Bewerbungsfrist zum PR-Award 2006 läuft
Bis zum 18. November können sich Unternehmen, Organisationen und PR-Agenturen in 21 Kategorien um die deutschen „PR Report Awards“ bewerben. Nach internationalem Vorbild, dem Branchenpreis der PR Week, zeichnet der PR-Report im Frühjahr 2006 zum vierten Mal Einzelmaßnahmen, Kampagnen oder komplexe Strategien aus. Fink & Fuchs Public Relations sponsert auch im nächsten Jahr wieder den Technologie-Award, um Technologieunternehmen eine Plattform zu geben, ihre PR-Konzepte im Wettbewerb zu präsentieren.



Fink & Fuchs Public Relations gewinnt AppSense-Etat
Die in Hallbergmoos bei München ansässige AppSense GmbH hat Fink & Fuchs Public Relations München beauftragt, die strategische PR-Beratung sowie die Medienarbeit zur Positionierung des Unternehmens in Deutschland zu übernehmen. Der Anbieter von Softwarelösungen für das Management und die Sicherheit von IT-Systemen wurde 1999 in Großbritannien gegründet und verzeichnet ein jährliches Wachstum von durchschnittlich 80 Prozent. Zu seinen Kunden zählt AppSense unter anderem die Deutsche Bank, Hewlett-Packard, DaimlerChrysler, SAP und Bosch.



PR-Themen des Jahres
„Krisen-PR“ und „Public Affairs“ sind die Top-Themen des Jahres 2005. Dies ergab das Trendbarometer „ICCO World Report“, das der internationale Agenturverband ICCO (International Communications Consultancy Organisation) unter Agenturverbänden in 24 Ländern durchgeführt hat. Die befragten Agenturen sehen in diesen Beratungsbereichen die größten Wachstumschancen in den nächsten Jahren. Zudem zeigt der Report, dass bereits heute die Branche optimistisch auf das Geschäftsjahr 2005 blickt. Der „ICCO World Report“ erscheint zweimal jährlich. Die aktuelle Ausgabe steht für Interessierte auf den Seiten der Gesellschaft Public Relations Agenturen (GPRA) zum Download zur Verfügung.



Glanzvolle Preisverleihung des Deutschen PR-Preises
Am 9. September feierten im Wiesbadener Kurhaus 500 PR-Fachleute und Persönlichkeiten aus Wirtschaft, Medien und Kultur die Gewinner des diesjährigen Deutschen PR-Preises. 37 Finalisten erwarteten mit Spannung die Entscheidungen der Deutschen Public Relations Gesellschaft (DPRG) und des F.A.Z.-Instituts in 12 Kategorien. In der Königs-Disziplin „Kommunikationsmanagement“ konnte sich die Bayer AG mit ihrem Kommunikationskonzept zur Ausgliederung von Unternehmensteilen in die neu gegründete Gesellschaft LANXESS gegen die starke Konkurrenz von Cisco, T-Systems und Moma Berlin durchsetzen.

Heimlicher Star des Abends war das Projekt „Ohrenkuss... da rein, da raus – Menschen mit Down-Syndrom machen ihre eigene Zukunft“, dessen Preisträger auf der Bühne Kostproben ihrer Zeitung vorlasen. Zum „PR-Kopf des Jahres“ wählte die international besetzte Jury Ansgar Zerfaß von der MFG Medienentwicklung Baden-Württemberg für seine herausragenden Leistungen in der Kommunikationsbranche. Den „Deutschen Image-Award“ übereichte DPRG-Präsident Ulrich Nies an die Altana AG.



PR-Trendmonitor
Die Ergebnisse des dritten PR-Trendmonitors von news aktuell liegen vor. Das Tochterunternehmen der Deutschen Presse-Agentur untersucht einmal pro Quartal Entwicklungen in der Kommunikationsbranche. Die aktuelle Veröffentlichung behandelt die Themen Budgets und Honorarumsätze, Gehaltsentwicklung, Medienfähigkeit von PR-Fachleuten in den Unternehmen, PR-Erfolgskontrolle sowie das Trendthema Blogs. Die Untersuchung stützt sich auf eine Befragung von Pressesprechern und anderen PR-Profis. Im Fokus der Analyse stand, mit welchen Budgets PR-Verantwortliche planen, wie aktuelle Konzepte aussehen und mit welchen Strategien sie in die Zukunft gehen. Die Ergebnisse stehen auf den Online-Seiten von news aktuell zum Abruf bereit.

