PR-Branche erwartet 2005 steigende Umsätze
69 Prozent der befragten PR-Agenturen rechnen für das Jahr 2005 mit steigenden Umsätzen. Dies ergab das Honorar- und Trendbarometer 2005 der Deutschen Public Relations Gesellschaft (DPRG). Insgesamt befragte das beauftragte Marktforschungsinstitut SKOPOS 182 deutsche PR-Agenturen und -Dienstleister zu Umsatzergebnissen 2004, Aussichten für 2005, Mitarbeiterentwicklung und Trends. 51 Prozent der Agenturen gaben an, ihre Umsätze 2004 erhöht zu haben. Bei den Honorarsätzen ergibt sich eine Zweiteilung: Bei kleineren Agenturen sanken die Honorarsätze im vergangenen Jahr durchschnittlich um fünf Prozent. PR-Dienstleister mit mehr als 20 Mitarbeitern konnten dagegen ihre Honorarsätze um durchschnittlich 2,2 Prozent steigern. Die Medienarbeit dominiert mit einem Anteil von 37 Prozent am Honorarumsatz die Rangliste der eingesetzten PR-Instrumente. Danach folgen die strategische Beratung mit 19 Prozent und Publikationen mit 18 Prozent. Größtes Einzelsegment der PR-Branche ist die Computer- und Telekommunikationsindustrie.



PR-Fachleute, seid kreativer
Dies ist das Fazit des von news aktuell veranstalteten media coffees. Am 19. April diskutierten mehr als 120 PR-Profis und Journalisten in Düsseldorf über die Fragestellung "Themen finden, Themen schaffen – Wie arbeiten Journalisten und PR-Fachleute zusammen?". Übereinstimmender Tenor: Die Medienwelt verändert sich, und mit ihr auch die relevanten Themen. Vor diesem Hintergrund vermissten die anwesenden Medienvertreter bei den PR-Leuten jedoch oftmals die Kreativität. Darüber hinaus empfahlen die Journalisten, die Blätter, in denen abgedruckt werden soll, genau zu lesen und sich akribisch an die Grundregeln der PR-Arbeit zu halten. Auch das Timing beim Platzieren von Themen sei ein nicht zu vergessenes Erfolgskriterium, eine gute Vorbereitung der Themen unabdingbar.



Fink & Fuchs Public Relations organisiert Veranstaltung des hightech presseclub Süd
Erstmalig organisierte die Münchener Niederlassung der Fink & Fuchs Public Relations AG am 25. April eine hochkarätige Veranstaltung des hightech presseclub Süd. Das Thema lautete "Rechnet sich IT-Outsourcing wirklich?" Ein bekannter CIO eines führenden deutschen Unternehmens vermittelte exklusiv spannende Einblicke zu den Themen IT-Outsourcing, E-Government und zukünftigen Herausforderungen der IT in Unternehmen. Moderiert wurde der Abend von Jürgen Seitz vom Bayerischen Rundfunk. Wegen der wachsenden Bedeutung der Kundenkommunikation, die die IT mit einbezieht, sollten Branchen nach Auffassung der Teilnehmer entsprechende Innovationen fördern. So treiben Unternehmen im "Signatur-Bündnis"  zwischen Wirtschaft und Staat die Einführung der elektronischen Unterschrift voran, um Kunden mehr Flexibilität beim Bezahlen zu ermöglichen. Die digitale Signatur kann für sichere elektronische Zahlungen oder Wertpapiergeschäfte eingesetzt werden, aber auch bei der elektronischen Steuererklärung oder bei der Kfz-Anmeldung. Sie ist deshalb ein zentrales Projekt, um das e-Government zu erleichtern.

Fink & Fuchs Public Relations fungiert seit Anfang April als süddeutsche Anlaufstelle des hightech presseclub für interessierte Journalisten und sonstige Branchenvertreter. Die Agentur wird bei der Organisation von Veranstaltungen unterstützen und darüber hinaus auch beim weiteren Aufbau des hightech presseclub Süd mitwirken.



Das Image der Imagemacher
Günter Bentele und René Seidenglanz veröffentlichen in ihrem Buch "Das Image der Image-Macher. Eine repräsentative Studie zum Image der PR-Branche in der Bevölkerung und eine Journalistenbefragung" die Ergebnisse ihrer wissenschaftlichen Untersuchung zum Meinungsbild über Public Relations. Im Auftrag der Deutschen Public Relations Gesellschaft (DPRG) und in Zusammenarbeit mit dem Meinungsforschungsinstitut forsa erfasste der Lehrstuhl Öffentlichkeitsarbeit/PR der Universität Leipzig das Ansehen von PR-Akteuren und -Tätigkeiten in der deutschen Öffentlichkeit. Zwar weist die Studie schlechte Imagewerte für die PR aus, doch ist eine positive Einstellung gegenüber den Einzelaufgaben und -zielen in der Bevölkerung und bei Journalisten zu erkennen.



