...macht der Roboter die Hausarbeit
Wer träumt nicht davon, dass ihm jemand die lästige Hausarbeit abnimmt. Wissenschaftler von der Universität Staffordshire haben nun einen Roboterarm entwickelt, der verschiedene Aufgaben im Haus übernehmen soll. Damit sollen vornehmlich ältere oder behinderte Menschen eine wertvolle Hilfe im häuslichen Alltag erhalten. Das Flexibot genannte System kriecht wie eine Raupe an Wänden zwischen dort angebrachten Basisstationen entlang. Aus diesen Buchsen bezieht es auch seine Energie. Ersten Angaben zufolge soll der Arm bis zu 2,8 Kilogramm bewegen können.



...reicht zur Robotersteuerung die Macht der Gedanken
Es klingt nach Science Fiction, aber es könnte schon bald Realität werden. Roboter, die alleine mit Gedanken gesteuert werden. Schon Ende des letzten Jahres war es Rhesusaffen in einem Labor der Duke University gelungen, alleine mit ihren Hirnströmen einen Roboterarm zu bewegen. Nun hat die US-Gesundheitsbehörde zum ersten Mal die Genehmigung erteilt, einem Patienten einen Chip ins Gehirn zu pflanzen. Mit Hilfe dieses Computerchips soll es zum Beispiel Gelähmten möglich sein, über elektrische Impulse Muskeln zu bewegen oder Befehle an Rechner zu übermitteln.



...zahlt man auch mit dem Kamera-Handy
Eine neue Technologie soll es ermöglichen, auch ohne EC-Karte oder Geld in der Tasche einkaufen zu gehen. Einzige Voraussetzung. Man hat sein Kamera-Handy dabei und die richtige Software. Der Strichcode, der auf der Ware angebracht ist, wird dazu auf einem Monitor an der Kasse angezeigt, mit dem Handy fotografiert und die Zahlung per Knopfdruck bestätigt.



...läuft Werbung nur noch, wenn jemand zusieht
Wer schon einmal in einem großen Bahnhof auf seinen Zug warten musste, weiß bestimmt die großen Monitore zu schätzen, die dort informieren, unterhalten und werben. Bisher laufen diese Anzeigetafeln Tag und Nacht, ganz egal ob Ihnen überhaupt jemand zuschaut. Das könnte sich bald ändern. Das Fraunhofer-Institut für Angewandte Informationstechnik (FIT) hat eine Werbetafel entwickelt, die mit Hilfe von Sensoren einfahrende Züge und Zuseher registriert. Nur wenn potenzielle Zuschauer in Reichweite sind, läuft die Anzeigentafel, ansonsten verharrt sie stromsparend im Standby-Modus.

...sind Computerspiele keine Zeitverschwendung
Computerspiele haben bisher nicht den Ruf, uns über den bloßen Spaß hinaus besonderen Nutzen zu bringen. Zu Unrecht, wie US-Forscher am Beth Israel Medical Centre in New York jetzt herausfanden. Bei einem Test mit 33 angehenden Ärzten zeigte sich, dass leidenschaftliche "Zocker" deutlich besser abschnitten als ihre spielunkundigen Kollegen. Angehenden Medizinern, die mehr als 3 Stunden in der Woche an PC oder Konsole spielen, unterliefen 37 Prozent weniger Fehler, zudem arbeiteten sie 27 Prozent schneller.



...ist Michael Schumacher bald überflüssig
Die Autorennen der Zukunft kommen vielleicht ganz ohne die Helden der Straße aus. Im Auftrag der amerikanischen Militär-Forschungsagentur Darpa traten in der Mojawe-Wüste in Kalifornien Roboterfahrzeuge ohne Piloten oder Fernsteuerung gegeneinander an. Eine Strecke von 240 Kilometern sollte von den Robotern völlig autonom bewältigt werden. Dieses ehrgeizige Ziel wurde jedoch von keinem der Teilnehmer erreicht, das beste Fahrzeug kam nach 12 Kilometern zum stehen, andere blieben bereits nach 50 Metern auf der Strecke. Die mit Hilfe von Satellitenunterstützung, Kameras, Sensoren, Radar und Laser navigierenden Fahrzeuge haben dieses Mal die eine Millionen US-Dollar Preisgeld verpasst, beim nächsten Rennen in etwa einem Jahr wollen die Entwickler es besser machen.



...entschärfen Roboter jetzt Minen
Das Räumen von Minenfeldern gehört ohne Zweifel zu den Aufgaben, die man lieber von Maschinen statt von Menschen erledigen lassen würde. Am Institut für Robotertechnik der TU Wien arbeiten Forscher derzeit daran, den gesamten Entminungsdienst, also das Suchen, Ausgraben und Zerstören von Minen zu automatisieren. Gelöst werden soll diese Aufgabe von intelligenten kooperativen Computern, die die notwendigen unterschiedlichen Aufgaben selbstständig erledigen und ohne direkte menschliche Steuerung auskommen.