Fink & Fuchs Public Relations auf dem Kommunikations-
kongress 2005
Am 22. und 23. September 2005 fand im Berliner Congress Center (bcc) der zweite Kommunikationskongress des Bundesverbands deutscher Pressesprecher (BdP) statt. Gut 1.500 Teilnehmer nutzten das breite Angebot an Foren zu den Themengebieten „Verantwortung“, „Strategie“, „Praxis“ und „Wissen“ sowie die vielfältigen Möglichkeiten zum Austausch mit Kollegen. Unter dem Motto „Nehmen Sie Platz – sprechen Sie miteinander“ wurde der Diskurs in dem von Fink & Fuchs PR gesponserten Teil des Kongress-Foyers lebhaft fortgesetzt. Im Rahmen des Vortragsprogramms präsentierte die Agentur zudem Prof. Dr. Doeblin von der FH Nürnberg mit seiner neuen Studie zum Thema „Kommunikation mit Wirtschaftsjournalisten“. Beim Praxis-Panel „Das Neue nutzen: PR für Innovationen“ moderierte Stephan Fink die spannende Diskussion von Gabriele Fischer (brand eins), Peter Gerdemann (IBM) sowie Dieter Schweer (HVB) (Streaming Video unter: www.kommunikationskongress.de).
Gesellschaftlicher Höhepunkt der Veranstaltung war mit über 2.000 geladenen Gästen die Speakersnight in der Berliner Philharmonie. Im Anschluss an die Laudatio des „Professors aus Heidelberg“ Paul Kirchhof verlieh dort der Vorstand des BdP den Journalistenpreis „Goldener Apfel“ für besondere journalistische Leistungen an Jens Bergmann vom Wirtschaftsmagazin brand eins.



Chinas neuer Liebling: Baidu überholt Google
Die beliebteste Suchmaschine im Reich der Mitte ist Baidu. Das ist das Ergebnis einer Untersuchung des China Internet Network Information Center (CNNIC). Demnach hat Baidu Google auf dem Spitzenplatz abgelöst. Vor allem bei der jüngeren Generation gelte Baidu, die kürzlich erfolgreich an der Nasdaq gestartet ist, als „cool“. Rund die Hälfte der Baidu-Nutzer seien Schüler und Studierende, die vor allem auf der Suche nach mp3-Dateien seien. Unter den älteren Anwendern wiederum mache Google das Rennen. Auch in der Bankenmetropole Shanghai, wo viele ausländische Unternehmen ansässig sind, rangiere Google weiterhin auf dem ersten Platz. Politische Überlegungen, etwa inwiefern Google über Internet-Zugänge an Universitäten überhaupt erreichbar ist, berücksichtigt die Studie jedoch nicht. Künftig wird es wohl noch enger im heiß umkämpften chinesischen Markt, der laut Analysten bis 2007 auf 370 Millionen US-Dollar anwachsen könnte: Offenbar will auch MSN mit einer eigenen Suchmaschine in China einsteigen.



Handy-Hotlines: Selbstbewusst, aber selten kompetent
Die Stiftung Warentest hat Hotlines von Mobilfunk-Anbietern unter die Lupe genommen – mit ernüchterndem Ergebnis. Lange Wartezeiten, inkompetente Mitarbeiter und falsche Informationen sind zentrale Erkenntnisse des Tests. Besser als „befriedigend“ schnitt kein Anbieter ab, zwei gaben sogar nur „mangelhaft“ Auskunft. Die Tester mussten im Durchschnitt fast vier Minuten warten, bis sie zu einem Support-Mitarbeiter durchkamen. Zu allem Überfluss wird der Kunde für schlechten Service auch noch ordentlich zur Kasse gebeten: Im Schnitt kostet eine Auskunft laut Stiftung Warentest 1,40 Euro. Wer vom Handy aus anruft, bezahlt sogar 2,21 Euro. Noch schlechter beraten ist, wer es mit einer E-Mail-Anfrage versucht. 65 Prozent aller Testmails blieben im Versuch unbeantwortet. Daher erhielten nur zwei Anbieter für ihren E-Mail-Service die Note „ausreichend“, alle anderen Angebote stuften die Tester als mangelhaft ein. Im Rahmen des Tests hatte die Stiftung Warentest die Service-Angebote von neun Mobilfunkanbietern untersucht. Der komplette Bericht ist in der Ausgabe 10/2005 der Zeitschrift „test“ nachzulesen.



