Kabel Deutschland schließt
Fink & Fuchs PR an
Nachdem die Fink & Fuchs Public Relations AG bereits seit dem 1. August in den Regionen Rheinland-Pfalz und Saarland für Kabel Deutschland aktiv ist, weitet das Unternehmen den PR-Auftrag nun auf Bundesebene aus. Der mit rund zehn Millionen Kunden größte Kabelnetzbetreiber Europas setzt jährlich mehr als eine Milliarde Euro um und beschäftigt rund 2.500 Mitarbeiter in ganz Deutschland. Der von Fink & Fuchs gewonnene PR-Etat umfasst die agenturseitige Kommunikation mit Fach- und Special-Interest-Medien sowie regionalen und überregionalen Publikumsmedien zu produktbezogenen Themen.



Erkenntnisse für
IT-PR
Wertvolle Informationen über den IT-Markt liefert PR-Experten die Studie "Acta 2005" (Allensbacher Computer- und Technik-Analyse). Die Markt-und-Media-Analyse des Instituts für Demoskopie Allensbach geht der Frage nach, wie sich die Medien-, Computer- und Internetnutzung in Deutschland entwickeln. Zudem untersucht sie, welche Nutzungsmuster sich herausbilden. Demnach steigen die Verbreitung und die Zahl der Nutzer in allen Segmenten des Kommunikationstechnologie-Markts. Beispielsweise verfünffachte sich der Anteil der Internet-Nutzer in Deutschland seit 1998 und liegt heute bei 63,5 Prozent. Insbesondere nimmt die Zahl der privaten Onliner zu. 2004 stieg deren Anteil von 56,3 Prozent auf heute 61 Prozent. Interessant ist zudem die Nutzung politischer und wirtschaftlicher Nachrichten aus dem Internet. 21,5 Prozent der Internet-Nutzer rufen aktuelle politische Nachrichten online ab, 15 Prozent Wirtschaftsmeldungen. Aus diesem Grund konnte Spiegel Online seine Reichweite auf sieben Prozent erhöhen. Auch Focus Online (6,2 Prozent) und Stern Online (5,8 Prozent) konnten ihren Nutzerkreis erweitern.



Der Herbst bringt neue Erkenntnisse
Wie sehen die Medien und die Mediennutzung der Zukunft aus? Dies ist nur eine der Fragen, mit der sich das Zukunftsinstitut in seiner Studie "Medialution – Von den Massenmedien zur digitalen Individualisierung" beschäftigt. PR-Berater erfahren, wie sich die Medien den wandelnden Bedürfnissen ihrer Leser anpassen müssen, um ihre Position halten zu können. So lautet die These der Studie: Wer überleben will, muss auf Konzepte wie Crossmedia oder interaktive Formate setzen. Mediale Communities übernähmen die Programmhoheit, Narrowcasting ersetze Broadcasting. Viel Stoff zum Nachdenken!



PR-Landschaft im Fußballfieber
Die Fußball Weltmeisterschaft ist nicht nur ein sportliches, sondern auch ein wirtschaftliches Highlight des kommenden Jahres. Jedes deutsche Unternehmen möchte von der WM im eigenen Land profitieren, ohne gegen auferlegte Regeln zu verstoßen und von der FIFA die rote Karte zu bekommen. Auch der Mittelstand lotet seine Möglichkeiten aus. PR-Experten können sich mit "Chancen für den Mittelstand bei der WM 2006" des Herausgebers Winfried Rauscheder detailliert informieren, wie sie ihre Kunden in Bezug auf dieses Großevent beraten können.



Fink & Fuchs Public Relations
wächst in 2005 nachhaltig
Die Fink & Fuchs Public Relations AG wird nach zweistelligem Wachstum im Vorjahr auch im laufenden Geschäftsjahr den Honorarumsatz um voraussichtlich rund zehn Prozent steigern können. Damit wird die Agentur erstmals einen Honorarumsatz von gut 5,5 Millionen Euro erwirtschaften. Parallel dazu hat die in Wiesbaden und München ansässige Kommunikationsagentur die Mitarbeiterzahl um gut 10 Prozent auf 62 Köpfe ausgebaut.

