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Schnelle medizinische Versorgung ist bei schweren Verletzungen von entscheidender Bedeutung. Es gibt aber nach wie vor viele Orte dünn besiedelte Gebiete, Kriegsschauplätze oder den Weltraum an denen der Weg zum nächsten Arzt zu weit ist. Hier soll nun eine Entwicklung von Ingenieuren der Universität im amerikanischen Bundesstaat Nebraska Abhilfe schaffen. Die Forscher haben einen medizinischen Roboter entwickelt, der von einem Arzt aus großer Entfernung ferngesteuert werden kann. Das etwa 7,5 Zentimeter große Gerät wird durch einen kleinen Schnitt in die Bauchhöhle eingeführt und ist mit einer Kamera und medizinischem Besteck ausgestattet. So soll es beispielsweise Blutungen stoppen und notwendige Schnitte durchführen, während der ausführende Arzt hunderte von Kilometern entfernt vor dem Monitor sitzt. Angesichts der Tatsache, dass der OP-Roboter derzeit als Einweg-Gerät ausgelegt ist und ein Exemplar etwa 200.000 US-Dollar kostet, erscheint eine Nutzung in der Raumfahrt am realistischsten. Erste Versuche an Tieren wurden bereits erfolgreich abgeschlossen, mit Tests an menschlichen Versuchspersonen will man in Kürze in England beginnen.
Die Tatsache, dass ein Hund sein Herrchen zu mehr Bewegung zwingt und sich damit positiv auf dessen Gesundheit auswirkt, ist bekannt. Nun soll ein Kalorien zählender Roboterhund Übergewichtige noch stärker dabei unterstützen, überzählige Pfunde loszuwerden. Der von amerikanischen Wissenschaftlern entwickelte mechanische Vierbeiner ist über Funk mit einem Schrittzähler, der Badezimmerwaage und einem Handcomputer seines Herrchens verbunden und berechnet genau dessen Kalorienverbrauch. Das Ergebnis entscheidet dann direkt über das Verhalten des Hundes: Ist der Wert im gewünschten Bereich, wedelt der Hund fröhlich mit dem Schwanz und springt umher. Liegen die Werte jedoch außerhalb der empfohlenen Skala, ist der Roboterbello lethargisch und spielt traurige Musik. Vor einem möglichen Verkaufsstart sollen im nächsten Jahr in einer Studie in Boston die Fähigkeiten des Computerhündchens in der Praxis überprüft werden.
Hochleistungssport lebt neben körperlicher Leistungsfähigkeit von der möglichst präzisen Ausführung von Bewegungsabläufen. Diese gilt es, in unzähligen Versuchen zu automatisieren und zu perfektionieren. Dabei spielen Korrekturen und Hinweise von Trainern eine entscheidende Rolle. Deren Aufgabenbereich könnte sich jedoch bald durch eine Entwicklung niederländischer Wissenschaftler entscheidend verändern. Forscher der Organisation für angewandte wissenschaftliche Studien in Soesterberg testen derzeit Sportbekleidung mit integrierten Sensoren, die Bewegungen der Athleten automatisch korrigiert und gebrüllte Anweisungen von Trainern ersetzen könnte. Sensoren an Knöcheln und Fußgelenken vibrieren sofort, falls der Träger sich nicht optimal bewegt und optimieren so die Bewegung und Koordination. "Die Signale werden von der Testperson viel schneller erkannt als der Zuruf eines Trainers", erläutert Henrik-Jan van Veen aus dem Forscherteam. Der bei Misserfolgen gängige Spruch: "Der wechselt die Trainer wie die Hemden" bekommt dadurch natürlich eine ganz neue Bedeutung... |
Viele Hundebesitzer wissen, dass man bei Spaziergängen mit dem besten Freund des Menschen schnell mit anderen Herrchen oder Frauchen ins Gespräch kommt. Dabei bleibt es meistens nicht bei Themen wie bevorzugtem Hundefutter oder brauchbaren Tierärzten, vielmehr haben schon viele Beziehungen oder Ehen mit solchen Begegnungen angefangen. Der Österreicher Martin Warbinek hat sich diese Tatsache zunutze gemacht und daraus eine Geschäftsidee entwickelt. Seine Online-Flirtbörse steht unter www.hunde-date.at im Web allen Hundebesitzern offen. Sie haben dort die Möglichkeit, ein virtuelles Körbchen einzurichten, in dem sie wahlweise die Vorzüge ihres Vierbeiners oder ihre eigenen präsentieren können. Zusätzlich finden sich dort auch Flirttipps und (als zusätzliche Gesprächsthemen für das erste Date) Informationen über Gesundheit, Ernährung und Erziehung der Vierbeiner. Ob sich bereits österreichische Singles aufgrund der neuen Website einen Hund angeschafft haben, ist bisher nicht belegt. ...werden Simultandolmetscher bald arbeitslos Wer träumt nicht davon, sich überall auf der Welt verständlich machen zu können und mit Angehörigen aller Nationalitäten zu parlieren. Das Institut Interact, eine Gemeinschaftseinrichtung der Universität Karlsruhe und der amerikanischen Carnegie Mellon University in Pittsburgh, hat sich ein verwegenes Ziel gesetzt: "Wir wollen die Sprachunterschiede zum Verschwinden bringen", so Alex Weibel, der Leiter des Instituts. Dazu entwickeln die Wissenschaftler einen Computer, der errät, welche Worte jemand bilden möchte, diese übersetzt und dann mittels einer Kunststimme ausspricht. So könnte man sich nicht nur auf Englisch, sondern auch auf Japanisch, Hindi oder Vietnamesisch über das Wetter und die aktuellen Kinofilme unterhalten oder nach dem Weg zum nächsten Bäcker fragen. Bis diese Vision Wirklichkeit wird, bleibt allerdings noch viel zu tun. Bisher messen Elektroden an Hals und Wangen die elektronischen Signale, die beim Bilden der Worte entstehen und ermitteln über einen Computer deren Bedeutung. Diese Technologie erkennt momentan jedoch erst etwa 30 Worte und ist daher noch nicht sehr leistungsfähig. Bei der Übersetzung greifen die Forscher auf die unzähligen mehrsprachig vorliegenden Texte im Internet zurück und verbessern automatisch die Qualität der Datenbank immer weiter. Bis das Produkt jedoch Serienreife erreicht, dürfte es noch etwas dauern. Die Forscher träumen davon, dass sich die notwendigen Sensoren bald implantieren lassen könnten, dann hätte man seinen Dolmetscher immer dabei. |
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