Travel & Location

Kaum ist die CeBIT vorüber, steht schon das nächste Branchen-Highlight bevor. Am 27. April 2006 werden in Berlin die begehrten PR Report Awards verliehen. Daher möchten wir Ihnen in dieser PRoFILE-Ausgabe einige interessante Restaurants und Locations in der Bundeshauptstadt vorstellen. Gerade in Berlin fällt es aufgrund der großen Vielfalt schwer, auf dem Laufenden zu bleiben. Trotzdem oder gerade deswegen möchten wir Ihnen eine kleine aber feine Auswahl an interessanten Adressen vorstellen.

Bitte haben Sie Verständnis dafür, dass wir trotz aktueller und intensiver Recherchen für die angegebenen Daten und Preise keine Gewähr übernehmen können.

Natürlich interessieren uns auch Ihre Erfahrungen und Empfehlungen, die Sie weitergeben möchten. Schicken Sie uns Ihre Erfahrungsberichte einfach per E-Mail (profile@ffpr.de) zu.

Wir freuen uns auf Ihre Kommentare!


Die PR Report Awards warten auf ihre Gewinner – in Berlin!

Goya
Nollendorfplatz 5, 10777 Berlin (Schöneberg),
Ansprechpartnerin Events: Sabine Heller-Engel,
Tel: 030-26391430, events@goya-berlin.de,
Do bis Sa 18 bis 5 Uhr, Vermietung: So bis Mi


Im Dezember letzten Jahres erstrahlte das ehemalige Metropol-Theater mit seiner unverwechselbaren Jugendstil-Fassade im neuen Glanz. Seitdem hat Berlin eine neue Edel-Adresse, die für Events bereits gut nachgefragt wird. Im Mittelpunkt steht der 13 Meter hohe, ovale Ballsaal mit Parkett, wo zunächst ein baskisches 3-Gang-Menü (das Txoko, gesprochen: Tschoko) an langen Tischreihen eingenommen wird. Gegen 22 Uhr wandelt das Service-Personal den Saal tänzerisch zum Tanzparkett um. Hierfür wurde eigens vom Regisseur Arthur Castro ("Pomp Duck and Circumstance") eine Choreographie geschrieben. Von Säulen getragene Galerien winden sich in die Höhe und bieten weitere Bars, von denen jede ihren eigenen Charakter hat. Insgesamt ist das Goya unumgänglich, wenn man in Berlin etwas Besonderes in Sachen Erlebnis-Gastronomie und Entertainment genießen möchte.


Gugelhof
Kollwitzplatz / Ecke Knaackstraße 37, 10435 Berlin (Prenzlauer Berg),
Tel: 030-442 92 29

Spätestens seit Präsident Clintons Staatsbesuch, bei dem dieser hier zusammen mit Gerhard Schröder gespeist hatte, ist der Gugelhof bekannt. Auch wenn sich der "Prenzelberg" zunehmender Beliebtheit bei Touristen und Berliner Neuankömmlingen erfreut, kann man hier noch eine gewisse heimelige Atmosphäre genießen, wozu der Gugelhof eindeutig beiträgt. Das Ambiente ist rustikal, ab zwei Personen können Sie Schweizer Käsefondue oder Sundgauer Raclette à la carte bestellen. Täglich wechselnde Abendangebote mit einer Vielzahl frischer regionaler Gerichte und vier verschiedene Menüs runden die Auswahl ab. Sehr beliebt sind die Elsässer Flammkuchen in allen Variationen.


Borchardt
Französische Straße 47, 10117 Berlin (Mitte),
Tel: 030-20387110, Mo bis Fr 11.30 bis 1 Uhr

Am Rande des Gendarmenmarktes liegt dieses mittlerweile zur Institution gewordene Restaurant französischen Einschlags. Hier treffen sich Schauspieler, Medienmacher und weniger wichtige Promis. Das Ambiente erinnert mit seinen roten Lederbänken und den Bistro-ähnlichen Tischen an ein Pariser Café. Die Atmosphäre ist stets lebendig und lädt zum Plaudern ein. Das Essen ist von sehr guter Qualität und auch die Weinkarte hat einiges zu bieten. Besonderer Favorit bei den Gästen ist übrigens das Wiener Schnitzel!


Ana e Bruno
Sophie-Charlotten-Str. 101, 14059 Berlin (Charlottenburg),
Tel: 030-3257110

Einer der besten Italiener, die Berlin zu bieten hat. Selbst Wolfram Siebeck, der ja bekanntlich nicht mit Kritik spart, zeigte sich hier beeindruckt. Die Küche vereint das Beste aus traditioneller Kochkunst und neuen italienischen Einflüssen. Bruno Pellegrini und sein Küchenchef Andrea Girau bieten leichte Kost auf hohem Niveau aus Spitzenprodukten, auf den Punkt zubereitet. Einen guten Überblick über das Können verschaffen Sie sich bei einem ausgeklügelten Acht-Gänge-Menü, zu dem Pellegrini, der seit ein paar Jahren in die Gruppe der Berliner Meisterköche gehört, die passenden Weine serviert.


