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Über ein Dutzend namhafter Unternehmen aus Handel, Telekommunikation, IT-Industrie und Finanzwesen haben sich zum Trusted Electronic Communications Forum zusammengeschlossen. Ziel ist die Bekämpfung steigender Computerkriminalität wie "Spoofing" und "Phishing". Unter diesen Begriffen versteht man die bewusste und unerlaubte Verwendung fremder Domain-Namen sowie das Versenden gefälschter E-Mails bekannter Unternehmen, um Daten und Passwörter auszuspionieren. Zu den im TECT zusammengeschlossenen Unternehmen zählen IBM, Fidelity Investments, AT & T sowie Best Buy. Das Forum will sich für die Schaffung technischer Standards sowie Maßnahmen zur Bekämpfung der Cyber-Kriminalität stark machen.
Für die Deutsche Telekom verschärft sich der Wettbewerb im Ortsnetz. Die RegTP (Regulierungsbehörde für Telekommunikation und Post) senkte erneut die Einmalentgelte für die Teilnehmeranschlussleitung zum 1. Juli. Damit verringert sich die einmalige Bereitstellungs- und Teilnehmeranschlussleitung um bis zu 36 Prozent. Die Konkurrenten wiederum müssen künftig nur noch 47,97 Euro an den ehemaligen Monopolisten überweisen, um in den Besitz der Teilnehmeranschlussleitung zu kommen. Ein Sprecher der RegTP erhofft sich von der Preissenkung eine spürbare Förderung des Wettbewerbs in diesem Bereich.
Die knapp 100 Mitglieder des Deutschen Multimedia Verbands (dmmv) haben mit überwältigender Mehrheit einer Namensänderung zugestimmt. Ab sofort tritt der Verband als "Bundesverband Digitale Wirtschaft e.V." (BVDW) auf. Die Mitglieder reagierten damit auf das veränderte Gesicht der Branche und dem daraus resultierenden Vertretungsanspruch. Der Begriff "Multimedia" trifft die Vielschichtigkeit des Verbands nicht mehr genau, und sollte durch einen allgemeineren Begriff ersetzt werden. Schon seit längerer Zeit werden eher Unternehmen der digitalen Wirtschaft repräsentiert. Die Neupositionierung soll den Verband auch für Firmen attraktiver machen, die nicht direkt aus dem Bereich Multimedia stammen. Zahl der Telefonüberwachungen steigt rapide Die Regulierungsbehörde für Telekommunikation und Post (RegTP) zeigt sich besorgt über den neuerlichen Anstieg von Telefonüberwachungen in Deutschland. Der Bundesbeauftragte für den Datenschutz Peter Schaar sagte, dass dieser Trend seit Einführung der Jahresstatistik ungebrochen sei. Im Jahr 1995 lag die Zahl der Überwachungen noch bei 4.674, im Jahr 2003 bei 24.441 - eine Steigerung von über 400 Prozent innerhalb eines Jahrzehnts. Angesichts dieser wachsenden Zahl hatte die Bundesregierung eine Untersuchung beauftragt, die im Mai 2003 vorgestellt wurde und einige Mängel offenbarte. Die Datenschutzbeauftragten der Länder hatten daraufhin eine rasche gesetzliche Umsetzung der Ergebnisse gefordert, die bis heute ausblieb. |
Gegen den Vorschlag einer EU-Initiative zur mehrjährigen Verbindungsdatenspeicherung laufen die Datenschutzbeauftragten von Bund und Ländern Sturm. Der Antrag sieht vor, dass EU-weit alle Anbieter von Telekommunikations- und Internetdiensten zur pauschalen Speicherung aller Nutzerdaten verpflichtet werden können. Die Datenschutzbeauftragten fordern von der Bundesregierung die Ablehnung des Entwurfs eines Rahmenbeschlusses. Ziel der EU-Initiative ist die verbesserte Strafverfolgung und Terrorismusbekämpfung. Beim deutschen Bundesrat stößt die Initiative dagegen auf großes Interesse, die man möglichst schnell innerstaatlich umsetzen will. Die Datenschutzbeauftragten verweisen jedoch darauf, dass das grundgesetzlich garantierte Fernmeldegeheimnis keine Interpretation in diese Richtung zulasse.
Unter dem Domain-Namen forum-elektrosmog.de hat die Verbraucher Initiative e.V ein Informationsportal zum Thema elektromagnetischer Wellen gestartet. Die Website gibt Aufschluss über SAR-Werte von Handys, liefert Basisinformationen über Quellen und Wirkungen alltäglicher Elektrosmog-Belastungen und gibt konkrete Tipps zur Vorsorge. Nach Angaben eines Sprechers geht es beim Thema Elektrosmog zu häufig um handfeste kommerzielle und politische Interessen. forum-elektrosmog.de will für mehr Transparenz durch unabhängige Informationen sorgen. Das Angebot wird vom Bundesumweltministerium und Bundesamt für Strahlenschutz unterstützt. Earth Simulator weiter auf Platz eins der Supercomputer Auf der International Supercomputer Conference in Heidelberg stehen Supercomputer im digitalen Wettkampf zueinander. Der Earth Simulator in Japan führt beispielsweise mit seinen knapp 36 TeraFlop/s noch immer die Liste der 500 schnellsten Rechner der Welt an. Im vergangenen Jahr gab es allerdings wenig Bewegung auf diesem Markt, da zahlenmäßig längst relativ günstige Cluster die Szene dominieren. Der Aufbau eines Supercomputers stellt durch die einfache Vernetzung mehrerer Server kein technisches Problem mehr dar. Selbst AMD und Intel sind der Meinung, dass diese Entwicklung nicht mehr aufzuhalten sei. Unter den Experten herrscht dagegen Uneinigkeit, wenn es darum geht, die einzelnen Systeme miteinander zu vergleichen. Oft wird die Performance einer Maschine dann getestet, wenn diese gerade völlig sauber und unbeschäftigt ist. Dieses Ergebnis weckt Erwartungen, die man in Wirklichkeit nie erfüllen könne. PC bei Jugendlichen mittlerweile Standard
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