Die Financial Times Deutschland (FTD) ist das meist zitierte Wirtschaftsmedium im Jahre 2003, so das Untersuchungsergebnis von Medien Tenor. Das Bonner Medienforschungsinstitut wertete in insgesamt 22 Medien die Beiträge der Politik- und Wirtschaftsressorts aus. 335 gefundene Zitate machten die FTD zum Anführer des Rankings der meist zitierten Wirtschaftstitel in der Bundesrepublik. Platz 2 belegt das Handelsblatt mit 326 Zitaten gefolgt von der Financial Times mit 182 Zitaten. Christoph Keese, Chefredakteur der FTD zu diesem Ergebnis: "Wir sind Deutschlands meist zitierter Wirtschaftstitel und damit der Meinungsführer im Wirtschaftssegment. Das ist ein weiteres Qualitätssiegel für die 'Financial Times Deutschland' und vor allem ein sehr schönes Geschenk zum 4. Geburtstag der Zeitung."

In diesen Tagen erscheint die aktuelle Verbrauchs- und Medienanalyse VuMA 2004. Erstmals steht sie nun unter den Mediaplanungsprogrammen MDS und MediMach zur Verfügung. Mit dieser Neuerung kommt die VuMA dem laut gewordenen Wunsch der Mediaagenturen nach, die MDS am häufigsten zur Mediaplanung nutzen. "Unser Ziel ist es, die VuMA einer noch breiteren Masse von Nutzern zugänglich zu machen", so eine Sprecherin. Die VuMA ist eine Markt-Media-Studie, die wichtige Konsumdaten für die Planung von Radio und Fernsehen liefert. Sie betrachtet schnelldrehende Konsumgüter und Dienstleistungen und bildet rund 250 Produktfamilien mit circa 1.000 Marken ab. Die Konzentration liegt dabei auf Märkten und Marken mit hohen Werbeinvestitionen in Radio und TV.

Tagesschau.de bietet ab sofort auf dem Nachrichten- und Informations-Portal der ARD-Tagesschau auch Nachrichten in englischer und türkischer Sprache. Die Inhalte der neuen News- und Thementeaser werden von der Deutschen Welle zugeliefert und umfassen neben den aktuellen Topthemen des Tages Berichte aus den Rubriken "Current Affairs" und "Business & Economics".

Die Wochenzeitung Die Zeit geht am 01. Februar 2004 mit einem neuen, jedoch kostenpflichtigen Multimedia-Angebot online. Das neue Multimediapaket soll eine digitale Fassung der kompletten Druckausgabe enthalten sowie einen Audio-Service, mit dem sich Internet-Nutzer Artikel vorlesen lassen können. Zudem bietet der Audio-Dienst neben gesprochenen Zeit-Artikeln englischsprachige Berichte des amerikanischen Unternehmens Audible.com an. Das überarbeitete Archiv soll die Suche nach älteren Zeit-Artikeln erleichtern. Darüber hinaus bietet Die Zeit Informationen über weltweit bedeutsame Ereignisse per SMS. Für Zeit-Abonnenten soll dieser Dienst kostenfrei sein, allen anderen User werden ca. acht Euro im Monat berechnet.
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Die Medien- und Werbebranche startet 2004 nach mehrjähriger Werbeflaute mit vorsichtigem Optimismus. Dies geht aus einer Umfrage des Kommunikations-Branchendienstes "Der Kontakter" hervor. Danach rechnet die Branche damit, dass höhere Werbeausgaben unter anderem in den Branchen Telekommunikation, Banken und Versicherungen den Markt beflügeln könnten. Peter Krüger-Herbert, Direktor der Werbeagentur McCann-Erickson, rechnet mit neuen Aufträgen von Pharma-Unternehmen. Durch die Gesundheitsreform werde die Selbstmedikation und mit ihr die gesamte Branche überproportional wachsen.

Am 15. Dezember startete das Handelsblatt die Serie "Das neue Russland". Die Berichterstattung soll einen umfassenden Überblick über die Region als Investitions- und Absatzmarkt geben. Außerdem werden im Rahmen dieser Sonderserie Unternehmer und Wissenschaftler vorgestellt. Das Handelsblatt wird zudem über alle großen Ereignisse berichten, die mit der im März 2004 anstehenden Präsidentschaftswahl einhergehen.

Der Hessische Rundfunk und die Burda People Group haben beschlossen, das Bunte-TV-Magazin im Ersten nach Ausstrahlung der sechs Folgen im Jahr 2003 nicht fortzusetzen. Das Format, moderiert von der Bunte-Chefredakteurin Patricia Riekel, kam bei den Zuschauern nicht wie erwartet an, heißt es in einer Pressemitteilung der ARD. Der Nachrichtenagentur dpa zufolge soll es bereits intensive Verhandlungen mit Sat.1 über einen Wechsel des Formats gegeben haben. Mit dem Abgang von Sat.1-Geschäftsführer Martin Hoffmann seien die Gespräche aber erst einmal auf Eis gelegt worden.

Zum 01. Januar 2004 hat der amerikanische Nachrichten-Sender CNN sein regionales Programmfenster für Deutschland eingestellt. Die Sendung passe nicht mehr in die Programmstrategie, so eine CNN-Sprecherin. Das drei Mal täglich ausgestrahlte, 15-minütige Programm mit Nachrichten aus der Bundesrepublik konnte offenbar nicht genügend Zuschauer binden. Die Berichterstattung aus Deutschland werde künftig in das englischsprachige Programm integriert. CNN Deutschland wurde in Kooperation mit der Deutschen Fernsehnachrichten Agentur (DFA) in Berlin produziert.

In einer repräsentativen Emnid-Umfrage im Auftrag der TV-Zeitschrift Bildwoche gaben 30 Prozent der Befragten an, dass Dokumentationen, Magazine und Reportagen ihre Lieblingssendungen seien. An zweiter Stelle rangieren mit 17 Prozent die Nachrichten, gefolgt von Spiel- und Fernsehfilmen mit 13 Prozent. Dies ist angesichts der riesigen Einschaltquoten von Fußballübertragungen und Quizshows ein überraschendes Ergebnis. Nur jeder zehnte Fernsehzuschauer sieht nach eigenem Bekunden Sportsendungen am liebsten.
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