Kommunikationsexperten kommen zusammen
Gleich zweimal trifft sich die PR-Branche im September. Zunächst feiern am 9. September im Wiesbadener Kurhaus PR-Fachleute anlässlich der Verleihung des "Deutschen PR-Preises 2005". Die Deutsche Public Relations Gesellschaft (DPRG) zeichnet auf der Galaveranstaltung exzellent umgesetzte PR-Arbeiten und strategisch angelegte Kommunikationsprozesse aus.


Am 22. und 23. September geht es dann weiter nach Berlin, wo sich die Experten aus der Kommunikation zum Fortbilden, Netzwerken und Feiern auf dem Kommunikationskongress 2005 zusammen finden.



Studie: Journalisten sprechen Fink & Fuchs PR Kompetenz zu

Die Dr. Doeblin Gesellschaft für Wirtschaftskommunikation hat die Neuauflage ihrer Studie "Die Kommunikationswirkung von Unternehmen und Agenturen bei Wirtschaftsjournalisten 2005" veröffentlicht.
Insgesamt wurden im Mai/Juni dieses Jahres 316 Wirtschaftsjournalisten zu ihrer Einstellung bezüglich verschiedenster Themen befragt. Zudem beurteilten die Befragten die Pressearbeit von etwa 100 Unternehmen und Verbänden sowie 27 Agenturen. Fink & Fuchs freut sich einmal mehr über das Ergebnis. Bei Wirtschaftsjournalisten, die IT, TK und UE als ihren Arbeitsschwerpunkt nannten, liegt die Agentur hinsichtlich der Bekanntheit und bei der Beurteilung der Arbeitsqualität auf Platz 1 und erhielt jeweils die meisten Nennungen. Insgesamt beurteilten die befragten Journalisten die Kompetenz von Agenturen deutlich besser als im Vorjahr und nutzen diese signifikant häufiger. Die Studienergebnisse und eine Vorabpräsentation können bestellt werden bei W&P Online. Ein Berichtsband, der die Ergebnisse von 13 ausgesuchten Unternehmen aus den Feldern IT, Telekommunikation und Internet zusammenfasst, kann ab 19.9.2005 über Fink & Fuchs Public Relations oder direkt bei Dr. Doeblin bestellt werden.



Steigende Bedeutung von Kundenzeitschriften
Nach einer Studie des Instituts für Journalismus und Public Relations der Fachhochschule Gelsenkirchen nimmt die Wichtigkeit von Kundenzeitschriften in der Öffentlichkeitsarbeit zu. Die Ergebnisse der Studie "Kosten und Organisation – Kundenzeitschriften 2005" besagen, dass sich Unternehmen dieses Medium durchschnittlich 300.000 Euro jährlich kosten lassen. Pro Ausgabe stehen rund 86.000 Euro zur Verfügung. Eine Seite kostet damit im Schnitt 2.300 Euro. Ein Abgleich mit den Ergebnissen aus der ersten Studie 1995 ermöglicht eine Aussage zu der Entwicklung des Mediums Kundenzeitschrift. So geben Unternehmen vor allem für ihre Dienstleister mehr Geld aus. Zudem sind Kundenzeitschriften heute zu einem großen Teil international ausgerichtet, ein Drittel von ihnen erscheint in mehreren Sprachen. Außerdem setzen immer mehr kleine und mittlere Unternehmen auf eine eigene Kundenzeitschrift. Dadurch steigt die Zahl der Titel mit kleineren Auflagen und geringem Umfang.



Deutscher PR-Rat konstituiert sich neu
Der 1987 gegründete Deutsche PR-Rat wählte auf seiner Sitzung vom 12. Juli erneut Dr. Horst Avenarius zum Vorsitzenden. Zum ersten Mal in seiner Geschichte bestimmten die Mitglieder mit Jürgen Pitzer, Kommunikationschef der Landesbank Rheinland-Pfalz, und Matthias Rosenthal, Geschäftsführer von Koob & Partner, zudem zwei stellvertretende Vorsitzende. Außerdem wählte der Rat als Mitglieder Dr. Thomas Gauly, Prof. Dr. Günther Bentele und Dr. jur. Michael Reuter neu hinzu.

PRAXISTIPP

von Till Stüve,
Berater bei Fink & Fuchs Public Relations

Roadshows: Marktexperten zum Greifen nah
Marktstudien sind aufwändig, teuer und brauchen ihre Zeit. Um sich kurzfristig über Meinungen und Themen im Markt zu informieren, sind andere Werkzeuge nötig. Die Frage ist: Wo treffe ich meine Zielgruppe und kann sie gezielt befragen? Ein idealer Rahmen sind Roadshows. Sie werden von Unternehmen geschätzt, um fokussiert Kunden und Interessenten zu informieren. Doch zu selten nutzen Unternehmen dieses Potenzial auch, um ihrerseits den Marktexperten von der Basis Fragen zu stellen – wo drückt der Schuh, was bewegt sie, welche Anforderungen haben sie?

Die Erfahrung zeigt, dass sich bis zu 30 Prozent der Roadshow-Teilnehmer an Umfragen im Rahmen der Veranstaltung beteiligen – eine hervorragende Quote. Die Fragen sollten möglichst konkret gestellt werden und einfach zu beantworten sein. Mit wenig Aufwand bekommen Unternehmen so fundierte Antworten direkt von der Zielgruppe, die sowohl für den Vertrieb als auch für das Marketing und die Pressearbeit eine wertvolle Quelle darstellen. Gerade bei Themen, die noch neu und heiß diskutiert sind, erhalten Unternehmen frühzeitig Hinweise dazu, wie der Markt darüber denkt und können ihre Kommunikationsstrategie darauf abstimmen.

Die Umfrageergebnisse eignen sich zudem sehr gut als solide Hintergrundinformation für Interviews oder Artikel und können, wenn das Thema eine ausreichende Relevanz besitzt, gezielt als Pressemeldung verbreitet werden. Wichtig ist hierfür eine saubere statistische Aufbereitung der Daten. Damit unterstreicht das Unternehmen seine Expertise im Markt und erweist sich für die Presse als ein hilfsbereiter und kompetenter Partner.

























































Aufklärung in Sachen Recht
Der Bundesverband deutscher Pressesprecher gibt ein Service-Papier heraus, das sich um rechtliche Fragen in der PR dreht. In diesem Papier klärt der Rechtsanwalt Dr. Boris Blank allgemeine Rechtsfragen der Wort- und Bildberichterstattung. Die kostenlose Broschüre soll Kommunikationsfachleute darüber informieren, wie sie ihre Kunden, Arbeitgeber und sich selbst vor falschen Behauptungen und unerwünschten Bildern in der Presse schützen können. Auf der Homepage des Pressesprecherverbandes steht das Informationsmaterial zum Download bereit.



Kommunikationserfolg messbar machen
Neu sind die Methoden, um den Beitrag von Kommunikation zum Unternehmenserfolg zu beziffern, nicht. Neu ist aber das Buch "Wertschöpfung durch Kommunikation", in dem die Kommunikationsspezialisten Ansgar Zerfaß und Jörg Pfannenberg einen umfassenden Überblick über Modelle wie Balanced Scorecard, Communication Control-Cockpit, Value-based Management bis zur integrierten Markenbewertung und Reputationsanalyse geben. Neu sind außerdem die tiefer gehenden Einblicke in die PR-Praxis von Daimler Chrysler, der Allianz Group und Volkswagen, die das Buch liefert. Zudem erläutern die Autoren, wie die praxiserprobten Methoden des Kommunikations-Controllings in vorhandene Management-Systeme integriert werden können.