...lassen Frauen ihr Handy bald etwas länger klingeln
Klingelnde Handys tragen nicht unbedingt zur Beruhigung bei. Das liegt zum Teil daran, dass es oft an den falschen Orten oder zum falschen Zeitpunkt klingelt. Dazu kommt, dass auch die meisten Klingeltöne die Qual für die Ohren nicht gerade mildern. Wenn der japanische Wissenschaftler Hideto Tomabechi mit seinem Plan Erfolg haben sollte, müssten wir uns in Zukunft darauf einstellen, dass viele Frauen ihr Mobiltelefon dennoch gerne etwas länger klingeln lassen würden, bevor sie abnehmen. Er bietet einen brustvergrößernden Klingelton fürs Handy an. Der Ton sei eine Art "positiver Gehirnwäsche", die entsprechende Veränderungen im Körper auslöse. Allen, die dieses Versprechen für eine Lüge halten, entgegnet Tomabechi: "Die Techniken hinter dem Phänomen sind bereits seit einiger Zeit bekannt und basieren auf meinen Forschungen aus den achtziger und neunziger Jahren." Auf dem japanischen Markt ist der Klingelton für umgerechnet 2,20 Euro verfügbar, und bereits in der ersten Woche registrierte Tomabechi 10.000 Downloads. Die Japanerinnen sind also begeistert, und erste Erfolge wurden auch schon vermeldet. Als nächstes möchte sich der Wissenschaftler nun einer bekannten Problemzone des Mannes widmen und einen Klingelton entwickeln, der bei kahlen Männern Haare sprießen lässt.



...kann man sich die Bestellung von Fast-Food sparen
Es gibt verschiedene Gründe, warum Menschen zu McDonalds, Burger King oder anderen Fast-Food-Restaurants gehen. Ein wichtiger Punkt ist mit Sicherheit, dass man nicht lange auf sein Essen warten muss und so wertvolle Zeit spart. Wenn sich die Idee der amerikanischen Start-up-Firma "HyperActive" durchsetzt, könnte man zukünftig noch schneller das gewünschte Menü bekommen. Die Firma arbeitet an einer Software, die Essenswünsche bereits dann erkennen soll, wenn man hungrig auf dem Parkplatz vorfährt. Zwar befindet sich das System mit dem Namen "Bob" noch in der Entwicklungsphase, aber der Prototyp wird bereits in verschiedenen Läden im Raum Pittsburgh getestet. Auf den Dächern sind Kameras angebracht, die den Parkplatz und die Einfahrt überwachen. Je nach Anzahl und Größe der ankommenden Fahrzeuge meldet die Software an die Küche, dass gleich viele Kunden im Anmarsch sind. Im nächsten Jahr soll die Software soweit sein, dass anhand des Fahrzeugtyps, des Standorts des Restaurants und der bisherigen Bestellungen prophezeit werden kann, ob der Kunde eher einen Doppelwhopper oder einen Salat essen möchte. Die Fast-Food-Branche verspricht sich von "Bob" einen schnelleren und besseren Service für die Kunden. Bei den Restaurants, die schon jetzt den Prototyp einsetzen, sorgt er dafür, dass die Wartezeit am Drive-in von durchschnittlich 40 auf 25 Sekunden verkürzt wurde.


...sind Sonnenblumen die besseren Boxen
Blumen sind für viele Menschen unverzichtbarer Bestandteil der Wohnungseinrichtung. Doch über die bisher bekannten Vorzüge Aussehen und Duft hinaus liefern Pflanzen jetzt auch die passende Musik, um sich rundum wohl zu fühlen. Das japanische Elektronik-Unternehmen Lets macht dies möglich. Die Firma hat eine Vase entwickelt, an deren Boden ein Magnet und eine Drahtspule angebracht sind. Die Vase wird nun einfach an einen CD-Spieler oder den Fernseher angeschlossen und leitet die Klangvibrationen an die Pflanzen weiter. "Die Blumen verteilen den Klang dann im ganzen Raum", so der Chef von Lets, Masumi Gotoh. Diese Technik sei nicht nur für Menschen, sondern auch für die Blumen sehr angenehm. Laut Gotoh blieben diese länger frisch und die Musik halte Ungeziefer fern. Besonders gut funktioniere das System mit Gerberas und Sonnenblumen. Die Klangvasen sind auf dem Markt und kosten ziwschen 37 Euro und 370 Euro. Auch ein WLAN-Modell ist geplant.



...hält das Handy vom Joggen ab
Das Problem ist zwar momentan nicht akut, aber der nächste Sommer kommt bestimmt. Bei entsprechender Wetterlage steigen dann wieder die Ozon-Werte und sind bei körperlicher Betätigung im Freien eine echte Gesundheitsgefährdung. Eine schnelle Lösung für dieses und weitere Probleme versprechen sich Forscher der Firma Siemens nun von einem Minisensor, der verschiedenste Gase und Gerüche erkennen kann. So könnten sich Jogger und Fahrradfahrer bei kritischen Ozonwerten warnen lassen, weitere Einsatzmöglichkeiten wären eine Meldung an Asthmakranke über steigende Stickstoffwerte in der Atemluft oder der Einsatz als Brandmelder. Und um perfekt aufs nächste Date vorbereitet zu sein, könnte man sich auch eine Kontrolle des Atems auf Mundgeruch vorstellen...



...herrscht beim Gottesdienst endlich wieder himmlische Ruhe
Es ist ein häufiges Ärgernis, egal ob im Kino, im Theater oder in einer Besprechung. Klingelnde Mobiltelefone stören bei der Konzentration und sorgen vielerorts für Aufregung. Vier Kirchen in der mexikanischen Stadt Monterrey haben nun zu drastischen, aber wirksamen Mitteln gegriffen, um zu verhindern, dass der Gottesdienst von ständigem Handyläuten unterbrochen wird. In den Gotteshäusern wurde ein System installiert, dass die Signale der umliegenden Mobilfunkmasten überlagert und dafür sorgt, dass die Handys in der Kirche keinen Empfang haben. Das von der israelischen Firma "Netline Communications Technologies" (NTC) entwickelte Produkt funktioniert sehr zuverlässig: "Bevor wir das System hatten, waren die Handyanrufe während der Messe immer sehr unangenehm, jetzt ist es zu 95 Prozent still", so Bulmaro Carranza, Verwalter einer der Kirchen. Der Erfolg scheint sich herumgesprochen zu haben, denn inzwischen treffen Anrufe aus ganz Mexiko ein, in denen Interesse an der neuen Technik bekundet wird.