|
|
...träumen wir bald computergesteuert
Die Arbeit vieler Menschen wird heute komplett von Computern bestimmt. Die meiste Zeit des Tages sitzen sie davor und sind als Folge häufig abends gestresst. Nun soll ein Computer des japanischen Spielzeugherstellers Takara dabei helfen, wenigstens nachts mal abzuschalten und schön zu träumen. Zunächst wählt der Nutzer ein Foto aus, das im Traum erscheinen soll, und bringt es am Gerät an. Dann sucht er eine entsprechende Musik aus und spricht einige Stichwörter auf Band, die mit dem gewünschten Traum zu tun haben. Das elektronische Sandmännchen, das etwa die Größe eines Anrufbeantworters hat, funktioniert in mehreren Schritten. Zunächst hilft es durch spezielles Licht, entspannende Musik und einen besonderen Duft beim Einschlafen. In der traumreichsten Schlafphase spielt es dann die aufgezeichneten Wörter ab. Bei ersten Tests gab immerhin jede fünfte Person an, die Traummaschine sei erfolgreich gewesen.

 |
...sprechen die Toten nun ohne Medium
So ganz geheuer erscheint die Vorstellung nicht, über einen Friedhof zu laufen und die Stimmen der Toten zu hören. Eher schon wie die Szene aus einem Horrorfilm. Die doch etwas makabere Idee, Menschen nach ihrem Tod noch zu Wort kommen zu lassen, hat nun ein Erfinder aus den USA zum Patent angemeldet. Der Grabstein ist mit einem Touch-Screen ausgestattet. So können sich die Verwandten oder Freunde des Toten Botschaften auf Knopfdruck anhören. Damit andere Besucher des Friedhofs nicht gestört werden, ist die High-Tech-Gedenktafel neben einem Monitor und einer Festplatte auch mit einem drahtlosen Kopfhörer ausgestattet. Erfinder Robert Barrows stellt sich den Ablauf so vor, dass zukünftige Käufer neben dem Testament auch ein Video mit einer oder mehreren Botschaften bei ihrem Anwalt hinterlegen, die dann auf dem Grabstein gezeigt werden sollen.
|
 |
...beherrschen Roboter nun auch den sanften Händedruck
Die Vorstellung einem Roboter die Hand zu schütteln ist bisher nicht so verlockend. Ebenso würde man ihnen keine zerbrechlichen Dinge anvertrauen. Zu groß ist die Angst, die unsensiblen Maschinen könnten sie beschädigen oder gar zerquetschen. Eine Gruppe von Wissenschaftlern von der Universität von Tokyo will nun Abhilfe schaffen und Roboterarme mit einem Tastsinn ausstatten. Sie entwickelten einen Gummiüberzug, der mechanischen Druck in elektrische Signale umwandeln kann. So würde die Empflindlichkeit der Maschinen jener menschlicher Haut nicht mehr weit nachstehen. Neben der Fähigkeit, zerbrechliche Gegenstände pfleglicher zu behandeln, sollen die Roboter in einem nächsten Schritt auch Sensoren für Temperaturschwankungen sowie Veränderungen der Luftfeuchtigkeit erhalten.

...sind Gärtner künftig aus Blech
Wer viel Zeit mit Gartenarbeiten oder gar Feldarbeit verbringt, der weiß, welche Folgen das haben kann: Rückenschmerzen, Schwielen an den Händen und malade Gelenke sind häufig die unangehmen Begleiterscheinungen. Nach Plänen von amerikanischen Forschern der Universität Illinois in Urbana-Champaign gehören diese Leiden bald der Vergangenheit an. Roboter werden als Feldarbeiter der Zukunft Unkraut jäten, Schädlinge aufspüren und Bodenproben nehmen. Zukünftig sollen sogar mehrere vernetzte Roboter gemeinsam die Felder beackern und so schnell und effektiv Unkraut beseitigen.
|
|
|