Insgesamt hat das Unternehmen im laufenden Geschäftsjahr zwölf neue Auftraggeber gewonnen, darunter neun Etat-Kunden wie beispielsweise Xbox, Kabel Deutschland oder AppSense. Neben neuen Mandaten haben vor allem Zusatzaufträge bestehender Kunden zum Wachstum beigetragen. Trotz flacher Konjunkturentwicklung hat die Mehrzahl der 30 Agenturkunden verstärkt in Kommunikation investiert. "Wir sind weiter konservativ optimistisch bezüglich der zukünftigen Geschäftsentwicklung. Auf Grundlage der sich belebenden Technologiemärkte und stabiler Nachfrage nach unseren Leistungen setzen wir als spezialisierte Kommunikationsagentur auch für 2006 auf Wachstum. Entsprechend bauen wir unsere Kapazitäten an den Standorten Wiesbaden und München sukzessive weiter aus", so Stephan Fink, Vorstand und Sprecher der Fink & Fuchs Public Relations AG.



Die EUPRERA, European Public Relations Education and Research Association, hat eine Initiative gestartet, mit der aktuelle PR-Trends parallel in verschiedenen europäischen Ländern analysiert werden sollen. Erstes Projekt ist eine Umfrage zum Thema Weblogs und anderen Formen der interaktiven Kommunikation. Wer bis Ende November unter www.euroblog2006.org den Fragebogen ausfüllt, erhält die vollständige Auswertung. In der EUPRERA sind PR-Wissenschaftler aus über 30 Ländern organisiert. Weitere Informationen finden Sie hier.


PRAXISTIPP

von Ilka Deike,
Senior-Beraterin
Fink & Fuchs Public Relations AG

Film ab! - Der (fast) perfekte Fernsehauftritt
Einmal im Fernsehen sein! Wer träumt nicht davon? Egal, ob als Person oder als Unternehmen, die Präsenz auf der Mattscheibe kann ein großer PR-Erfolg sein. Doch so verlockend sich das Thema Fernsehen anhört, die Tür zum Studio öffnet sich nicht von selbst. Wie bei allen anderen Medien unterliegt der Angang von TV-Redaktionen eigenen Gesetzmäßigkeiten und Kriterien.

Wer ins Fernsehen will, muss klären, ob sein Thema auch wirklich fernsehtauglich ist:
Ist das Thema für den Zuschauer relevant, unterhaltsam und informativ – betrifft es ihn?
Gibt es Bilder und ist es TV-adäquat aufzubereiten?
Zeitpunkt: Wann berührt den Zuschauer das Thema?
Bietet die aktuelle Themenlage eventuell Chancen?

Als oberstes Gebot bei der Themenauswahl gilt jedoch: Was hat der Zuschauer von der Information? Berührt sie ihn, findet er sich und seine Interessen wieder? Während die Ankündigung einer neuen Spielekonsole oder des neuen Harry-Potter-Films vom Fernsehen gerne und begeisternd begleitet wird, bleibt die revolutionäre Speicherplatte verstaubt in der Ecke liegen. Der Grund ist einfach: Das öffentliche Interesse spricht für die Konsole und den Film. Aber es gibt auch gut inszenierte Bilder von Menschenschlangen, Prominenten und dahin schmelzenden Produktbergen. Tolle Themen ohne direkte TV-Verwertbarkeit und Hype-Faktor erfordern deshalb kreative Inszenierungen: beispielsweise neue Chips, die dann verpackt in Trendkleidung auf dem Laufsteg präsentiert werden.

Ebenso verhält es sich, wenn sich ein Unternehmen über Persönlichkeiten positionieren will: Nicht jeder CEO ist – sorry – wirklich wichtig (genug), um ins Fernsehen zu kommen! Neben dem Inhalt seiner Aussage spielen seine Prominenz und die Relevanz seines Themas eine zentrale Rolle. Da hat der Konzernchef eines Weltunternehmens eindeutig Vorteile gegenüber dem Geschäftsführer einer kleinen, unbekannten Firma. Trotzdem hat auch dieser eine Chance, wenn die Story stimmt! Man denke nur: "Deutscher Entwickler erfand mp3-Format".

