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Stimmungsbarometer: ITK-Branche ist guter Dinge In seinem Stimmungsbarometer prognostiziert der Bundesverband Deutscher Unternehmensberater BDU e.V. steigende Umsätze für die so genannte TIMES-Branche, zu der auch ITK-Unternehmen gehören. 38 Prozent der Berater aus diesem Bereich gaben in einer Befragung an, dass ihre Klienten im zweiten Halbjahr 2005 Investitionen planen. Die Vorhersagen für die gesamte deutsche Wirtschaft sehen allerdings weniger rosig aus. Aus Sicht der Unternehmensberater verharrt Deutschland seit Ende letzten Jahres weitgehend im Stillstand und kommt nicht nachhaltig in Fahrt. Die Zahl der Konjunktur-Skeptiker, die die wirtschaftliche Situation deutscher Unternehmen als schlecht oder sehr schlecht einschätzen, ist wieder leicht auf 23 Prozent gestiegen. Zuvor war der Anteil negativer Einschätzungen dreimal in Folge gesunken und hatte zuletzt 19 Prozent betragen. "Ein durchgreifender Konjunkturimpuls fehlt in Deutschland weiterhin. Erst nach den angekündigten Neuwahlen kann sich hier etwas ändern. Dazu bedarf es aber klarer und verlässlicher Aussagen der dann verantwortlichen Politiker sowie der konsequenten Umsetzung angekündigter Maßnahmen", so BDU-Präsident Rémi Redley.
Nein, danke! Europäische Handynutzer haben kein Interesse an mobilen Multimedia-Diensten. Das ist das Ergebnis einer Forrester-Befragung unter rund 18.000 Teilnehmern aus Frankreich, Deutschland, Italien, Spanien und Großbritannien. Zwar nutzen rund 80 Prozent der Bevölkerung ein Handy, doch bei vielen geht der Bedarf über Telefonanrufe und Kurzmitteilungen nicht hinaus. "Über 60 Prozent der Anwender zwischen 16 und 24 Jahren haben ein Internet-fähiges Mobiltelefon. Tatsächlich genutzt werden mobile Internetdienste aber nur von 18 Prozent", kommentiert Reineke Reitsma von Forrester Research. Ähnlich sieht es bei Multimedia-Mitteilungen (MMS) aus: Knapp drei Viertel aller Handybesitzer schreiben regelmäßig SMS, gerade 14 Prozent verschicken Multimedia-Mitteilungen. Bei einer Ausweitung des Content-Angebots und verbesserten Technologien für die Betreibernetze sehen die Marktforscher jedoch enormes Wachstumspotenzial für das mobile Internet und Multimediadienste über das Handy. Laut des Monster Employment Index (MEI) ist die Zahl der in Deutschland online ausgeschriebenen Jobangebote seit Jahresbeginn kontinuierlich gestiegen. Der neue Index zeigte einen konstanten Anstieg auf 109 Punkte im Juni 2005 von noch 93 Punkten im Dezember 2004. Damit steht Deutschland sogar besser da als Großbritannien (104, +1 Indexpunkt), Schweden (104, -1), Frankreich (106, +0) und die Niederlande (107, +1). "Obwohl einige dieser Länder unter hoher Arbeitslosigkeit leiden, ist die Gesamtzahl der Online-Jobangebote seit Januar ständig gestiegen. Das ist ein äußerst positives Signal für die zweite Jahreshälfte", so Monster-Europachef Peter Dolphin zu den Ergebnissen. Mit dem neuen MEI liefert das Karriere-Netzwerk Monster jeden Monat eine ausführliche Analyse offener Arbeitsstellen. Nach den USA wird der Index nun auch für Europa erstellt. Dazu werten die Monster-Mitarbeiter die Online-Stellenangebote auf über 1.400 Websites von Unternehmen und den wichtigsten Stellenbörsen aus. Der MEI Europe umfasst die Länder Deutschland, Frankreich, Großbritannien, Schweden und die Niederlande.