PRAXISTIPP

von Tatjana Zink,
Volontärin bei Fink & Fuchs Public Relations

Bleiwüste auf dem Bildschirm:
Online-Texten als gefragte Disziplin
Bei dem Wort „Synergie-Effekt“ werden viele PR-Verantwortliche sofort hellhörig. Auch bei der Erstellung von Artikeln kann man diese Effekte erzielen, indem man einmal erstellte Texte in verschiedenen Medien platziert. Dabei sollte man allerdings zwischen Print- und Onlinepublikationen unterscheiden. In gedruckter Form sieht der Artikel perfekt aus: Dramaturgie, Layout, ausführliche Zusatzinformationen. Und weil er so perfekt ist, wird er oft eins zu eins auch ins Internet gestellt. Dabei wird häufig vergessen, dass das Internet völlig andere Anforderungen an einen Text stellt als ein gedrucktes Magazin. Und auf einmal ist der Text nicht mehr so gut, wie er es einmal war.

Der Leser am Bildschirm möchte auf den ersten Blick erkennen, ob der gefundene Bericht lesenswert ist. Lange Zeichenkolonnen in winziger Schrift, wenig Absätze und fehlende Zwischenüberschriften sind neben einer gefühlt meterlangen Scrollbar ein Alptraum für jeden Online-Nutzer, egal, wie gut der ursprüngliche Text ist. Im Internet muss daher ein einfacher und prägnanter Informationsstil her.

Wie sollte er also aussehen, der Artikel, den man gerne am Bildschirm liest? Untersuchungen haben gezeigt, dass das Lesen am Monitor ermüdende 25 Prozent langsamer verläuft. Kurze Sätze und noch kürzere Artikel sind daher angeraten, Grafiken und Bilder hingegen nicht so wichtig. Online-Texte sollten einem streng nachrichtlichen und modularen Aufbau folgen, in dem jedes Modul einen nachvollziehbaren eigenen Informationsschwerpunkt hat. Zusatzinfos, Grafiken und Bilder sind besser über Links auf andere Seiten zu vermitteln und helfen dabei, die Komplexität des Textes zu verringern.

Das Medium Internet ist für den schnellen Zugriff auf Informationen optimal ausgerichtet. Nutzen Sie mit einem speziell getexteten Online-Artikel diese Eigenschaft aus. Ihre Zielgruppe wird es Ihnen danken.





Neuer Web-Auftritt von Fink & Fuchs Public Relations
Seit Ende September ist die neu gestaltete Website der Fink & Fuchs Public Relations AG online. Im neuem Layout finden Interessierte unter www.ffpr.de wie gewohnt umfassende Informationen über die Agentur und ihre Kunden. Erste Rückmeldungen zum neuen Layout waren durchweg positiv. Die Redaktion der PRoFILE freut sich auch über Ihr Feedback zum neuen Web-Auftritt. Senden Sie uns einfach eine E-Mail unter profile@ffpr.de.



hightech Presseclub Süd lädt ein zum „Standpunkt“
„Produzieren in Deutschland – geht das noch und wenn ja, wie?“ Diese Frage erörtern am 19. Oktober hochrangige Experten aus Industrie und Wissenschaft im Rahmen eines „Standpunkts“ des hightech Presseclubs Süd. Angesichts immer mehr Industrieunternehmen, die ihre Standorte ins Ausland verlagern, um dort billiger zu produzieren, ist die Stimmung am Wirtschaftsstandort Deutschland eher negativ. Anhand konkreter Beispiele soll im Rahmen der Podiumsdiskussion geklärt werden, wie dies geändert werden kann, welche Voraussetzungen der Standort Deutschland derzeit erfüllen kann und in Zukunft erfüllen muss. Teilnehmer sind unter anderem Rainer Wohlhöfner (Siemens Radio Systems), Ralf Hinkel (Mobotix AG) und Prof. Dr. Arnd Huchzermeier (Otto Beisheim-Hochschule).



Europäische Kontaktrecherche
Auf 1.200 Seiten bietet das „Taschenbuch des Öffentlichen Lebens – Europa und internationale Zusammenschlüsse 2005/2006“ 18.000 Kontaktdaten von Entscheidern in der Europäischen Union. Damit vereinfacht das im Festland Verlag erschienene Nachschlagewerk die Kontaktaufnahme mit Ansprechpartnern europäischer und internationaler Institutionen aus Politik, Wirtschaft, Gesellschaft und Kultur. In 15 thematische Abschnitte unterteilt bietet das Buch Adressen, Telefonnummern, Internet- und E-Mailadressen sowie statistische Angaben zu Mitgliederzahlen, Mitgliederstruktur und Etats der Organisationen.