Der 35-jährige Journalist Ralph Schweinfurth ist seit dem 1. Januar neuer Chefredakteur der Bayerischen Staatszeitung. Das teilte der Süddeutsche Verlag mit. Schweinfurth löst Peter Jakob Kock ab, der sich künftig neben der Landtagsberichterstattung auch um die Verlagsbeilagen kümmern wird. Schweinfurth wird neben seinen Aufgaben als Chefredakteur weiterhin für das Wirtschaftsressort verantwortlich sein. Die Bayerische Staatszeitung erscheint jeden Freitag mit einer Auflage von über 20.000 Exemplaren und befasst sich mit der Landes- und Kommunalpolitik.



Die Springer-Tochter Finanzen Verlag positioniert ihre Wirtschaftsmedien neu. Die beiden Titel Euro –vor kurzem von der Verlagsgruppe Handelsblatt erworben – und Euro am Sonntag werden als eine Markenfamilie aufeinander abgestimmt. Ab Mitte/Ende Januar sind sie im neuen Gewand am Kiosk erhältlich.



Der Springer Verlag baut sein Beilagengeschäft für sportinteressierte Leser aus: Am 15. und 18. Mai 2005 erscheint in den Zeitungen Welt und Welt am Sonntag das Supplement "Segelsport". In seiner Konzeption soll das Magazin der bestehenden Golfbeilage "Golfsport" ähneln. "Segelsport" will unter anderem über die großen Regatten 2005 berichten. Das Heft soll fortan einmal jährlich zum Start der Segelsaison im Mai herauskommen.



Unter den Wirtschaftstiteln ist das Handelsblatt das meistzitierte Medium des Jahres 2004. Zu diesem Ergebnis kommt die Analyse des Bonner Medienforschungsinstitutes Medien Tenor. Mit 543 Zitaten übernimmt das Handelsblatt die Führung vor der FinancialTimes Deutschland (472) und der Financial Times (351). Gesamtsieger aller Medien ist Der Spiegel mit 2223 Zitaten vor Bild (1254) und Focus (999).



Die B.Z. erscheint ab sofort in neuem Design. Das Berliner Boulevard-Blatt von Axel Springer bezeichnet sich nun als 'ruhiger, leichter und übersichtlicher' und setzt auf Service-Elemente wie eine Rubrik mit Tipps für Haushalt und Geld sowie einen herausnehmbaren TV-Teil. Unverändert bleibt das Tabloid-Format. Das Layout wurde mit Unterstützung des Zeitungsdesigners Lukas Kircher entwickelt.



Burda wird die Frauenzeitschrift Journal für die Frau vom Markt nehmen. Der Verlag hofft, 25.000 und damit knapp die Hälfte der Journal-Abonnentinnen zur Burda-Zeitschrift Freundin holen zu können. Burda hatte im vergangenen Dezember den Titel Journal für die Frau, nicht aber die rund 50 Mitarbeiter, von Springer übernommen. Er galt bei den Hamburgern als Verlustbringer ohne wirtschaftliche Perspektive.

Uwe Möller ist neuer Leiter der Programmgruppe Wirtschaft im WDR Hörfunk und unter anderem für die Sendungen "Quintessenz" und "Profit" verantwortlich. Außerdem liefert die Fachredaktion allen Hörfunkprogrammen des WDR die Wirtschaftsthemen zu. Zuvor war Möller Referent von Hörfunkdirektorin Monika Piel.



Das Handelsblatt bietet den neuen Leserservice, sich aus dem aktuellen Nachrichtenüberblick im Handelsblatt.com-Ticker eine vierseitige Zeitung im PDF-Format erstellen zu lassen. Auf diese Weise können die jüngsten Nachrichten aus dem Ticker kostenlos heruntergeladen und die relevanten
Wirtschafts-, Politik- und Börsennachrichten auf dem Weg zur Arbeit in Bus und Bahn gelesen werden.



Im Vorfeld der CeBIT 2005 bringt der Medienfachverlag Oberauer den neuen Titel IT- und High-Tech-Journalist auf den Markt. Das Magazin wird zusammen mit dem "hightech presseclub" produziert und erscheint in einer Auflage von 10.000 Exemplaren. Der "IT- und High-Tech-Journalist" ist der Februar-Ausgabe des "Wirtschaftsjournalist" beigelegt und wird an Fachjournalisten in Deutschland, Österreich und in der Schweiz verschickt. Darüber hinaus wird das Magazin im Umfeld der Presseakkreditierung auf der CeBIT ausliegen. Verantwortlicher Redakteur ist Peter Becker.



Der Verband Deutscher Zeitschriftenverleger teilt mit, dass die Auflagen der deutschen Publikumszeitschriften im IV. Quartal 2004 gegenüber dem Vorjahr in der Summe stabil geblieben sind. Die Auflagenentwicklung in den einzelnen Zeitschriftensegmenten und bei den einzelnen Titeln verlief allerdings sehr heterogen. Mehr Exemplare als im Vorjahr verkauften insbesondere die Wissensmagazine (+ 7,7 Prozent), die monatlichen Frauenzeitschriften (+ 4,3 Prozent), die IT- und Telekommunikationsmagazine (+ 2,0 Prozent) sowie die Programmzeitschriften (+ 1,4 Prozent).



Nach dem Erfolg der ersten Ausgabe wird der Ableger der Süddeutschen Zeitung, das Wissensmagazin SZ Wissen, künftig sechsmal pro Jahr erscheinen. Nach vorliegenden Verkaufszahlen schätzt der Süddeutsche Verlag, dass mindestens 80.000 Exemplare des ersten Heftes abgesetzt wurden. Das zweite Heft wird am 26. Februar 2005 erscheinen. Ab diesem Zeitpunkt wird das Magazin auch im Abonnement angeboten.



Vom 16. Februar an liegt der Rheinischen Post ein neues Magazin bei. Alle 14 Tage erscheint Opinio mit ausgewählten Beiträgen des gleichnamigen Internet-Portals unter www.rp-online.de. Dort tauschen sich die Nutzer in Text und Bild über alles aus, was ihnen in Beruf und Freizeit so widerfährt. Online ist Opinio seit Mitte Dezember 2004 erreichbar. Mit der Printversion greift die Rheinische Post den im Marketing verbreiteten Trend zu „Consumer-Generated-Media“ auf. Kernzielgruppe sind die „aktiven, kommunikativen 30-39-Jährigen“.