Studie: Internet-Stellenbörsen bei Bewerbern so beliebt wie noch nie
Jobsuche findet immer stärker online statt. Das zeigen erste Ergebnisse einer Studie der Universität Frankfurt und des Karriereportals Monster. 86 Prozent der Befragten gaben an, Internet-Stellenbörsen häufig oder sehr häufig zu verwenden. „Das sind elf Prozentpunkte mehr als im Vorjahr und sogar 22 Prozentpunkte mehr als vor zwei Jahren“, so Professor Dr. Wolfgang König vom Institut für Wirtschaftsinformatik der Johann-Wolfgang-Goethe-Universität Frankfurt am Main. Etwas mehr als 60 Prozent der Befragten nutzen ebenso häufig firmeneigene Karriereseiten. Online-Stellenbörsen werden von dem größten Teil der Befragten als effektives Medium gesehen, um einen passenden Job zu finden. Die Arbeitsagentur, Firmen-Workshops und Jobmessen erzielen dagegen bei der Effektivität die geringsten Werte. Im Rahmen der Studie „Bewerbungspraxis 2006“ haben die Forscher rund 10.000 Internetnutzer befragt. Die jährlich durchgeführte Studie gibt Aufschluss darüber, wie Bewerber bei der Stellensuche vorgehen und folgert daraus, welche Rekrutierungskanäle am effizientesten sind. Bereits zum dritten Mal führte das Institut für Wirtschaftsinformatik der Universität Frankfurt die Untersuchung gemeinsam mit dem Karriereportal Monster durch. Die Ergebnisse der Studie erscheinen im Oktober.



Neue Fernakademie für Technik und IT
Die Hamburger Fernakademie für Erwachsenenbildung bietet seit kurzem fachspezifische Fernlehrgänge für IT-Profis und solche, die es noch werden wollen. In der neuen Fernakademie für Technik & IT stehen Lehrgänge aus den Gebieten Netzwerk und Systeme, Programmierung und IT, Internet, Design und Multimedia sowie Büroorganisation und EDV zur Auswahl – von den Grundlagenkenntnissen bis hin zum Expertenwissen. Studierende können einen Abschluss etwa zum staatlich geprüften Betriebswirt in Wirtschaftsinformatik, zum Java-Server-Programmierer, Netzwerk-Manager oder Multimedia-Designer erwerben. Auch eine Vorbereitung auf den international anerkannten europäischen Computerführerschein (ECDL) ist möglich. Das Angebot richtet sich an ein breit gefächertes Zielpublikum: Von Berufstätigen im technischen Bereich, die sich durch einen staatlichen oder Kammer-Abschluss fortbilden möchten, bis zu PC-Einsteigern, die den Umgang mit der IT erlernen wollen. Das Fernstudium dauert je nach Studienziel zwischen sechs Monaten und dreieinhalb Jahren und kostet im Schnitt 110 Euro im Monat.

Mobilfunk-Discounter beflügeln deutschen Markt
Billiganbieter wie Simyo und Blau.de sorgen derzeit für einen Aufschwung auf dem deutschen Mobilfunkmarkt. Das Marktforschungsunternehmen Gartner glaubt, dass die Umsätze jährlich im Schnitt um über fünf Prozent wachsen werden. Bis zum Jahr 2009 rechnen die Analysten mit einem Marktvolumen von 27,4 Millionen Euro. Im vergangenen Jahr hatten die deutschen Anbieter ein Volumen von 20,3 Milliarden Euro umgesetzt. Laut Computerwoche bestätigte Gartner-Analyst Martin Gutberlet, dass Mobilfunk mit dem Markteintritt von mobilen Discountern nun für alle erschwinglich werde. Zudem trage der stetig wachsende Bedarf an mobiler Datenübertragung – beispielsweise via UMTS – zu der Entwicklung bei. Die Analysten erwarten in diesem Bereich durchschnittliches jährliches Wachstum von 18,6 Prozent bis 2009, getrieben insbesondere durch personalisierte Dienste und Unterhaltungsanwendungen. Allerdings gingen die Betreiber mit Internet via UMTS in direkte Konkurrenz zu DSL und kommen damit zu einem Zeitpunkt scharfen Wettbewerbs. Daher werde sich der deutsche UMTS-Markt nur langsam entwickeln.



Forsa-Umfrage: Internet hat sich als Alltagsmedium etabliert
Die Nutzungsdauer des Internets ist so hoch wie nie zuvor. Rund eine Stunde täglich verbringen die Deutschen mittlerweile im Netz – verglichen mit neun Minuten pro Tag im Jahr 1999. Das sind erste Ergebnisse der Studie „TimeBudget 12“, die das Marktforschungsinstitut Forsa seit 1999 im Auftrag von SevenOne Media erstellt. Die Langzeitstudie untersucht, welche Bedeutung und Funktionen die einzelnen Mediengattungen für die Deutschen haben. Demnach kommt das Internet hinter Fernsehen und Radio auf den dritten Platz. Das Ergebnis berücksichtigt die Antworten aller Befragten, also auch jener ohne Internet-Anschluss. Laut Studie sind DSL-Nutzer mit 116 Online-Minuten täglich deutlich länger im Netz unterwegs als Surfer, die ISDN (45 Minuten) oder einen analogen Anschluss (41 Minuten) nutzen. Ein weiteres Ergebnis: Bei Informationen und Angeboten zu Reisen ist das Internet inzwischen erste Wahl. 43 Prozent der Deutschen gehen zuerst online, um sich über Reiseziele und Buchungskonditionen zu informieren. Ähnliches gilt für Musik, Gesundheit und Wetter. So geben heute schon 16 Prozent der Deutschen an, Gesundheitshinweise zuerst im Netz zu suchen. 1999 waren es lediglich 3 Prozent.



