. Fink & Fuchs PR wird die PR-Beratung sowie PR- und Medienarbeit zur Vermarktung der Lösung übernehmen. Lesen Sie hier mehr.



Kunden- veranstaltungen bieten attraktive Möglichkeiten für die PR
In der IT-Branche geht der Trend weg von großen Messen wie der CeBIT hin zu exklusiven, unternehmenseigenen Veranstaltungen. Den Erfolg eines solchen Konzeptes dokumentiert die erste deutsche Cisco EXPO, die Cisco Systems am 9. und 10. Mai in Berlin durchführte. Mehr als 2.500 Teilnehmer informierten sich darüber, wie sie mithilfe intelligenter Netzwerktechnologie Produktivität und Wachstum ihres Unternehmens steigern können.

Die Veranstaltung bot hochkarätige Redner, Expertendialoge, rund 80 branchen- und technologiespezifische Vorträge und eine Ausstellung der Kongresspartner und von Cisco selbst. Nicht nur für das Imagemanagement sind solche Events ein gewinnbringendes Marketing-/PR-Instrument, sondern auch für die Positionierung eines Unternehmens und die Verbindung mit Werten sowie gesellschaftlichen Trends. So setzten auf der Cisco EXPO Persönlichkeiten aus Wirtschaft und Politik wie Richard von Weizsäcker die Technologiethemen in einen gesellschaftlichen Bezugsrahmen. Eine Abendveranstaltung vervollständigte das Programm. Die Cisco EXPO ist seit mehreren Jahren in Europa erfolgreich und hat sich unter anderem in Schweden, Italien, der Schweiz und Österreich bereits als eine der wichtigsten ITK-Veranstaltungen etabliert.