...macht High-Tech künftig blau
Die Schotten haben im Allgemeinen den Ruf, sehr sparsam oder gar geizig zu sein. Damit das Geld seiner Kundschaft künftig etwas lockerer sitzt, greift der Besitzer einer Bar im schottischen Glasgow jetzt zu ungewöhnlichen Maßnahmen. Die Gäste seiner Bar können sich ab sofort einen Chip mit RFID-Funktechnologie implantieren lassen, über den dann die Bezahlung abgewickelt wird. Der reiskorngroße Sender speichert alle konsumierten Getränke und bietet so endlich eine Anwendung der neuen RFID-Technik für Jedermann. Barbesitzer Brad Stevens sieht zusätzlich weitere Vorteile für seine Gäste: "Während sie die Bar betreten, wartet ihr Lieblingsdrink schon und sie werden vom Personal hinter dem Tresen mit Namen begrüßt."



...schmeckt jetzt die ganze Speisekarte
Der langen Suche nach dem passenden Gericht folgt nicht selten die Aussage: "Das sieht alles so lecker aus, am liebsten würde ich die ganze Karte essen." Im Chicagoer Restaurant "Moto" kann man das jetzt sprichwörtlich nehmen. Inhaber und Küchenchef Homaro Cantu hat einen Tintenstrahldrucker so modifiziert, dass er Esspapier aus Maisstärke und statt Tinte Sojasauce verarbeiten kann. So werden Bilder von Sushi-Röllchen, Algen oder Kaviar gedruckt und mit dem zugehörigen Eigengeschmack auf der Rückseite versehen. Das Sushi muss dann nur noch ausgeschnitten und angerichtet werden, fertig ist das Menü. Auch anspruchsvollere Gerichte wie etwa ein Beuf Stroganoff lassen sich so zunächst auf der Speisekarte betrachten und dann direkt verspeisen. Daneben hat Cantu auch weitere Pläne, sein aktuelles Projekt sind essbare Postkarten mit Abbildungen der Nahrungsmittel, nach denen sie schmecken.



...ist das Wachpersonal bald kugelrund
Der Plan, Roboter als Wachposten einzusetzen, ist nicht neu. Das Exemplar, das vom schwedischen Unternehmen Rotundus auf den Markt gebracht wurde, unterscheidet sich jedoch erheblich von den bisherigen Entwürfen. Es ist kugelförmig und kann flexibler und wetterunabhängiger agieren. Dabei bahnt es sich, angetrieben durch ein Pendel und einen kleinen Motor im Inneren, seinen Weg. Durch einen GPS-Sender gesteuert lässt es sich auch von Matsch und Schnee nicht aufhalten. Mit integrierten Kameras beobachtet der ursprünglich für die Erkundung von Planeten entwickelte Roboter die Umgebung und meldet Eindringlinge umgehend an ein Kontrollzentrum. Zukünftig soll er mit Radarsensoren auch um Hindernisse herum navigieren können und genug Kraft haben, Anstiege zu meistern. Nur Treppen und Absätze stellen derzeit noch ein unüberwindbares Hindernis dar.




...entscheidet bald der Schlüssel, ob man noch fahren darf Die Suche nach nüchternen Fahrern ist am Ende einer Feier, Party oder Kneipentour meist schwierig und oftmals setzt sich dann jemand ans Steuer, der das eigentlich nicht mehr dürfte. So gefährdet man dann sich und andere. Der schwedische Autohersteller Saab entwickelt nun ein System, dass verlässlich entscheidet, ob der Pilot noch fahren darf. Das Unternehmen testet einen Autoschlüssel, in den ein Alkoholtestgerät integriert ist. Dann dürfte nur noch losfahren, wer die Kontrolle des "Alkokey" bestanden hat. Der Sensor ist im Schlüssel integriert und wird in dem Moment aktiviert, wenn man auf den Türöffner drückt. Die Wegfahrsperre wird dann nur aufgehoben, wenn die Atemluft, die in ein kleines Mundstück im Schlüssel gepustet wird, keine unzulässige Menge Alkohol enthält. Sonst muss man sich ein Taxi rufen oder einen nüchternen Chauffeur besorgen.