Wasserwerk (Eventlocation)
Hohenzollerndamm 208 a, 10713 Berlin,
Tel: 030-88910776,
Kontakt: Juliane Caspar, Jaqueline Gramm.

Das zu Restaurant und Event-Location ausgebaute, ehemalige Wasserwerk bietet eine abwechslungsreiche Atmosphäre. Neben großen Zahnrädern und Industrierohren lässt sich hier leichte "Modern Cuisine" genießen: Lemongrass-Coconut Soup, Teriyaki Beef Salad, Tandoori Pasta, Surf and Turf und vieles mehr stehen zur Auswahl. Die gläserne Küche befindet sich drei Meter oberhalb der Gäste und ist durch einen Laufsteg mit dem Restaurant verbunden. Eine Lounge mit über 13 Metern Deckenhöhe macht den Aufenthalt im Industrie-Ambiente besonders reizvoll. Das Wasserwerk ist immer einen Besuch wert.


Hotel Q (Charlottenburg)
Knesebeckstraße 67, 10623 Berlin,
Tel: 030-8100660

Das "Q" steht für Edeldesign: Ein Mix aus Schiefer, Straußenlederimitat und geräuchertem Eichenholz verzaubert die Gäste. Dieses Hotel ist ein einziges Kunstwerk. Das Architekturbüro Graft, das sich bereits durch seine Auftragsarbeiten für Hollywoodstar Brad Pitt einen Namen machte, zeichnet hierfür verantwortlich. Überraschende Windungen, ineinander verschobene Ebenen und begehbare Wände sind das Ergebnis. 72 Zimmer, vier Studios und ein Penthouse bieten höchsten Schlaf- und Designkomfort. Erholen kann man sich in einem asiatisch angelehnten Wellness Bereich. Dieser bietet neben einer Japanese Washing Zone, Saunen und Dampfbad auch Massagen sowie Yogakurse. An der Bar, dem Herzstück des Hotels, lässt sich der Abend angemessen beenden.


Hotel Ku’damm 101 (Messenähe)
Kurfürstendamm 101, 10711 Berlin,
Tel: 030-520055555

High Tech meets 50er-Jahre. Mit dieser Kurzformel lässt sich das Hotel Ku’damm 101 beschreiben. Praktisch bedeutet dies, dass man auf einem Stuhl-Klassiker des Designers Arne Jacobsen von 1958 sitzt und gleichzeitig mit Highspeed im Internet surft. Dieses extravagante Haus mit 171 Zimmern trifft sicherlich den Zeitgeist der heutigen Lounge Generation. Typische Stilelemente sind stark gemaserte Edelholzflächen, gedeckte Farben und originelle Einrichtungsgegenstände wie das TV-Möbel "Heinz Ehrhardt".
Tipp: Donnerstags gibt es hier die "101-Lounge", zu der auch die Berliner Partyszene gerne kommt.



Hotel Künstlerheim Luise (Mitte)
Luisenstraße 19, 10117 Berlin,
Tel: 030-284480

In Sichtweite des Reichstags und der Spree, nur wenige Gehminuten von Unter den Linden, dem Brandenburger Tor und der Friedrichstraße entfernt befindet sich dieses künstlerische Kleinod. Ein ehemaliges klassizistisches Stadtpalais von 1825 und ein moderner Anbau bieten "Räume zum Träumen". Jedes der fast 50 Zimmer hier ist ein Unikat und wurde von einem Künstler aus Köln, Berlin, New York beziehungsweise von Meisterschülern und -schülerinnen der Berliner Hochschule der Künste gestaltet und eingerichtet. Neben einer großzügigen Lobby, die mit Skulpturen verziert ist, bietet dieses außergewöhnliche Hotel auch eine Kunsthalle für Veranstaltungen. Über einen Aufzug verfügt das Hotel nicht, dafür geleiten den Gast philosophische Gedanken im Treppenhaus. Das Restaurant "Habel" bietet deutsch-mediterrane Küche, die man im Sommer auch auf der weitläufigen Terrasse sowie im Innenhof des Hotels genießen kann. Für alle, die es gern individuell mögen!



Leser-Tipp München

Paulaner am Nockherberg
Hochstrasse 77, 81541 München,
Tel: 089-459913-0, Fax: 089-459913-200,
E-Mail: info@nockherberg.com

Wer in der bayerischen Landeshauptstadt gut und edel bayerisch essen möchte, ist im neuen Paulaner am Nockherberg bestens aufgehoben. Das Wirtshaus ist nach dem Wiederaufbau wunderschön geworden. Zahlreiche unterschiedliche Nebenräume bieten Möglichkeiten für Veranstaltungen der unterschiedlichsten Art. Von einigen Räumen aus hat man zudem einen wunderbaren Blick über die Stadt.

Chefkoch Andreas Geitl weiß die neue bayerische Küche mit mediteranem Touch ebenso gut zuzubereiten, wie seine in München ansässigen berühmteren Kollegen. Der Paulaner am Nockherberg ist mit zwei verschiedenen Trambahnen gut zu erreichen. Zur U-Bahn läuft man etwas länger, Parkplätze gibt es ausreichend.

Von Petra Adamik, freie Journalistin, München