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Jeder Patient hat ein bestimmtes Bild von dem Arzt, den er sich für seine Behandlung wünscht. Ein Roboter entspricht diesem Bild wohl nur in den seltensten Fällen. Doch wenn der Modellversuch im Davis Medical Center der Universität im US-Bundesstaat Kalifornien erfolgreich verläuft, könnte statt der "Götter in weiß" in Zukunft ein künstlicher Doktor zur Visite durch die Zimmer rollen. Doch ganz so schlimm wie diese etwas beängstigende Vision ist die Idee zumindest jetzt noch nicht. Rudy, wie die Forscher den Robodoc getauft haben, fungiert lediglich als Stellvertreter des Arztes im Krankenzimmer. Er ermöglicht die Kommunikation zwischen "richtigem" Doktor und Patient über Kamera, Bildschirm, Mikrofon und Lautsprecher. In einer Testphase werden nun die Genesungszeiten zwischen solchen Patienten, die wie bisher vor Ort von einem Arzt aus Fleisch und Blut versorgt werden und solchen, bei denen Rudy zur Visite kommt, miteinander verglichen. Bleibt zu hoffen, dass zumindest die Krankenschwestern in Zukunft "menschlich" bleiben.
Es gibt wohl niemanden, dem dieses Missgeschick noch nicht passiert ist. Man überlegt zuhause sorgfältig, was man aus dem Supermarkt alles braucht. Dann geht man entspannt los, weil man sich ja nun keine Gedanken mehr machen muss, etwas zu vergessen. Kaum hat man den Laden betreten sucht man ihn vergeblich: den Einkaufszettel. Eine Einkaufskette in den USA bietet nun die Lösung für dieses Problem: den High-Tech-Einkaufswagen. An ihn kann man zum Beispiel per E-Mail die Liste mit den benötigten Dingen schicken. Doch der Wagen bietet noch mehr. Er verfügt über Touchscreen und ein Gedächtnis, mit dem die persönlichen Einkäufe archiviert und wieder angezeigt werden können, damit man auch wirklich nichts vergisst. Außerdem ermöglicht der Wagen über einen Scanner die Erfassung der im Wagen befindlichen Artikel und damit einen praktischen Preisüberblick. Das vereinfacht die Einkaufsplanung und verhindert die peinliche Situation, beim Bezahlen nicht genügend Geld dabei zu haben. Auch soll der Wagen sich bemerkbar machen, wenn man besonders interessante Sonderangebote passiert. Bemerkenswert ist auch eine Idee für die nächste Version des Wagens. Er unterstützt einen kalorienarmen Einkauf und hilft, gezielt Produkte mit wenig Fett anzusteuern. Ob er dabei auch weiträumig dem Regal mit den Süßigkeiten ausweicht ist nicht bekannt... |
...schwimmen Roboter jetzt obenauf Mit einem übers Wasser laufenden Wesen verbindet man mehrere Attribute: anmutig, leichtfüßig, geschickt und vor allem federleicht. Wer das Wort Roboter hört, denkt hingegen eher an mechanisch, kompliziert, ungeschickt und vor allem schwer. Nun hat Metin Sitti, Professor an der Carnegie-Mellon-Universität im amerikanischen Pittsburgh jedoch einen Roboter gebaut, der so winzig und leicht ist, dass er übers Wasser gehen kann. Er besteht aus Kohlefaser und hat acht Stahldrahtbeine mit fünf Zentimetern Länge, die mit einem wasserabweisenden Kunststoff beschichtet sind. Und obwohl sich bisher erst ein Prototyp in der Erprobungsphase befindet, werden bereits einige konkrete Einsatzgebiete diskutiert. So könnte der wasserlaufende Roboter, ausgestattet mit einem Sensor, chemische Verunreinigungen feststellen, mit einer installierten Kamera als Spion eingesetzt werden oder mit einem kleinen Netz Verunreinigungen von der Wasseroberfläche abschöpfen.
In Zeiten horrender Benzin- und Dieselpreise versucht wohl jeder einen großen Bogen um Tankstellen und Zapfsäulen zu machen. Da mutet die Idee, Mobiltelefone oder Laptops künftig mit Mini-Turbinen anzutreiben, die mit Diesel betankt werden müssen, etwas sonderbar an. Besonderen Reiz hat die Entwicklung amerikanischer Wissenschaftler nur in solchen Situationen, wenn der Weg zur nächsten Steckdose noch weiter wäre als der zum Benzinkanister. Denkbar wäre zum Beispiel eine Anwendung für die Technik von Militärs, die dann mit ihren Laptops nicht länger auf herkömmliche und nicht sehr leistungsstarke Lithium-Akkus setzen müsste. Stattdessen würde eine geringe Menge Diesel ausreichen, und die Technik wäre weiter leistungsfähig. Die Entwicklungsarbeit des Georgia Institute of Technology wird deshalb auch vom US-Militär unterstützt, das hofft, zukünftig Funkgeräte, GPS-Empfänger und Laptops mit den neuen Mini-Turbinen antreiben zu können. Diesel hat man beim Militär schließlich genug. ...kann man sich bald die Suche nach der Fernbedienung sparen Die Anzahl an Fernbedienungen, die sich mit den Jahren in einem typischen Wohnzimmer angesammelt hat, ist oft enorm. Neben dem Fernseher und dem Videorekorder beziehungsweise DVD-Player liegt dann noch jene für den Satelliten-Receiver, dazu kommt oft noch die Fernsteuerung für die Stereoanlage. Mitsamt den durchschnittlich zwei bis drei Handys und dem Funktelefon im Haus ergibt sich eine unüberschaubare Menge an Geräten, die es bedeutend erschwert, genau das zu finden, was man gerade sucht. Ein Wissenschaftler aus Darmstadt hat nun eine Software entwickelt, die mehr Ordnung in dieses Chaos bringen könnte. Mit dem Programm, das kostenlos im Web heruntergeladen werden kann, nutzt man Handys zusätzlich zu ihrer üblichen Funktion auch als kabellose Computermaus oder als Fernbedienung für Computer mit TV-Karte. Nach Angaben des Entwicklers könnten Hersteller die Software auch in Fernseher oder Hifi-Anlagen einbauen und damit helfen, das Chaos auf vielen Wohnzimmertischen zu beseitigen. |
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