Auch wichtig beim Fernsehen ist das aktuelle thematische Umfeld und der Zeitpunkt einer Veröffentlichung. Hier gilt es, Themen des öffentlichen Interesses für sich zu nutzen. Dies können Events aus Sport, Kultur und Wirtschaft, politische Ereignisse oder rechtliche Diskussionen sein. Im richtigen Umfeld können so auch trockene Insider-Themen auf einmal fernsehtauglich werden. Prominente Beispiele: Computersicherheit, Innovationsdebatte, Datenschutz oder Lösungen zur Senkung der Kosten im Gesundheitswesen.

Bleibt abschließend noch die Frage nach geeigneten Sendern und Sendeformaten. Entscheidend ist die Relevanz für die Zuschauer: Regionale News im Regionalfernsehen, Produkt-News in Themen- und Ratgebersendungen; gute "Stories" in Magazin- und Boulevardsendungen, aktuelle Themen von großer wirtschaftlicher / gesellschaftlicher Bedeutung in Nachrichten-sendungen.

Dass die Zusammenarbeit mit Fernsehredaktionen immer sehr guter Vorbereitung bedarf, ist eine Selbstverständlichkeit. So stehen nach neusten Untersuchungen TV-Journalisten PR-Machern am skeptischsten gegenüber. Dennoch besteht immer Interesse an guten Bildern und Stories, denn die vielen TV-Kanäle brauchen immer mehr sendefähige Inhalte.

Alles klar? Dann "Film ab!"




Krisen verstehen
Die Literatur zu Krisenkommunikation ist Legion. Norbert Baumgärtner liefert mit seinem Buch "Risiko- und Krisenkommunikation. Rahmenbedingungen, Herausforderungen und Erfolgsfaktoren, dargestellt am Beispiel der chemischen Industrie" aber keine weitere Checklisten-Sammlung. Vielmehr erklärt er ausführlich die Gründe, warum Krisen entstehen und stellt Strategien zur frühzeitigen Vermeidung vor. Dabei bezieht er kommunikationswissenschaftliche, psychologische, betriebswirtschaftliche, politische und gesellschaftliche Aspekte in seine Darstellung ein. Er verdeutlicht seine Argumentation an sechs Fallstudien von realen Unternehmenskrisen. Das Buch ist im Verlag Dr. Hut, München, erschienen.



"PC-Trends 2006": hightech presseclub Süd lädt ein zur Podiumsdiskussion
Homeserver, intelligente Häuser, Entertainment Media Center, Mobile Solutions: dies sind Schlagworte, mit denen PC- und Software-Hersteller dem Kunden ihre Notebooks und PCs für die Vernetzung des eigenen Zuhauses schmackhaft machen. Die Ankündigungen klingen vielversprechend: alle entsprechenden Daten liegen auf einem zentralen PC, der drahtlos mit Fernseher, Stereoanlage und Spielekonsole vernetzt ist. Anwender rufen Filme, Fotos, Musik und Radioprogramme bequem vom Sofa aus oder unterwegs per Notebook ab. In vielen Haushalten sei dies bereits Realität, behaupten die Hersteller, und gehen über zum nächsten Schritt. Aber wie sieht dieser nächste Schritt aus? Wer gewinnt den Kampf um den Content im Wohnzimmer oder wird sowieso bald alles mobil per WLAN genutzt? Diese und andere Fragen zum Thema "PC-Trends 2006" diskutieren am 14. November Experten und Hersteller im Rahmen einer Podiumsdiskussion des hightech presseclub Süd. Teilnehmer sind unter anderem Herbert Schönebeck (Fujitsu Siemens Computers), Klaus Petri (Philips Consumer Electronics) und Thorsten Stremlau (Lenovo).