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Der Theodor-Wolff-Preisträger Jürgen Schreiber, 57, wird ab dem 1. September ins Berliner Büro des Stern wechseln. Schreiber war seit 2001 Chefreporter des Berliner Tagesspiegel. Frühere Stationen waren zudem das Magazin der Süddeutschen Zeitung und die Frankfurter Rundschau.

Helmut Heinen (Foto) bleibt Präsident des Bundesverbandes Deutscher Zeitungsverleger. Bei der letzten Delegiertenversammlung wurde er in seinem Amt bestätigt. Der Herausgeber der Kölnischen/Bonner Rundschau bekleidet bereits seit 2000 den Spitzenposten des Verbandes. Vizepräsidenten bleiben Dr. Wolfgang Pütz, Remscheider General-Anzeiger, Dr. Richard Rebmann, Schwarzwälder Bote, und Karlheinz Röthmeier, Verlagsgruppe Rhein-Main. Dr. Pierre Gerckens, Beiratsmitglied beim Tagesspiegel, stand für eine Wiederwahl nicht zur Verfügung, auf ihn folgt als vierter Vize Kay E. Sattelmair, Berater des Vorstandsvorsitzenden der Axel Springer AG.

Eine gemeinsame Umfrage zum Thema Outsourcing, die der Verband Deutscher Zeitschriftenverleger gemeinsam mit der Beratungsgesellschaft KPMG durchgeführt hat, hat ergeben, dass über die Hälfte der 400 befragten mittelständischen Zeitschriftenverlage Kernbereiche wie Redaktion, Anzeigengeschäft und Vertrieb auslagern. 82 Prozent gaben Kostengründe als Hauptmotiv an. Der Anzeigenverkauf wird bereits bei 23 Prozent der Teilnehmer von externen Zulieferern abgewickelt, Marktforschung liegt mit 20 Prozent direkt dahinter. 40 Prozent haben Erfahrungen mit der Auslagerung redaktioneller Aufgaben gemacht.

N 24 hat sein Vormittagsprogramm umgebaut: Seit dem 17. Mai zeigt der Nachrichtensender das Morgenmagazin "Frühreport" täglich von 7.00 bis 9.00 Uhr mit Schwerpunkt auf Wirtschafts- und Börsenberichterstattung. Der "Morgenreport" von 9.00 bis 12.00 Uhr befasst sich in erster Linie mit tagesaktuellen Berichten inklusive Live-Schaltungen zu Reportern vor Ort und Gesprächen mit Politikern, Wirtschaftsgrößen und Sportlern.

Axel Springer Russia bringt nach Forbes Russia auch das amerikanische Nachrichtenmagazin Newsweek in einer russischen Version an die Kioske. Erscheinungstag soll jeweils Montag sein, die erste Ausgabe ist ab dem 7. Juni zu haben. Chefredakteur ist Leonid Bershidsky, unter dessen Leitung der Titel auch entwickelt wurde.

Großer Gewinner bei Anzeigenerlösen unter den Fachzeitschriften war 2003 die Lebensmittel Zeitung mit einem Bruttowerbeumsatz von 38 Millionen Euro. Damit ist das Werbegeschäft bei dem Titel aus dem Deutschen Fachverlag entgegen dem Trend um 4,1 Prozent gewachsen. |
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Die Welt am Sonntag bekommt eine neue Chefredaktion: Am 24. Mai übernimmt Christoph Keese (Foto), 39, zuvor in gleicher Position bei der Financial Times Deutschland tätig, das Ruder. Sein Stellvertreter wird Romanus Otte, 41, vorher Ressortleiter Wirtschaft und Politik bei der gleichen Zeitung.

Der Axel Springer Verlag hat für das erste Quartal des laufenden Geschäftsjahres einen Umsatz von 610,2 Millionen Euro gemeldet, was einem Wachstum von 4,1 Prozent im Vergleich zum Vorjahr entspricht. Das Ergebnis konnte um 13,9 Prozent auf 66,5 Millionen Euro gesteigert werden. Die Gewinnzunahme wird auf steigende Umsätze und effektives Kostenmanagement zurückgeführt.

Die Mediengruppe Süddeutscher Verlag, München, konnte als Ergebnis ihres Restrukturierungsprogramms immerhin einen Gewinn von 0,6 Millionen Euro im Geschäftsjahr 2003 verbuchen, nach einem Minus von 76,6 Millionen Euro in 2002. Der Umsatz dagegen ist im Vorjahresvergleich deutlich zurückgegangen: 625,4 Millionen Euro hat der Verlag in 2003 erwirtschaftet, gegenüber 719,9 Millionen Euro in 2002. Hauptgrund für den Umsatzrückgang: Über 40 Prozent Minus im Anzeigengeschäft. Der Turn-around soll durch Kostenmanagement und die Erschließung neuer Geschäftsfelder im laufenden Geschäftsjahr gesichert werden.

Zwei unabhängig voneinander durchgeführte repräsentative Studien, die das Institut Forsa im Auftrag von SevenOne Media und IP Deutschland durchgeführt hat, haben ergeben, dass das Fernsehen der Deutschen "liebstes Kind" ist: Von jeweils 1.000 telefonisch Befragten im Alter zwischen 14 und 49 Jahren stufen 81 Prozent das Fernsehen als wichtig oder sehr wichtig ein, gefolgt von Radio mit 72 Prozent, Zeitungen mit 63 Prozent und Zeitschriften mit 45 Prozent. 53 der Befragten würden, so sie sich für ein Medium entscheiden müssten, den Fernseher wählen. Das Radio würden nur 13 Prozent bevorzugen, 8 Prozent Zeitungen. Zeitschriften liegen mit 1 Prozent weit abgeschlagen zurück.
Nachdem die Brigitte unter lautem Getöse die Feierlichkeiten anlässlich ihres 50jährigen Bestehens begangen hat, putzt sich die nächste Dame zu einem runden Geburtstag heraus: Die Petra feiert ihren 40. Der Jahreszeiten-Verlag kommuniziert das Jubiläum mit Image-Spots und
-Anzeigen in Funk, Fernsehen und Kino bzw. diversen Publikumszeitschriften. Das Jubiläumsheft erscheint am 19. August,
unter anderem mit Fotostrecken und einer Zukunftsreportage rund um das Jahr 2044. Anzeigenkunden erhalten als besonderes Bonbon die Möglichkeit, ihr Anzeigenmotiv aus den 60er Jahren ohne Aufpreis gegenüber ihrer aktuellen Anzeige zu platzieren. Und auf diese gibt es außerdem 40 Prozent Rabatt.
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