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Der Altair 8800, seines Zeichens erster Personal Computer (PC) der Welt, feiert Jubiläum. Vor 30 Jahren präsentierte der Hinterhofhändler Ed Roberts aus New Mexico (USA) den Altair 8800 als Baukasten in der Januarausgabe der Zeitschrift "Popular Electronics". 397 Dollar mussten Tüftler und Bastler damals für den Bausatz ausgeben. Zwar hatte das Gerät ohne Bildschirm, Tastatur und Massenspeicher wenig Ähnlichkeit mit den heutigen PCs, doch die Computerfreaks waren begeistert. Mithilfe von Kippschaltern und Leuchtdioden ließen sich einfache Programme schreiben. Auch ein gewisser Bill Gates entwickelte seine ersten Programme auf dem Altair. Ein Exemplar dieses heute seltenen Rechners ist im Paderborner Heinz Nixdorf Museums Forum (HNF) zu sehen. Bundestag beschließt kostenlose Rückgabe von Elektroschrott Ausrangierte Fernseher und Stereoanlagen können künftig kostenlos zurückgegeben werden. Ein entsprechendes Gesetz verabschiedete aktuell der Bundestag. Ab August haben Verbraucher die Möglichkeit, ihren Elektromüll gratis bei kommunalen Sammelstellen abzugeben. Die Kosten für Entsorgung und Recycling müssen die Hersteller tragen. Die Zustimmung des Bundesrates steht noch aus, gilt aber als gewiss.
Lobbyarbeit gewinnt für die US-amerikanischen ITK-Unternehmen stark an Bedeutung: 138 Millionen US-Dollar haben die Unternehmen im ersten Halbjahr 2004 für Lobby-Arbeit ausgegeben und machen damit der Pharmabranche, Nummer 1 unter den Lobbyisten, große Konkurrenz. Dabei werden nicht alle Arten der politischen Beeinflussung auch als solche deklariert, sagt Experte Kent Cooper von Political Money Line. Dennoch weisen die USA gegenüber Europa und Deutschland wesentlich mehr Transparenz auf, was die Ausgaben für Lobbyarbeit angeht. Obwohl Brüssel der US-Hauptstadt Washington laut des Corporate Europe Observatory die Spitzenposition als Lobby-Hauptstadt streitig macht, fehlt es an konkretem Zahlenmaterial. Dabei ist der Einfluss von Lobbyisten auf Debatten und Entscheidungen, etwa bei Softwarepatenten oder Kartellverfahren, nicht zu unterschätzen. Angesichts der aktuellen Diskussion über die Nebeneinkünfte deutscher Abgeordneter wird das Thema Lobbying auch hierzulande an Brisanz gewinnen, meinen die Experten.
Der Internet-Boom in Deutschland schwächt sich allmählich ab. Das zeigen zumindest die Internet-Strukturdaten der Forschungsgruppe Wahlen Online. Demnach liegt der Anteil der Internet-Nutzer bei 62 Prozent aller deutschen Erwachsenen. Das Wachstum ging dabei von neun beziehungsweise acht Prozent in den Vorjahren auf vier Prozent zurück. Dabei legten die Frauen beim Nutzeranteil um fünf Prozentpunkte auf 56 Prozent zu, die Männer lediglich um zwei Prozentpunkte auf 68 Prozent. Den größten Anteil der Internet-Nutzer stellen nach wie vor die 18- bis 24-Jährigen, die zu 82 Prozent online sind (plus 7 Prozentpunkte). |
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Kinder zeigen schon früh außergewöhnliche Fähigkeiten im Umgang mit dem Computer wenn Eltern und Erzieher ebenfalls fit in Sachen Bits und Bytes sind. Zu diesem Ergebnis kommt eine Studie der Hessischen Landesanstalt für privaten Rundfunk, die sich mit dem Einfluss von Computern auf das Lern- und Sozialverhalten von Kindern im Vorschulalter beschäftigt. In sechs hessischen Kindergärten untersuchten die Wissenschaftler das Verhalten der drei- bis sechsjährigen Kinder am Computer über einen Zeitraum von 18 Monaten. Kritiker befürchten, dass Computer die Sprach- und Sozialkompetenz der Kinder verkümmern lassen. Doch bisher konnten die Forscher keine negativen Aspekte bei der Computernutzung in Kindergärten ausmachen. „Die Kinder helfen sich gegenseitig, versuchen sich auf Fehler hinzuweisen und regeln in den meisten Fällen selbständig, wer mit wem und wann an den Computer darf“, fasst Medienpädagoge Prof. Dr. Stefan Aufenberger zusammen. Für die Förderung des frühzeitigen Umgangs mit Neuen Medien setzen sich auch Hersteller-Initiativen wie die "Schlaumäuse" von Microsoft ein.
Vor Gericht Urteile rund um die IT-Branche Richter hält Drucker für Kopiergeräte Auch Drucker fallen unter das Urheberrechtsgesetz und sind somit abgabenpflichtig. Zu diesem Urteil kommt das Landgericht Stuttgart in einem Verfahren der Verwertungsgesellschaft (VG) Wort gegen den Druckerhersteller Hewlett-Packard. Zwar ist über die Höhe der Abgabe noch nicht entschieden, dennoch befürchten Fachleute einen drastischen Preisanstieg, der erheblichen Druck auf den deutschen Markt ausüben würde. Unterstützung für Hersteller und Händler kommt aus dem Bundesjustizministerium, das derzeit an einer Reform des Urheberschutzgesetztes aus dem Jahr 1985 arbeitet. PC-Hersteller und -Importeure zahlen 12 Euro Geräteabgabe Wie die Hersteller von Fotokopiergeräten müssen auch PC-Fabrikanten künftig eine Geräteabgabe zu Gunsten der Schöpfer urheberrechtlich geschützter Werke entrichten. In einem Verfahren legte das Landgericht München hierfür einen Betrag von zwölf Euro pro Gerät als angemessene Vergütung fest und folgt damit dem Antrag der VG Wort, die gegen den Computerhersteller Fujitsu Siemens geklagt hatte. E-Mails unterliegen dem Briefgeheimnis Wer Mailverkehr blockiert, ohne dass besondere Rechtfertigungsgründe wie die Abwehr drohender Virenangriffe vorliegen, macht sich wegen Verletzung des Post- und Briefgeheimnisses strafbar. Zu diesem Schluss kommt das Oberlandesgericht Karlsruhe in einem Verfahren zwischen einer baden-württembergischen Universität und einem ehemaligen Mitarbeiter. Die Hochschule hatte sich im Streit von dem Mitarbeiter getrennt und danach veranlasst, dass der Mailverkehr zwischen ihm und anderen Angestellten der Universität gefiltert wurde, ohne dass die Betroffenen davon wussten. |
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