![]() |
|||||||||||||||||||||
|
Eine Studie der Deutsche Bank Research, SAP und der Fachhochschule Kaiserslautern kommt zu dem Schluss, dass immer mehr IT-Dienstleistungen ins Ausland vergeben werden. Bis 2008 werden die Unternehmen demnach rund 3,5 Prozent von derzeit 1,4 Millionen Arbeitsplätzen in der IT-Branche in Billiglohn-Länder wie Indien, Ungarn oder die Slowakei verlagern. Im vergangenen Jahr betrug der Wert von ausgelagerten IT-Leistungen circa 10 Milliarden Euro, im Jahr 2008 werden es der Studie zu Folge schon 17 Milliarden Euro sein.
In den USA wurde jetzt ein DVD-Player vorgestellt, der Kinder und Jugendliche vor anstößigen Inhalten auf DVD-Filmen schützt. Die "ClearPlay"-Technik erkennt sowohl Gewalt-, Sex- und Drogenszenen und schaltet bei allzu gewagten Dialogen sogar stumm. Die Selektion der Szenen erfolgt natürlich nicht automatisch, sondern muss für jeden Film einzeln erstellt werden. Diese Arbeit übernimmt der Hersteller RCA, der bereits über 100 aktuelle DVD-Filme überarbeitet und im Gerät hinterlegt hat. Zukünftige Updates werden per CD-Rom auf den Player gespielt. Die amerikanische Filmindustrie läuft Sturm gegen dieses Verfahren und sieht sich in ihrem Urheberrecht verletzt. RCA dagegen argumentiert, dass ClearPlay lediglich die Fernbedienung simuliere und es deshalb keinen Grund zur Klage gebe. Erneut hartes Durchgreifen der RegTP Die Regulierungsbehörde für Telekommunikation und Post hat zum nächsten Schlag gegen nicht gesetzeskonforme 0190/0900-Dialer ausgeholt und ließ am 8. April 25.000 Registrierungen rückwirkend annullieren. Damit gelten diese Nummern als niemals registriert und es entsteht somit keine Zahlungspflicht für die über die Dialer entstandenen Verbindungen. Grund für die Sperre sei "das Fehlen einer so genannten Wegsurfsperre", teilte die Behörde mit. Die Wegsurfsperre muss greifen, wenn der Surfer anschließend kostenfreie oder niedriger bepreiste Internet-Seiten besucht. Vor allem die Firma Intexus installierte diese Dialer bewusst hinter Domains wie hausaufgaben.de oder lehrstellen.de.
Die Stückzahl weltweit verkaufter PCs ist im ersten Quartal 2004 im Vergleich zum Vorjahreszeitraum um 16,5 Prozent gestiegen. Nach einer Studie der Marktforscher von IDG stieg die Zahl der ausgelieferten Rechner im ersten Quartal von 35,4 Millionen auf 41,2 Millionen PCs. Das zuvor von IDG prognostizierte Wachstum von 13,5 Prozent wurde damit noch übertroffen. Die größten Stückzahlen lieferten die Marktführer Dell (7,7 Millionen), HP (6,4 Millionen) und IBM (2,3 Millionen) aus. Nach Kontinenten unterteilt wies Europa/Afrika/Nahost mit 20 Prozent das größte Wachstum vor den USA und Japan aus. |
Seit der kommerziellen Nutzung des Internet ist die kostenlose Nutzung der Online-Informationen bei den Usern zur Selbstverständlichkeit geworden. Nun gilt es, die User langsam für die Bezahlung wertvoller Informationen zu begeistern. Das Institut für Wirtschaftsforschung der Universität Karlsruhe befragt auch in diesem Jahr Internetnutzer über ihr Einkaufsverhalten im Internet und zu Bezahlsystemen. Bereits zum siebten Mal veranstaltet das Institut diese Online-Umfrage mit dem Titel "Internet-Zahlungssysteme aus Sicht der Verbraucher". Die Teilnahme an der Umfrage lohnt sich in doppelter Hinsicht, denn das Institut stellt auch umfangreiche Informationen zu Zahlungssystemen bereit.
Nach Ansicht amerikanischer Behörden hat in der vergangenen Woche ein läutendes Mobiltelefon die Explosion einer texanischen Ölquelle verursacht. Ein Funke im Handy oder die elektrostatische Entladung beim Griff danach könnte die um das Bohrloch angesammelten Gase entzündet haben. Die Diskussion ist nicht neu und an deutschen Tankstellen von Shell und DEA herrscht bereits ein striktes Handy-Verbot. In Österreich wiederum testet der mobile Payment-Anbieter Paybox seit Wochen ein Handy-Zahlungssystem an 18 Tankstellen. Da bislang niemand den Beweis für Funkenbildung in Mobiltelefonen erbringen konnte, wird es wohl noch eine Weile dauern, bis für die Nutzung von Handys an Tankstellen eine einheitliche Lösung gefunden wird.
Die Studie zweier US-amerikanischer Internet-Provider klingt alarmierend. Die beiden Unternehmen haben im vergangenen Jahr ungefähr eine Million Computer gescannt und dabei über 29 Millionen Vorkommen von so genannter Spyware festgestellt. Diese Mini-Programme installieren sich meist durch Adware-Cookies selbsttätig auf den Rechnern der Internet-Nutzer und spionieren heimlich deren Surfverhalten aus. Der von den Unternehmen erstmals erstellte SpyAudit-Report soll künftig regelmäßig durchgeführt werden, damit Vergleichszahlen zur Verfügung stehen.
Anlässlich des 160-Jahre-Jubiläums des Morse-Alphabets hat die International Telecom Union (ITU) das @-Zeichen in den Code aufgenommen. ".--.-." steht ab sofort für das Internet-Zeichen und Morsende müssen sich nicht mehr mit dem Wort "at" behelfen. Der Morse-Code besteht aus nur vier Signalen (Lang, Kurz, lange Pause, kurze Pause) und erlebte am 24. Mai 1844 seine Geburtsstunde. Der US-Amerikaner Samuel Finlay Breese Morse brauchte einige Jahre, bis seine Erfindung den nötigen Anklang fand, um sich dann in der ganzen Welt zu verbreiten. Mittlerweile ist diese "Killer-Applikation" überholt und von anderen Kommunikationsmöglichkeiten abgelöst. Seit Februar 1999 wurden auch die letzten Seefahrer zum Umstieg auf Satelliten-Notrufe bewegt. |
|||||||||||||||||||