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...sind Soldaten bald unsichtbar
Bilder von Soldaten im Tarnanzug sind nicht neu, die traditionellen Farben der Uniformen helfen jedoch in erster Linie im Dschungel oder in der Wüste weiter. In Städten hingegen fallen Soldaten in dieser Kluft eher auf und sind daher nicht ausreichend vor Entdeckung geschützt. Forscher der US-Armee arbeiten nun an einem Anzug, der Soldaten unabhängig von der Umgebung so gut wie unsichtbar machen soll. Dieser Plan, der auch aus modernen Agentenfilmen entnommen sein könnte, soll mithilfe digitaler Kameras umgesetzt werden. Diese würden nach den Vorstellungen der Entwickler das Umfeld der Soldaten aufzeichnen und die Szenerie anschließend auf die Uniform oder das Fahrzeug projizieren. Momentan gibt es noch größere technische Probleme, so muss das Bild nicht nur von vorne, sondern von allen Seiten stimmig wirken und die Darstellung von Schatten überzeugend gelöst werden. Das Militär arbeitet aber mit Hochdruck an der Realisierung des Projekts, und nicht nur die Soldaten dürften sich über eine solche Technik freuen. In bestimmten Situationen wäre wohl jeder gerne mal unsichtbar, sei es um im Halteverbot zu parken oder wenn man unbedingt noch in das ausverkaufte Konzert kommen möchte...

...dauert die Suche nach passender Kleidung künftig nicht mehr ewig
Ein Grund, warum die Suche nach neuen Kleidungsstücken häufig sehr lange dauert, ist die ewige Frage nach der richtigen Größe. Die vielen Stunden, die man unterwegs ist, um perfekt sitzende T-Shirts oder Hosen zu finden, könnten bald der Vergangenheit angehören. Denn Suran Goonatilake hat mit "Bodymetrics" einen Ganzkörperscanner erfunden, der dieses Problem beheben soll. Der Kunde steigt in einen übergroßen Scanner, der ihn mit Licht bestrahlt. Entsprechend der Lichtreflektionen erstellt das Gerät eine exakte Kopie des gesamten Körpers. So kann man seine genauen Koordinaten immer bei sich tragen und findet schnell die richtigen Kleidungsstücke. |
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...telefoniert man bald mit Händen und Füßen
Menschen, die wild gestikulierend mit dem Handy telefonieren, sind kein ungewöhnlicher Anblick. Zukünftig könnte es jedoch sein, dass diese Handzeichen kein Ausdruck besonderen Temperaments sind, sondern vielmehr die Bedienung des Mobiltelefons steuern. Der erste Hersteller bringt jetzt ein Modell auf den Markt, bei dem sich die Funktionen über Bewegungen des Geräts nutzen lassen. Nummern können neben dem herkömmlichen Weg zum Beispiel dadurch gewählt werden, dass man die Ziffern mit dem Telefon in die Luft malt. Durch ein geschwenktes “O“ nimmt man Anrufe an, ein “X“ weist Anrufe ab, zweimaliges kräftiges Schütteln beendet das Gespräch. Das gleiche Verfahren löscht SMS-Nachrichten, und auch der integrierte MP3-Player im Handy lässt sich durch Gesten steuern. Was das Gerät, das zunächst in Südkorea auf den Markt kommt, kosten soll, ist bislang nicht bekannt.

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...wird man bald vor ärgerlichen Mailbox-Mitteilungen gewarnt
Heute muss man jederzeit und überall erreichbar sein, das ist eine der Maximen der mobilen Informationsgesellschaft. Wenn man sein Handy dennoch hier und da für einige Stunden ausgeschaltet hat, folgt das böse Erwachen: "Sie haben zehn neue Nachrichten" meldet brav die Mailbox. Nun ist man nicht immer in der Stimmung, die Mitteilungen vom Chef entgegenzunehmen, sondern würde viel lieber nur die gutgelaunte Botschaft abhören, dass die Kinder eine gute Note in der Klassenarbeit haben oder dass es mit der Tischreservierung für das Abendessen keine Probleme gab. Mit der Software "Emotive Alert" könnte diese Vision Wirklichkeit werden. Das Programm analysiert Lautstärke, Tonhöhe und Sprechgeschwindigkeit der empfangenen Botschaften und vergleicht diese Werte mit abgespeicherten Standarddaten. Anschließend folgt die Einteilung in glückliche, traurige, aufgeregte, entspannte, offizielle, ungezwungene oder dringende Nachrichten, und der Handybesitzer erhält eine SMS mit einem entsprechenden Symbol. So könnte es also in Zukunft heißen: "Sie haben drei glückliche Nachrichten!"
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