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(N)ONLINER Atlas 2006
Der "(N)ONLINER Atlas 2006" wird am Dienstag, 1. August 2006 in Berlin vorgestellt. Er ist eine gemeinsame Untersuchung von Initiative D21 e.V. und TNS Infratest Holding GmbH & Co. KG mit freundlicher Unterstützung von Microsoft Deutschland GmbH, Siemens AG, Intel GmbH, des Kompetenzzentrums TeDiC e.V. und des Bundesministeriums für Wirtschaft und Technologie. Im sechsten Jahr seines Erscheinens beleuchtet der (N)ONLINER Atlas erneut die Welt der Onliner, Nutzungsplaner und Offliner und verdeutlicht Unterschiede der Internet-Nutzung in Deutschland. Im Mittelpunkt der mit 50.000 Interviews deutschlandweit größten Studie stehen die Zahlen der Internet- Nutzung nach Bundesland, Regierungsbezirk, Alter, Geschlecht, Einkommen, Bildungsstand und Beschäftigung. Die Internet-Nutzung wird auch in diesem Jahr nach Postleitzahlengebieten ausgewiesen. Der diesjährige Sonderteil befasst sich mit dem Thema: "Sicherheit im Internet".

World Wide Web: Weltweit nutzen fast 700 Millionen Menschen das Internet
Es ist nicht mehr wegzudenken: Weltweit nutzen inzwischen 694 Millionen Menschen im Alter von über 15 Jahren das Internet. Laut der amerikanischen Marktforschungsfirma Comscore entspricht dies 14 Prozent der Weltbevölkerung dieser Altersgruppe. Spitzenreiter ist klar die USA: 152 Millionen Nutzer surfen dort. Deutschland kommt im internationalen Vergleich immerhin auf Rang vier, noch hinter China und Japan, hält aber den europäischen Spitzenplatz mit 32 Millionen Nutzern. Dahinter folgt Großbritannien. Mit 57,5 Stunden pro Monat sind die Nutzer in Israel im weltweiten Vergleich am längsten im Netz, gefolgt von Finnland (49,3) und Südkorea (47,2 Stunden). Mit 37,2 Stunden monatlich rangieren die Nutzer in Deutschland auf Platz elf. Comscore hatte im März 2006 nach eigenen Angaben mit der "Comscore World Metrix" die erste Erhebung dieser Art durchgeführt, die eine "echte" Schätzung der Internet-Nutzung in allen Ländern weltweit ermöglichen sollte.

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Achtung Schnüffler: Spyware erlebt einen zweiten Frühling
Die Infektionsrate mit Schnüffel-Software im Bereich der privat genutzten Rechner ist so hoch wie seit Anfang 2005 nicht mehr. Das ergab der aktuelle „State of Spyware Report“ des Sicherheitsspezialisten Webroot. Die Zahl der mit Spyware infizierten PCs ist von 72 Prozent im vierten Quartal 2005 auf 87 Prozent im ersten Quartal 2006 gestiegen. Auf infizierten Rechnern befinden sich durchschnittlich knapp 30 Spionageprogramme. Im Mittel noch 21,5 Programme haben sich auf Rechnern innerhalb von Unternehmen eingenistet. Spyware-Attacken können sich unterschiedlich drastisch auswirken: Knapp zwei Drittel der Unternehmen berichten von deutlich langsameren IT-Prozessen, sinkende Produktivität der Mitarbeiter beobachten 58 Prozent, ein Drittel der Unternehmen verzeichnet negative Folgen für den Geschäftsverlauf und 20 Prozent erlitten Umsatzverluste.

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2005 im Zeichen der Computer- Betrügereien und Urheberrechtsdelikte
Entgegen dem Trend von abnehmender Kriminalität in Deutschland war der Computerbetrug die Manipulation von Computern, Programmen oder Daten in betrügerischer Absicht im letzten Jahr auf dem Vormarsch. In diesem Bereich nahm die Zahl polizeilich gemeldeter Delikte um 11,9 Prozent auf 15.875 erfasste Fälle zu. Die Aufklärungsquote liegt mit 48,7 Prozent weiterhin unter dem Durchschnitt. Das ergab die Polizeiliche Kriminalstatistik 2005. Ebenfalls gestiegen sind die Fälle von Waren- und Warenkreditbetrug im Zuge des Internet-Handels und die gemeldeten Straftaten im Zusammenhang mit Urheberrechtsbestimmungen darunter fällt auch der gewerbsmäßige Einsatz illegaler Softwarekopien.

