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Wer kennt diese Situation nicht: man schiebt seinen Einkaufswagen durch den Supermarkt und sucht mehr oder weniger entspannt seine Artikel, doch plötzlich ist es mit der Ruhe vorbei. Schreiende und quengelnde Kinder sorgen dafür, dass man am liebsten nur noch weg will. Die britische Kaufhauskette Tesco versucht nun, für Abhilfe zu sorgen. Sie hat Einkaufswagen mit integriertem DVD-Spieler und Videospielen geordert, die den genervten Nachwuchs ruhig stellen sollen. Über einen eingebauten Bildschirm genießen die Kinder Filme oder Spiele, dies erleichtert Eltern und anderen Kunden das Einkaufen. Doch das ist noch nicht alles. Zusätzlich kann man einstellen, wie viel Widerstand der Wagen beim Schieben haben soll. Über einen eingebauten Pulsmesser sowie eine Anzeige für Kalorien und Fettverbrauch kann man den Effekt gleich kontrollieren. So kommt man künftig nicht nur entspannt, sondern auch fit aus dem Supermarkt.
Es wurde bereits ausgiebig nach neuen Angeboten gesucht, um Nutzern der UMTS-Technik interessante Dienste anbieten zu können. Die Firma Artificial Life aus Hongkong hat nun eine Anwendung präsentiert, der insbesondere für einsame Jugendliche geeignet sein könnte: Die virtuelle Freundin. Über das UMTS-Handy kann man mit dem "Virtual Girlfriend" telefonieren, ihr SMS und MMS schicken und sie sogar den ganzen Tag über beobachten. Manchmal ruft sie vom Arbeitsplatz oder vom Einkaufszentrum aus an. Was passiert, wenn man sich nicht regelmäßig bei ihr meldet, ist ebenfalls stark an die Realität angelehnt. Die Dame fühlt sich schnell vernachlässigt und reagiert genervt oder gar zickig. Glücklich machen kann man das mobile Mädchen mit Geschenken wie zum Beispiel Blumen. Auf diesem Weg kann man auch in ein höheres Spiellevel aufsteigen. Das Spiel soll Anfang Dezember 2004 unter anderem in Deutsch und Englisch erhältlich sein. |
Der normale Ablauf sieht meist so aus: man kommt zum Zahnarzt, weil man ein Loch im Zahn hat, und dieser füllt es wahlweise mit Amalgam, Keramik oder Gold. Zu diesen klassischen könnte bald eine weitere Variante hinzukommen. Die US-Firma Creganna hat den Prototyp eines Bluetooth-Chips vorgestellt, der im Zahn installiert wird und bis zu 512 MB Daten speichern kann. Er enthält dann alle relevanten Daten zu früheren Zahnbehandlungen und sorgt dafür, dass Füllungen, Wurzelbehandlungen und Kronen dort dokumentiert sind, wo es am meisten Sinn macht. Bleibt nur zu hoffen, dass nicht ausgerechnet der Zahn mit dem Chip dann irgendwann gezogen werden muss... ...werden Roboter jetzt gefräßig Es ist eine faszinierende Vorstellung: Ein Roboter, der sich vollkommen autonom und unabhängig vom Menschen mit Energie versorgt. Wenn man aber die Energiequelle betrachtet, die britische Forscher von der Universität in Bristol zu diesem Zweck vorgesehen haben, ist dies zugleich beunruhigend. Der Roboter soll Fliegen mithilfe von Bakterien verdauen und daraus Strom gewinnen. Während die aktuelle Version des "EcoBot II" noch mit toten Fliegen gefüttert werden muss, soll der Nachfolger die Fliegen selbstständig anlocken. Das dazu verwendete Abwasser enthält gleichzeitig die Bakterien, die aus den Fliegen dann den Strom gewinnen. Die autonomen Roboter sollen in unwirtlichen oder unzugänglichen Gebieten eingesetzt werden. Bleibt zu hoffen, dass der Hunger auch wirklich auf Fliegen beschränkt bleibt...
Öffentliche WCs sind bisher weder für ihre Sauberkeit bekannt noch dafür, für besondere Unterhaltung zu sorgen. Wenn sich das Objekt des Künstlers Leonhard van Munster durchsetzt, das er im Amsterdamer Kulturzentrum De Balie installiert hat, könnte sich dies bald ändern. Der sprechende Klo-Computer ermahnt solche WC-Besucher, die zu viel Klopapier benutzen, auf dem Klo rauchen, die Brille nicht hochklappen oder nicht spülen. "Der Computer macht auch Späße, sagt lange nichts und fängt dann plötzlich an zu husten", so van Munster. So soll das Projekt gleichermaßen die Sauberkeit der Toiletten verbessern und die Besucher unterhalten. |
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