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Umfrage zum Suchverhalten der Deutschen
Die Universität Karlsruhe versucht mit einer Online-Umfrage das Suchverhalten deutscher Internet-Surfer zu erforschen. Die von dem Institut für Entscheidungstheorie und Unternehmensforschung erstellte Umfrage will untersuchen, wie und womit Surfer im Internet nach Informationen suchen. Das gesamte Spektrum des Suchverhaltens bis hin zur Verwendung Boolescher Operatoren ist Bestandteil der Umfrage. Das Ausfüllen der anonymen Befragung dauert circa fünf bis zehn Minuten.

IT-Fachleute sind wieder gefragt
Nach einer Studie des Personaldienstleisters Adecco scheint sich der Arbeitsmarkt für IT-Fachleute zu erholen. Für die Analyse durchsuchte Adecco rund 40 Tageszeitungen nach IT-Jobangaboten. Während im ersten Halbjahr 2003 nur 7.730 Stellen ausgeschrieben wurden, sind es im Vergleichszeitraum 2004 bereits 8.590. Besonders frequentiert sind mit 2.178 Stellen die Bereiche Beratung und Software. Leichtes Wachstum verzeichneten die Prüfer beim Maschinenbau, in Verlagen und in der Konsumgüterindustrie sowie in der Telekommunikationsbranche, im öffentlichen Dienst und bei Finanzdienstleistern. Die gesamte Dienstleistungsbranche, insbesondere Zeitarbeitsfirmen, sucht Computerfachleute.

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Attacken auf Bluetooth Handys aus zwei km Entfernung
In den vergangenen Wochen geisterten immer wieder Berichte über Sicherheitslücken bei Bluetooth-Handys durch die Presse. Verschiedene Unternehmen hatten herausgefunden, dass Betrüger für den Handy-Besitzer unbemerkt Telefonbuch und Kalendereinträge ausspionieren können. Mit der Chaos-Attacke ist es sogar möglich, unbemerkt SMSe oder Anrufe auf Kosten des Handy-Besitzers zu tätigen. Normalerweise sind diese Attacken nur möglich, wenn der Nutzer Bluetooth aktiviert hat und sich der Betrüger innerhalb einer Reichweite von zehn Metern befindet. Eine Gruppe von Bluetooth- und WLAN-Spezialisten hat jetzt erstmals den Nachweis gebracht, dass auch Angriffe aus bis zu zwei Kilometern möglich sind. Dafür setzten die Experten einen "frisierten" Bluetooth-Dongel ein, der mit einer Richtantenne bis zu 19 dBi leistet. Die Handy-Hersteller arbeiten derzeit daran, dieses Problem in den Griff zu bekommen.

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Noch mehr Internetnutzer
Die Forschungsgruppe Wahlen Online (FGW Online) ermittelte, dass die Zahl der deutschen Internet-Nutzer über 18 Jahre weiter steigt. Derzeit verfügen 61 Prozent der deutschen Erwachsenen über einen Internetzugang. Dies entspricht einer Steigerung von sechs Prozentpunkten gegenüber dem Vorjahr. Immer noch gibt es alters- und geschlechtsspezifische Unterschiede. Während in der Altersgruppe bis 49 Jahren mittlerweile mehr als drei Viertel über einen Internetzugang verfügen, sind bei den 50 bis 59-Jährigen erst zwei Drittel online. Insgesamt betrachtet sind 69 Prozent der Männer online und 53 Prozent aller Frauen.
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Online-Banking gerät in Verruf
Aufgrund vermehrten Missbrauchs kommt Online-Banking derzeit wieder in Verruf. Nicht nur Unaufmerksamkeiten bei den Kunden selbst sind die Ursache, auch die Websites verschiedener Banken weisen nach Angaben des Computermagazins c't gravierende Mängel auf. Im vergangenen Jahr wurden noch zwei Millionen Online-Bankkunden im Schnitt um 1.200 US-Dollar geprellt, im ersten Halbjahr 2004 verzeichneten Marktforscher schon jetzt eine Steigerung um 1.200 Prozent. Das Ausspähen von Kontodaten und PINs scheint sich zur organisierten Kriminalität gewandelt zu haben. Per E-Mail locken die Betrüger ihre Opfer auf immer professionellere Websites, die sogar das Schlüsselsymbol als Zeichen einer sicheren Verbindung vorgaukeln.

Deutsche lieben die mobile Daten-kommunikation
In Zeiten, wo die eigentliche Hauptfunktion eines Mobiltelefons mehr und mehr ins Hintertreffen gerät, erzielen mobile Datendienste einen immer größeren Stellenwert. Die Managementberatung A.T. Kearney und die Cambridge University wollten es genau wissen und befragten 4.500 Handybesitzer aus 13 Ländern. 41 Prozent gaben an, bis Ende des Jahres regelmäßig und intensiv mobile Datendienste nutzen zu wollen. Das entspricht einer vierfachen Steigerung im Vergleich zum vergangenen Jahr. Deutschland belegt hier im europäischen Vergleich den Spitzenplatz. Trotz allem herrscht auf Seiten der Nutzer noch eine gehörige Portion Skepsis in Bezug auf Sicherheit, Zugriffszeiten und vor allem Preisgestaltung. Erst wenn diese Dinge transparent gestaltet sind, werden mobile Datendienste auch zu Ertragssteigerungen und profitablem Wachstum führen, so die Studie.

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Zweiter Anti-Spam-Kongress in Köln
Am Ende des 1. Deutschen Anti-Spam-Kongress im Mai 2003 prognostizierten einige Pessimisten eine weitere Eskalation des Problems und behielten recht. Mittlerweile ist das Medium E-Mail nur noch mit wirksamen Mailfiltern, neuen Mechanismen und verschärften Gesetzen nutzbar. Grund genug, dass der veranstaltende Verband der deutschen Internetwirtschaft e.V. eine Neuauflage des Kongresses ins Leben ruft. Parallel zum 2. Deutschen Anti-Spam-Kongress findet am 22. September 2004 im Börsensaal der IHK Köln erstmals auch die 1. Deutsche Fachmesse der Spamfilterhersteller statt. Kern der Veranstaltung ist die Vorstellung der Ergebnisse der Anti-Spam-Task-Force, für die sich im vergangenen Jahr mehrere Internet-Provider zusammengeschlossen haben.
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