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Als auf die IT-, TK- und UE-Branchen spezialisierte Agentur beobachtet die Fink & Fuchs PR AG permanent die Themenlandschaft dieser Industrie auf kommunikative Risiken und Chancen. An dieser Stelle werfen wir jeden Monat ein Schlaglicht auf einige Issues, die unserer Ansicht nach derzeit besonders interessant sind und PR-Potenzial haben. Wenn Sie aktuell ein spannendes Issue verfolgen, schreiben Sie uns an: christina.lotz@ffpr.de Handy-Viren: Lange Zeit bestand für Handys keine Gefahr von Viren oder Würmern. Doch inzwischen fordern neue Möglichkeiten wie Bluetooth, Infrarot und Programm-Downloads auch bei den Mobiltelefonen ihren Tribut. Vor allem Handys, die auf offenen Plattformen basieren, seien nicht gegen Viren oder Trojaner gefeit, da die Hersteller keinen wirksamen Schutz anbieten, meint die Fachzeitschrift iX in ihrer Mai-Ausgabe. Die Angriffe können das Telefon still legen, kostenpflichtige Nummern anrufen, abgelegte Daten ändern oder ausspionieren sowie Lautsprecher und Mikrofon auf ein anderes Gerät umleiten. Inzwischen haben die Hersteller die Entwicklung von Sicherheitsmaßnahmen angekündigt. Das Haupthindernis für einen Großangriff auf Handys a la Sasser-Wurm besteht aber noch in den sehr heterogenen Architekturen im Mobilfunk. Spim: Die Spam-Flut überschwemmt weiterhin PCs. Und die nächste Welle kündigt sich schon an: Spim. Dabei handelt es sich um unerwünschte Nachrichten, die via Instant Messaging verbreitet werden. So berichtet eine Studie des Marktforschungsunternehmens Radicati, dass sich das Volumen dieser neuen Nervensägen im Jahr 2004 verdreifachen wird, auf dann 1,2 Milliarden Spims. Rund drei Viertel davon werden einen Bezug zu Pornographie haben. Gründe für das schnelle Wachstum sind einerseits die steigende Anzahl von IM-Anwendern und andererseits die häufigere Nutzung dieser Kommunikationsform. Demgegenüber sieht die Yankee Group Spim nicht als besonderes Problem an. So bestünden derzeit nur fünf bis acht Prozent der Instant Messages aus Spim. Außerdem arbeiten bereits Anbieter wie AOL, Yahoo und MSN an Abwehrmechanismen. Doch auch das Spam-Problem wurde anfangs stark unterschätzt. Nach einer Untersuchung von Brightmail sind in diesem Jahr bereits 62 Prozent aller E-Mails Spam. CD-Kopierschutz: Schon seit einiger Zeit versieht die Musikindustrie ihre CDs mit Kopierschutz-Techniken. Der Wettlauf mit den Raubkopierern hat inzwischen zu so ausgefeilten Mechanismen geführt, dass viele Geräte, vor allem ältere CD-Player im Auto, die Original-Scheiben überhaupt nicht mehr abspielen. So haben Wissenschaftler des Fraunhofer Instituts für Integrierte Publikations- und Informationssysteme (IPSI) vor einem weiterhin ungehemmten Einsatz des Kopierschutzes gewarnt. Dadurch werde nur der ehrliche Käufer bestraft, während der Raubkopierer seine geknackte Version einfach und auf jedem Endgerät abspielen könne. Als Lösung präsentierten die Wissenschaftler CDs mit von ihnen entwickelten digitalen Wasserzeichen. Doch auch der grundsätzliche Sinn der Kopierschutzmaßnahmen wird immer mehr in Frage gestellt. Denn selbst die besten Schutz-Techniken schrecken professionelle Raubkopierer erfahrungsgemäß nicht lange. Und neuere Untersuchungen weisen darauf hin, dass zumindest fleißige Tauschbörsen-Nutzer in der Regel auch häufig Musik-CDs kaufen. |
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