...zahlt man bald mit der hohlen Hand
Ein Funkchip, der auf absehbare Zeit den Strichcode ersetzen soll, findet sich beim Einkaufen bereits probeweise auf einigen Artikeln. Erfüllt sich die Vision des amerikanischen Herstellers Applied Digital Solutions, dann zahlen wir unsere Einkäufe bald auch per RFID (Radio Frequency Identification)-Chip. Unter die Haut gepflanzt, etwa am Arm, reicht es dann, zur Autorisierung der Zahlung an einem Lesegerät vorbeizulaufen. Setzt sich das Prinzip durch, zahlt man bald nicht mehr mit dem guten Namen, sondern mit der hohlen Hand.



...heißt es statt Geburt jetzt Update
Auf der Suche nach dem richtigen Namen für seinen Sohn hat der Amerikaner Jon Blake Cusack völlig neue Wege beschritten. Dies berichtet die Zeitung "Holland Sentinel". Wohl inspiriert von der Praxis der IT-Branche für die Namensgebung von Neuentwicklungen nannte er seinen Sohn Jon Blake Cusack 2.0. Damit heißt sein Kind wie eine neue Software-Version. Entsprechend gab es auch eine Pressemitteilung per Mail, in der er verlauten ließ, Version 2.0 habe viele Ähnlichkeiten mit Version 1.0 und einige neue Elemente durch die Mitarbeit seiner Frau Jamie.



...bitten Roboter zum Tanz
Als in diesem Jahr der Ball der Technik in Wien eröffnet wurde, standen tanzende Roboter dabei ganz besonders im Blickpunkt. Die von AUSTRO-Technology hergestellten Roboter agieren sonst als Fußballer und belegten bei der letzten Weltmeisterschaft den zweiten Platz. In Wien tanzten sie während der Eröffnung zu einem Walzer von Schostakowitsch. Begleitet wurden sie dabei von dem Jungdamen- und Herrenkomitee, so dass Mensch und Maschine dieses Mal gemeinsam das Tanzbein schwangen.


...ist die Dame am Empfang aus Blech
Wenn man in einem Hotel oder in einem Unternehmen eine Auskunft von der Empfangsdame braucht, kann es sein, dass man in Zukunft mit einem Roboter sprechen wird. In der Carnegie Mellon University in Pittsburgh begrüßt seit kurzem eine Maschine am Empfang die Gäste und plaudert mit ihnen. Dabei zeigt die "Dame" im Gespräch ein fast menschliches Gesicht, das ihr die Konstrukteure des Robotics Institute gemeinsam mit der School of Drama verschafft haben. Zwar muss man Fragen immer noch über eine Tastatur stellen, aber zu lockeren Gesprächen ist die Dame immer aufgelegt.



...hält das Bett vom Schnarchen ab
Mit moderner Technik will die schwedische Firma Hilding Anders AB dem leidigen Schnarchen ein Ende machen. Einige Zeit nach dem Einschlafen schaltet sich ein Sensor ein und kontrolliert Herzfrequenz, Atemrhythmus, Bewegungen und die Schnarchlaute. Überschreitet der Lärmpegel eine gewisse Schwelle, hebt der Computer den oberen Teil des Bettes fast unmerklich an. Wenn der Schlafende aufhört zu schnarchen und der Lärm verschwunden ist, senkt sich das Bett wieder.



...erkennt man vorher, wem bald der Kragen platzt
Wer würde nicht gerne erkennen, ob die Kollegen in einer Besprechung wütend oder gelangweilt sind. Dann würde etwa eine Meldung auf dem Notebook erscheinen, in der stehen könnte: "Ihre Kollegin Frau Müller ist stinksauer und wird gleich aufspringen". Denkbar wäre auch, dass man gewarnt wird, wenn die Zuhörer einzuschlafen drohen. Genau mit diesem Ziel arbeitet Peter Merkle (Sandia National Laboratories) an einem System, das menschliche Emotionen erkennen kann. Dazu werden Sensoren am Körper angebracht, die Stimmfrequenz überwacht und die Mimik analysiert. Das Projekt mit dem Namen "Mentor/PAL" soll nach ersten Ergebnissen aus Praxistests die Teamarbeit verbessern. Der offizielle Verkaufsstart steht noch nicht fest.