...ist dein Freund und Helfer bald aus Blech
Die Polizei hat die Aufgabe, für Recht und Ordnung zu sorgen. Aus Kostengründen mangelt es jedoch ab und zu an ausreichender Präsenz der Beamten. Daher plant die koreanische Polizei, die Sicherheit auf den Straßen mit Robotern zu verbessern. Zwar befindet sich das Projekt noch in einer Phase, in der mittels einer Machbarkeitsstudie die technische und finanzielle Realisierbarkeit geprüft wird. Im Falle eines positiven Ausgangs der Untersuchung jedoch sollen bis zum Jahr 2011 die ersten Roboter auf Streife gehen. Konkret ist beabsichtigt, die Wachtmeister aus Blech insbesondere nachts auf Patrouille zu schicken, um Verbrecher abzuschrecken, aber wenn nötig auch deren Verfolgung aufzunehmen. "Die Steuerung wird über ein Remote-Control-System oder über die robotereigene künstliche Intelligenz erfolgen", meint Projektleiter Sang-rok Oh. Neben dem Einsatz als Ordnungshüter ist vom Hersteller auch geplant, ähnliche Modelle als Putzhilfe, Kindermädchen oder Hilfsarbeiter anzubieten. Der Einstiegspreis für ein solches Exemplar wird bei etwa 800 Euro liegen.



...ruft der Computer Trampler jetzt zur Ordnung
Welcher Bewohner einer Etagenwohnung kennt das nicht: man hat sich gerade auf dem Sofa niedergelassen und freut sich nach der Arbeit oder am Wochenende auf ein paar ruhige Stunden, da entscheidet sich der Nachbar aus der Wohnung ein Stockwerk höher, mit seinen Bergsteigerstiefeln eine lautstarke Wanderung durch die eigenen vier Wände zu unternehmen. Um solche Störenfriede auf ihr Fehlverhalten hinzuweisen, haben japanische Forscher ein ausgeklügeltes System entwickelt: Sobald jemand allzu forsch durch seine Wohnung trampelt, schrillen oder leuchten Warnsignale auf, die von Sensoren unter dem Fußboden ausgelöst werden. Der zehn mal zehn Zentimeter große "manaa sensaa", was übersetzt so viel wie Gute-Manieren-Sensor heißt, misst die Vibrationen der Schritte und übermittelt ab einer bestimmten Schwelle ein Alarmsignal. Um auch Kinder zu besserem Verhalten zu erziehen, kann sogar die strenge Stimme von Vater und Mutter aufgezeichnet werden, die dann zur Ruhe und Zurückhaltung mahnt. Das Gerät soll im April 2006 in Japan für umgerechnet 215 Euro auf den Markt kommen.


...schützen Hightech- Handschuhe vor kalten Fingern
Der leidige Streit in den Büros ist alt und doch in jedem Winter wieder aktuell: während die eine Gruppe trotz Minustemperaturen gerne die Fenster öffnen und frische Luft hereinlassen möchte, sträuben sich die Anderen gegen die kalte Luft und frieren bei offenem Fenster ganz furchtbar. Eine Entwicklung japanischer Forscher soll nun kälteempfindlichen Menschen helfen, trotzdem weiterarbeiten zu können. Das Unternehmen Thanko hat Hightech-Handschuhe vorgestellt, die sich mit dem Computer verbinden und auf diesem Weg beheizen lassen. Die Stromversorgung erfolgt über den USB-Anschluss, die Heizelemente sind in den Stoff eingenäht. Damit man trotz Handschuhen vernünftig tippen kann, verfügen die Handschuhe über Aussparungen für die Finger. Und damit die Träger nicht als Weicheier dastehen, sind die Handschuhe sogar im Tarn-Design erhältlich.



...gibt es auch herzliche Technik
Die meisten Erfindungen, die im Zusammenhang mit Computern und dem Internet gemacht werden, entstehen oft aus nüchternen und rationalen Überlegungen heraus. Selten hingegen sind Lösungen, die aus rein emotionalen Motiven heraus entwickelt werden. Aber es gibt sie: so zum Beispiel ein kleiner Computer, der Eltern die Möglichkeit geben soll, auch aus großer Entfernung ihren Kindern eine herzliche Umarmung zuteil werden zu lassen. Der Sender zum Übertragen des Signals ist in einem kleinen Teddybär untergebracht, den die Eltern mit sich tragen. Luftkammern, die in die Schlafanzüge der Kinder eingenäht sind, fungieren als Empfänger und simulieren die Umarmung, indem sie sich aufblasen. Pyjama und Sendegerät sollen etwa 180 Euro kosten.