![]() |
||||||||||||||||||
|
Nach Angaben des "Berichts zur Lage des Telekommunikations-marktes in der EU" sind die Aussichten für den europäischen "Telko"-Markt gut. Es wird künftig einen zunehmenden Wettbewerb sowie ein starkes Wachstum in einigen Segmenten geben, so die Studie. Ingesamt telefonieren derzeit rund 379 Millionen EU-Bürger mobil, und in den meisten der Mitgliedsstaaten sind oder werden demnächst Netze der dritten Generation (3G) eingeführt. Die Festnetztelefonie hingegen sei aufgrund der Mobilfunkverbreitung und des wachsenden Wettbewerbs im Umsatzvolumen gesunken. Erster deutscher Antispam-Verein gegründet Aktive Gegner unerwünschter elektronischer Post haben sich in Frankfurt am Main zu dem Verein Antispam e.V. zusammengeschlossen. Die Verursacher von Spam-Mails seien mittlerweile so netzwerkartig organisiert, dass ihnen Einzelpersonen nicht wirkungsvoll genug entgegentreten könnten, so der Gründungsgedanke. Als Ziele nannte der Verein, in Zukunft eine automatisierte Meldestelle für Spam anzubieten und einen Hosting-Dienst für Software-Projekte engagierter Spam-Gegner einzurichten.
Zu den Themen, auf die sich CEOs und CIOs weltweit im Jahr 2005 am meisten konzentrieren wollen, zählen die Sicherung der Leistungsqualität der IT, die IT-Kostenkontrolle, die Verminderung von Fehlern und Störfällen, das Daten-Handling, die Besetzung von IT-Stellen sowie die Verbindung zwischen IT- und Geschäftsstrategie. Zu diesem Ergebnis kommt der Statusbericht IT Governance Global Status Report des IT Governance Institute (ITGI). Offshoring-Ausgaben verdoppeln sich bis 2007 Rund 50 Milliarden US-Dollar werden Unternehmen in aller Welt im Jahr 2007 für Offshoring, also die Auslagerung von IT-Services in Niedriglohnländer, ausgeben. So lautet die Prognose des Marktforschungsinstituts Gartner. Vor allem aufgrund der Kostenvorteile, die sich die Kunden vom Offshoring versprechen, würde der Anteil dieser Dienstleistungsart im gesamten IT-Dienste-Markt von derzeit drei Prozent auf sieben Prozent im Jahr 2007 anwachsen. |
Das Fraunhofer-Institut Angewandte Informationstechnik (FIT) stellt kommunalen Websites kein gutes Zeugnis aus. Für eine Studie wurde die Nutzerfreundlichkeit am Beispiel von 16 deutschen Städten und Gemeinden getestet. Testgrundlage war eine vierköpfige Familie, die in eine neue Stadt ziehen will. Die meisten der Online-Angebote gehen nach Meinung der Studien-Autoren an den Bürgerbedürfnissen vorbei, da die Anwender in den komplexen städtischen Verwaltungsabläufen schnell den Überblick verlieren. Einen Testsieger kürte die Studie nicht - es gäbe bei allen Online-Auftritten noch erheblichen Verbesserungsspielraum. Viele Gemeinden nutzten ihre Website eher zur Eigenwerbung denn als Serviceportal für den Bürger.
Das Frauenhofer Institut für Offene Kommunikationssysteme (FOKUS) will IT-Größen wie Microsoft, IBM und Oracle an einen Tisch bringen, um Interoperabilitätsprobleme bei Kommunen in den Griff zu bekommen. Ziel der Initiative ist es, die Zusammenarbeit der Technologie-Unternehmen auf dem Gebiet des E-Government zu verstärken und zudem die Kommunen zum Umdenken zu bewegen. Bislang halten Städte und Gemeinden gerne an ihrer vertrauten IT fest, wollen sich gleichzeitig aber auch mit anderen Abteilungen und Kommunen vernetzen. Die im VATM (Verband der Anbieter von Telekommunikation- und Mehrwertdiensten) vereinten Unternehmen ziehen in ihrem nun vorgelegten Jahrbuch 2004 eine positive Bilanz. Mit der Einführung von Voice over IP im Festnetz und UMTS im Mobilfunk hätten sich weit reichende technische Neuerungen und grundsätzliche Umwälzungen angekündigt, die der Branche einen Schub verschaffen. Mehr Möglichkeiten zur eigenen Tarifgestaltung hätten Internet Service Provider und Telekommunikations-Anbieter durch die in der zweiten Jahreshälfte begonnene Vermarktung von Resale-DSL-Anschlüssen erhalten. Allerdings sei ein Durchbruch im Breitbandmarkt noch nicht in Sicht. |
||||||||||||||||