Deutlich mehr Aussteller auf der CeBIT 2006
Ein halbes Jahr vor der wichtigsten IT-Messe verzeichnet der Veranstalter Deutsche Messe AG einen höheren Anmeldestand als im Vorjahr. Das Plus bezieht sich sowohl auf die Fläche als auch auf die Ausstellerzahl. Zur CeBIT 2005 hatten 6.246 Aussteller eine Nettofläche von 307.708 Quadratmetern belegt. Zahlreiche „Spätbucher“ der CeBIT 2005 hätten sich diesmal frühzeitig für ihren CeBIT-Auftritt entschieden, heißt es in einer Mitteilung der Messe. So hätten beispielsweise Alcatel, AMD, Arcor, Avaya-Tenovis, BenQ, Casio, Datev, EMC, E-Plus, Hitachi, Intel, LG Electronics, Motorola, Panasonic, SAP, Samsung, Sun Microsystems, Toshiba und Vodafone ihre Standflächen bereits gebucht. Darüber hinaus hätten einige Unternehmen ihre Rückkehr angekündigt, darunter Ericsson und Vestel. Im Mittelpunkt der CeBIT 2006 steht die digitale Welt von heute und morgen. Als Top-Themen bezeichnen die Veranstalter unter anderem Enterprise Information Integration, Filesharing, IT-Outsourcing und RFID. Die CeBIT 2006 findet vom 9. bis 15. März in Hannover statt.



Mobile Endgeräte: Bessere Akkus und Navigationssystem erwünscht
Schwache Akkus sind immer noch der häufigste Kritikpunkt bei der Nutzung von Handys und PDAs. Aus Sorge um den hohen Stromverbrauch verzichten viele Anwender gar auf das Spielen oder Musikhören mit dem Handy. Zu diesem Ergebnis kommt eine Studie von TNS Infratest. Zwei Tage Akkulaufzeit trotz aktiver Nutzung stehen demnach ganz oben auf der Wunschliste, wenn es um die Anforderungen an das nächste Handy oder den nächsten PDA geht. Bei den Deutschen steht außerdem ein integriertes Navigationssystem hoch im Kurs. Die Digitalkamera im Handy wird ebenfalls häufig genutzt: 59 Prozent machen mindestens einmal in der Woche ein Foto mit ihrem Mobiltelefon. Am häufigsten kommen die Fotohandys in Frankreich, Großbritannien und Korea zum Einsatz. Dort fotografieren fast ein Viertel der Befragten täglich. Geteilt sind die Meinungen beim Versenden der Fotos als Multimediabotschaften. 46 Prozent der befragten Handy-Besitzer bestätigten, dass sie Bilder via MMS versenden – die meisten davon in Japan (80 Prozent), Frankreich (68 Prozent), Korea (66 Prozent) und Großbritannien (65 Prozent). Die MMS-Gegner führen zu hohe Gebühren, schlechte Qualität der Bilder und Interoperabilitätsprobleme als Gründe für die mangelnde Akzeptanz an. Im Rahmen der Studie wurden 6.800 Bürger in 15 Ländern befragt.



IT Around the Clock – Hessens 24-Stunden-IT-Kongress
„Hessen ist der Top-IT-Standort“ und „IT ist alles andere als langweilig und kompliziert“ – so lautete das Resümee des ersten 24-Stunden-IT-Kongresses in Frankfurt. Über 400 Besucher ließen sich im Casino auf dem Campus Westend von einem facettenreichen Nonstop-Programm begeistern. In 16 Workshops von IT-Sicherheit bis E-Learning bis hatten die Besucher Gelegenheit, sich rund um IT zu informieren. Auch Management-Themen kamen dabei nicht zu kurz – von der „Existenzgründerfinanzierung“ über „Branchennetzwerke“ bis hin zu „Marketingkommunikation und Recht“ für IT-Unternehmen. Letzteres wurde präsentiert von Dirk Gerasch, Geschäftsführer von Gerasch Communication, Dr. Thomas Lapp, Rechtsanwälte BDH und Fink & Fuchs-Vorstand Stephan Fink. Der hessische Wirtschaftsminister Dr. Alois Rhiel und der ehemalige WDR-Intendant Friedrich Nowottny begrüßten die Gäste anschließend zum Dinner. Ab 22.00 Uhr lautete das Motto „Nachtschwärmer aufgepasst“: Bis zum frühen Morgen konnten sich die Besucher bei Nachtkino, in der Gamers Lounge, bei Hacker-Vorführungen und weiteren Attraktionen austoben. Der Kongress endete mit der Siegerehrung des Design-Wettbewerbs, bei dem junge Web-Designer einen Internetauftritt für hessische Sozialvereine entwickelten.