Die Internet-Nutzung in Deutschland ist innerhalb eines Jahres weiter leicht gestiegen. Dies ist das Ergebnis des (N)onliner Atlas 2005, einer Untersuchung der Initiative D21 und TNS Infratest. 35,7 Millionen oder 55 Prozent der Deutschen sind demnach online. Damit hat sich die Internetgemeinde innerhalb eines Jahres um 1,74 Millionen Nutzer vergrößert. In den nächsten zwölf Monaten wollen weitere 4,1 Millionen Bundesbürger ins weltweite Netz einsteigen. Obwohl sich das Internet als Alltagsmedium etabliert zu haben scheint, zählen 39 Prozent der Deutschen immer noch zu den Offlinern ohne Anschaffungsabsicht. Die Studienautoren gehen dennoch davon aus, dass Anwendungen wie Video-Telefonie für Privathaushalte oder Online-Behördengänge den Alltag schleichend revolutionieren werden. "Damit diese Träume Wirklichkeit werden, müssen allerdings noch einige Nutzungshemmnisse aus dem Weg geräumt werden", so Nina Fluck, Projektleiterin des (N)onliner Atlas 2005. Dazu gehören laut Fluck vor allem die als zu teuer empfundene Nutzung sowie Sicherheitsbedenken und fehlende Breitbandanschlüsse. Im Rahmen der Studie wurden deutschlandweit 50.000 Teilnehmer befragt. |
In Zeiten der Globalisierung finden sich immer mehr "virtuelle" Teams in Unternehmen entsprechend steigt die Nachfrage nach Technologien, die Zusammenarbeit auch über großen Entfernungen ermöglichen, so genannter Collaboration Technologies. Zu diesem Schluss kommt das Marktforschungsunternehmen Gartner in einer aktuellen Studie. Demnach wird der Markt für Web-Konferenzen und Collaboration-Software im Jahr 2005 ein Volumen von rund 680 Millionen US-Dollar erreichen und bis zum Jahr 2008 auf 1,1 Milliarden US-Dollar anwachsen. Die Marktforscher rechnen damit, dass von dem Aufschwung auch verwandte Technologien wie Instant Messaging oder Videokonferenzen profitieren werden. Als einen wesentlichen Faktor für die Akzeptanz von Collaboration Software haben die Gartner-Forscher kulturelle Gegebenheiten ausgemacht: "In Nordamerika und Europa ist es bereits üblich, Besprechungen mithilfe von Collaboration Software abzuhalten. In Lateinamerika dagegen ist Email noch die bevorzugte Kommunikationsform", so Marktforscher Tom Eid. Im Raum Asien-Pazifik und Japan stünden dagegen persönliche Treffen höher im Kurs.
Wie der Heise-Verlag vermeldet, hat das IT-Science-Center in Putbus auf Rügen Anfang Juli seine Arbeit aufgenommen. Es werde sich vornehmlich mit Forschung zu Mobilfunk, Breitbandtechnologien und Unternehmenssoftware beschäftigen. Das Institut ist aus der Kooperation mehrerer Universitäten, der Stadt Putbus und einem IT- Unternehmen auf Rügen entstanden. Die Verantwortlichen erhoffen sich Impulse für die wirtschaftliche Entwicklung, die Ansiedlung junger Unternehmen und die Schaffung von Arbeitslätzen für die Stadt Putbus und das Umland, heißt es in einer Mitteilung des Forschungszentrums. Die dauerhafte Grundfinanzierung leisten die Hochschulen von Rostock, Stralsund und Wismar. Darüber hinaus wolle sich das Zentrum durch Spenden aus der Wirtschaft finanzieren, heißt es aus dem Institut. Geleitet wird die wissenschaftliche Einrichtung von Prof. Dr. Hantzschmann, Prorektor der Universität Rostock.
Zum zehnten Mal wurde in diesem Jahr der Deutsche Multimedia Award (DMMA) an herausragende Internet-Anwendungen vergeben. Aus 353 eingereichten Projekten nominierte die Jury letztlich 33 Beiträge. Zu den Preisträgern gehörten unter anderem das Online-Angebot des ZDF zur US-Wahl, das Flash-Spiel Sheep Volley und «Der Hacker Bruno H.» von Cisco Systems und OgilvyInteractive. Einen Sonderpreis in der Kategorie Barrierefreiheit erhielten die Macher der Seite baden-wuerttemberg.de. Erstmals hatte das Publikum im Vorfeld die Möglichkeit, online über die skurrilste Webseite abzustimmen. Diese Trophäe sicherte sich die Seite des Handball-Nationalspielers Pascal Hens unter mehr als 2.500 eingegangenen Vorschlägen. Der Deutsche Multimedia Award zeichnet seit 1996 Online-, Offline- und Terminalanwendungen aus, die beispielhaft für die Innovationskraft und Leistungsfähigkeit der interaktiven Medien sind. Ausrichter sind der Deutsche Multimedia Kongress (DMMK), der Bundesverband Digitale Wirtschaft (BVDW) e.V. und der Kommunikationsverband. |
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