...erfährt man jetzt zuverlässig, welcher Wein zu welcher Speise passt
Die Anzahl absoluter Weinkenner, die umgehend parat haben, welcher Wein aus welchem Jahr zu welcher Speise passt, ist sehr klein. Da es leider auch mit der Kompetenz vieler Kellner in Bezug auf Wein nicht zum Besten steht, könnte eine Erfindung der italienischen Firma Modulgraf Abhilfe schaffen. Die sprechende Weinflasche, die Sommerliers Konkurrenz machen soll, funktioniert über einen Chip im Etikett und einen Empfänger. Der Zigarettenschachtel-große Empfänger liest die auf dem Chip gespeicherten Informationen zu Inhalt, Herkunft sowie passenden Speisen aus und übermittelt sie mittels Sprachausgabe. Erfinder Daniele Barontini sieht mögliche Anwendungsgebiete hauptsächlich in Restaurants, Vinotheken und Verkostungskellern. Aber auch wer privat häufig Gäste hat würde bestimmt gerne mal mit umfassenden Einzelheiten zum gereichten Rebensaft glänzen...



...sind Tastaturen bald wirklich sauber
Wer den ganzen Tag am PC arbeitet kennt das Problem: mit der Zeit sammeln sich zwischen den Tasten Krümel, Staub sowie anderer Schmutz, und das sind nur die sichtbaren Probleme. Auch Keime und Bakterien setzen sich fest und machen den Kontakt mit der Tastatur zu einem unerfreulichen und auch ungesunden Vorgang. Damit soll jetzt Schluss sein. Die Schwarzwälder Firma Wöhr bietet eine Hygiene-Tastatur an, die durch eine geschlossene Oberfläche weder Krümel noch Kaffee oder Schlimmeres in die Zwischenräume zwischen die Tasten fallen lässt. Zudem zerstört das Material der Oberflächenschicht auch die meisten Keime und Bakterien. So haben nicht nur Pingelige endlich wieder ein gutes und sauberes Gefühl am Arbeitsplatz.



...kann man seine Uhr jetzt auch zusammenfalten
Die Idee vom "elektronischen Papier" ist nicht neu, praktische Anwendungen sind jedoch bis heute nicht marktreif. Das will der japanische Uhrenhersteller Citizen jetzt ändern und noch in diesem Jahr eine Digitaluhr auf elektronischem Papier auf den Markt bringen. Nachdem es lange Zeit besonders mit der Tinte Probleme gab, scheinen nun Umwelteinflüsse wie eine hohe Luftfeuchtigkeit keine Schwierigkeiten mehr zu bereiten. Die Vorteile des Materials gegenüber herkömmlichen Displays liegen auf der Hand: man kann das elektronische Papier in jede gewünschte Form bringen, es weist einen hohen, winkelunabhängigen Kontrast auf und speichert die Bildinformationen auch ohne angelegte Spannung. Da die Tinte auf fast jedem Material und jeder Oberfläche aufgetragen werden kann, werden wir uns neben der zusammenfaltbaren Uhr wohl bald auf weitere Anwendungen freuen können.


...findet man den besten Freund des Menschen jetzt schneller wieder
Es ist die Horrorvorstellung eines jeden Hundebesitzers: Das Tier ist weg und weder lautes Rufen und noch eine ausgiebige Suche helfen weiter. In dieser Situation erhalten Herrchen und Frauchen jetzt Unterstützung: Die amerikanische Firma GlobalPetFinder will mit einem GPS-System (Global Positioning System) den Aufenthaltsort des Hundes lokalisieren. Mittels eines Empfängers, der in etwa die Größe einer Streichholzschachtel hat und am Halsband befestigt wird, weiß der Besitzer jederzeit über den Verbleib seines Tieres Bescheid und kann diesen schnell und einfach über das Handy abfragen. Zusätzlich ist es sogar möglich, dem Hund über einen Stadtplan im Internet ein bestimmtes Auslaufgebiet zuzuweisen. Überschreitet dieser die virtuelle Grenze, wird der Hundehalter informiert und im 5-Minuten-Takt über die Position des Ausreißers informiert. Das im Frühjahr 2005 vorgestellte System kostet 350 US-Dollar, für jeden Lokalisierungsdienst müssen jedoch zusätzlich noch einmal 18 bis 20 US-Dollar überwiesen werden.



...schwimmt man mit moderner Technik noch schneller
Bei den meisten Sportarten ist es relativ einfach, die erzielte Zeit im Auge zu behalten. Egal ob beim Joggen oder Radfahren, ein Blick auf die Uhr reicht und man weiß, wie lange man schon unterwegs ist. Beim Schwimmen gestaltet sich dies schwieriger, besonders wenn bei ambitionierten Athleten jede Sekunde zählt. Da kann es schon störend sein und wertvolle Sekunden kosten, zwischendurch auf die Armband- oder die Hallenuhr zu sehen. Beim Ideenwettbewerb "Bright Ideas" an der britischen Brunel University hat die Ex-Schwimmerin Katie Williams eine Schwimmbrille vorgestellt, die transparent, aber gut sichtbar die Zeit anzeigt.
Das ist jedoch nicht alles: ein integrierter Kompass zählt über die Registrierung der Richtungswechsel die absolvierten Bahnen, ein Erschütterungsmesser die getätigten Schläge und die bis zur nächsten Wende. Das System soll verhindern, dass Schwimmer durch den ständigen Blick auf die Uhr aus dem Rhythmus kommen, wichtige Zeit verlieren oder Wasser schlucken, so die Erfinderin gegenüber dem Nachrichtensender CNN.