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Zu Gast bei Freunden? BSI warnt vor Viren zur WM
Das Bundesamt für Sicherheit in der Informationstechnik (BSI) befürchtet, dass nach der Masse an Wurmattacken durch Benachrichtigungen über gewonnene Tickets zur Fußball-WM 2006 in der jüngsten Vergangenheit direkt zur Weltmeisterschaft wieder verstärkt Viren und andere Schadprogramme durch das Internet räubern. Angreifer könnten sich die Popularität des Großereignisses zu Nutze machen, um Anwender zum Öffnen von verseuchten E-Mail-Attachments zu verleiten. So grassiert bereits seit Anfang Mai ein Trojaner, der sich als WM-Spielplan tarnt. "Internetnutzer müssen aufpassen, welche Dateien und Mail-Anhänge sie öffnen", warnt das BSI. Schutzprogramme wie Firewalls und Virenscanner, die für Privatpersonen häufig kostenfrei zur Verfügung stehen, könnten die Gefahr verringern. Wer das Internet nutze, solle darauf achten, dass diese Bollwerke stets auf dem aktuellen Stand sind, raten die Experten. Wer sicher gehen will, der öffnet Anhänge von unbekannten Absendern erst gar nicht.
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E3: Electronic Entertainment Expo erfolgreich beendet
Die E3, die weltweit wichtigste Messe für interaktive Unterhaltung, lockte rund 60.000 Fachbesucher nach Los Angeles. Im Vorjahr lag die Besucherzahl bei etwa 70.000. Im Fokus des Interesses standen die Ankündigungen zu den Next Generation-Spielkonsolen von Microsoft, Nintendo und Sony. Während die beiden japanischen Hersteller ihre neuen Geräte Ende dieses Jahres auf den Markt bringen wollen, ist Microsofts XBox schon seit dem Weihnachtsgeschäft im vergangenen Jahr im Handel. Bill Gates kündigte entsprechend keine neue Konsole an, sondern mit „Live Anywhere“ eine gemeinsame Spiele- und Kommunikationsplattform für Xbox 360-Systeme, Windows-PCs und mobile Endgeräte. Nach Schätzungen setzte die Computer- und Videospielbranche 2005 weltweit mehr als 35 Milliarden US-Dollar um. Die Analysten von Pricewaterhouse-Coopers rechnen mit einem globalen Wachstum des Marktes um 16,5 Prozent bis 2009, in Europa sogar um 19 Prozent.

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Alte Computer machen krank
Eine aktuelle, in Deutschland, Frankreich und Großbritannien durchgeführte Befragung will belegen, dass der Einsatz alter Hardware zu häufigerer Erkrankung der Arbeitnehmer führt. Bei der Online-Umfrage von Tickbox wurden insgesamt 2.700 Bürokräfte interviewt. Dabei habe sich gezeigt, dass Arbeitnehmer, die ihren Arbeitstag an einem alten Computer verbringen müssen, im Schnitt um 35 Prozent schneller krank seien. Außerdem wirken PC-Fossilien auf die Arbeiter äußerst demotivierend. In französischen Unternehmen stehen die ältesten Geräte, und die Angestellten, die damit arbeiten müssen, melden sich deutlich öfter krank. In Frankreich wird auch am lautesten über Augenermüdungen, Sehnenscheidenentzündungen und Kopfschmerzen geklagt. Deutschland liegt wie auch bei der PC-Ausstattung im Mittelfeld. Eine weitere Erkenntnis der Untersuchung: In allen drei Ländern mussten Frauen mit älteren PC-Modellen vorlieb nehmen als die männlichen Kollegen.

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Flughäfen: Schwarzes Loch für mobile Geräte
Mehr als 5.000 mobile Geräte haben Reisende 2005 auf Flughäfen in Deutschland, Österreich und der Schweiz verloren. Das ergab eine Umfrage des Sicherheitsanbieter Utimaco, die in den Fundbüros der zehn größten Flughäfen dieser Region durchgeführt wurde. Und die Tendenz ist steigend! Besonders auf Flughäfen, die häufig von Geschäftsreisenden genutzt werden, landen zum Teil bis zu 100 Geräte täglich in den Fundbüros. Die Hauptursache für vergessene Endgeräte sind die Sicherheitskontrollen. Handys, PDAs & Co. werden nach der Kontrolle aus Zeitdruck oder wegen des großen Gedränges vergessen und nicht wieder eingesteckt. Riskant, wenn es sich beispielsweise um einen Firmen-PDA mit sensiblen Geschäftsdaten handelt.

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Homeoffice und Hightech gegen Vogelgrippe
Die US-Regierung will mit Telearbeit gegen die Auswirkungen der Vogelgrippe-Pandemie kämpfen bzw. vorbeugen. Denn laut einer Untersuchung des Government Accountability Office (GAO), haben lediglich neun von 23 Bundesbehörden Vorsorgemaßnahmen gegen die Vogelgrippe getroffen. Sollten etwa 40 Prozent der Angestellten ausfallen, so wäre das Homeoffice ein geeignetes Mittel, die Amtsgeschäfte am Laufen zu halten. Nun sollen einzelne Regierungsstellen in Pilotversuchen Technologien für Telearbeit und Homeoffice testen. IBM unterstützt die Forschung bei der Datensuche. Dazu hat sich der Hersteller mit führenden Gesundheitsorganisationen vernetzt, um besser erforschen zu können, wie die Verbreitung von Seuchen eingeschränkt werden kann. In diesem Zuge werden Daten über Ausbrüche und Erkrankungsfälle aus Krankenhäusern und anderen medizinischen Einrichtungen analysiert. Beispielsweise könne der IBM-Supercomputer BlueGene zur Prognose von Virenmutationen genutzt werden, um wirksame Impfstoffe zu entwickeln. Neben IBM nehmen auch die WHO, das Center for Disease Control and Prevention, das Zentrum für Biodiversität und das Scripps Research Institute am Forschungsprogramm teil.
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