Fink & Fuchs Public Relations sponsert Kommunikationskongress 2005
Am 22. und 23. September 2005 findet im Berliner Congress Center bereits zum zweiten Mal der Kommunikationskongress statt. Die Internationale Fachtagung für Presse- und Öffentlichkeitsarbeit wird veranstaltet vom Bundesverband der deutschen Pressesprecher und dem Fachmagazin Pressesprecher. An zwei Tagen bietet der Kongress Pressesprechern, Kommunikationsbeauftragten, PR-Beratern und Journalisten Gelegenheit, in Foren und Panels über aktuelle Trends der Kommunikation zu diskutieren, Kontakte zu knüpfen und Neues zu lernen. Den festlichen Höhepunkt bildet am 22. September die Speakersnight. Der Verband rechnet mit über 1.000 Teilnehmern.


PRAXISTIPP

von Barbara Baier,
Art-Director bei Fink & Fuchs Public Relations

Mein Bild – oder kein Bild?
Bilder schmücken jede kommunikative Aussage und können – Qualität vorausgesetzt – die Chancen zum Abdruck einer Pressemeldung deutlich erhöhen. Das ist zwar eine Binsenweisheit, dennoch wird von Visualisierungen noch immer zu wenig Gebrauch gemacht. Wie kommt man zum Bild oder der Grafik? Hierfür stehen drei Alternativen zu Verfügung: selbst produzieren, einkaufen oder günstig Erworbenes anpassen. Der aufwändigste Weg ist die Erstellung völlig neuer Bilder oder Grafiken. Dies hat den Vorteil, dass die Ergebnisse in jedem Fall der eigenen Bildsprache entsprechen und man im Normalfall alle Verwertungsrechte besitzt. Dagegen stehen jedoch die Kosten, beginnend bei einigen hundert Euro für ein einzelnes Motiv. Für gut gemachte Bilderstrecken sind aber sehr leicht Budgets im fünfstelligen Bereich denkbar. Schneller und kostengünstiger ist der Zugriff auf die Internetarchive von Bildagenturen, die thematisch sortiert online quasi zu jedem Thema hochwertiges Bild- oder Grafikmaterial anbieten. Die Kosten für die Verwertungsrechte für ein Motiv hängen hier von der Verwendungsrichtung und -reichweite ab, beginnen bei etwa 200 Euro, können aber auch an vierstellige Beträge heranreichen. Nachteil: Das gleiche Bild kann auch von anderen genutzt werden. Dies gilt auch für Motive, die man in großer Zahl, ebenfalls nach Themen sortiert zu einem Pauschalpreis inklusive aller Verwertungsrechte sehr günstig erwerben kann. In beiden Fällen empfiehlt es sich, die Bilder nur als Grundlage zu verwenden und den eigenen Bedürfnissen entsprechend "nachzubearbeiten". Verfremdungen, der Einbau von Logos oder eigenen Produktbildern sind nur einige Möglichkeiten, wie man diesem Stock-Material – in Grenzen – einen unternehmenskonformen Flavour geben kann.


































































Microsoft Quality Award 2005
Fink & Fuchs Public Relations erhielt im April von der Microsoft Deutschland GmbH den Vendor Quality Award 2005. Nach bislang 18-monatiger Zusammenarbeit erhielt die Agentur den Preis, mit dem jährlich einer der weit über 100 Microsoft-Dienstleister und -Partner mit Vendor-Status für besondere Leistungen ausgezeichnet wird.

Der Quality Award ist Bestandteil des von Microsoft vor rund zwei Jahren gestarteten Microsoft Vendor Program (MSVP). Dieses dient als Leitfaden für die Zusammenarbeit mit einer ausgewählten Gruppe von Dienstleistern und Partnern. Gewährleistet wird im Rahmen des MSVP durch eine Vorqualifizierung nach definierten und standardisierten Kriterien unter anderem, dass die Lieferanten bezüglich Service und Produktqualität Microsoft gegenüber beste
Leistungen erbringen.


Verleihung der dritten PR Report Awards
550 Gäste feierten am Abend des 28. Aprils in Berlin die Gewinner der PR Report Awards 2005. Im Rahmen der festlichen Gala zeichnet das Branchenmagazin PR Report alljährlich die besten Kampagnen, Projekte und Personen der PR
-Branche aus. Zu den diesjährigen Preisträgern zählen auch EMC Deutschland und Fink & Fuchs Public Relations, die den Award in der Kategorie "B2B" gewinnen konnten. Mit der Kampagne "Information Lifecycle Management" brachte die Agentur den Award aus dem Vorjahr erneut ins Haus.

Die von Fink & Fuchs gesponserte Kategorie "Technology" gewann die Merck KGaA mit ihrer Kampagne "Flüssigkristalle – Positionierung einer Zukunftstechnologie". Das Unternehmen holte damit ebenfalls den Award für Internationale PR. Der Fink & Fuchs Kunde Microsoft konnte mit Pleon in der Kategorie "Langfristige PR-Strategie" mit der Kampagne "Schlaumäuse – Kinder entdecken Sprache" überzeugen.
Der Award für die PR-Kampagne des Jahres ging an die Kommunikationsabteilung von Bayer/LANXESS. Damit prämierte die 22-köpfige Jury aus knapp 260 Einreichungen die Kommunikationsstrategie des Unternehmens zur Neuausrichtung seiner Chemie-Aktivitäten. In der Kategorie "Interne Medien" setzte sich in diesem Jahr DaimlerChrysler mit dem Konzept "Anlauf des neuen V6 Motors im Motorenwerk Bad Cannstatt" durch. Die allseits anerkannte Kampagne "Das MoMa in Berlin" des Vereins der Freunde gewann den Publicity Award.