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Als auf die IT-, TK- und UE-Branchen spezialisierte Agentur beobachtet die Fink & Fuchs PR AG permanent die Themenlandschaft dieser Industrie auf kommunikative Risiken und Chancen. An dieser Stelle werfen wir jeden Monat ein Schlaglicht auf einige Issues, die unserer Ansicht nach derzeit besonders interessant sind und PR-Potenzial haben. Wenn Sie aktuell ein spannendes Issue verfolgen, schreiben Sie uns an: christina.lotz@ffpr.de Internet-Sicherheit: "Obwohl die Hälfte der 12- bis 18-Jährigen das Thema Sicherheit im Internet als wichtig einschätzt, weiß jeder dritte Jugendliche nichts über die Gefahren", hat das BSI (Bundesamt für Sicherheit in der Informationstechnik) ermittelt. Doch nicht nur unbedarfte Teenager unterschätzen Viren, Würmer und Trojaner. So stellte das US-amerikanische Department of Homeland Security fest, dass die IT-Infrastruktur des Landes noch nicht für einen ernsthaften Angriff durch Cyberterroristen gewappnet ist. Eine Studie von FITE IT und Radware zeigte, dass selbst die kleinsten Firmen in Großbritannien jeden Monat durchschnittlich 500 Mal angegriffen werden. Dabei nehmen nicht nur die Attacken auf Windows-Systeme weiter zu. Ende 2003 wurden innerhalb weniger Wochen drei Unix-Server gehackt, die freie Software bereitstellen. Und völlig neue Angriffsziele dürften sich demnächst auftun. Der europäische Verband der Hausgerätehersteller (CECED) hat nämlich das erste gemeinsame Protokoll für den Betrieb eines "Home Automation Systems" entwickelt. Vernetzte Haushaltsgeräte wie Kühlschrank, Waschmaschine oder Backofen sollen damit über das Internet gesteuert, überwacht und gewartet werden. Doch was passiert, wenn bei eisigen Januar-Temperaturen ein Virus die Heizung lahmlegt? Identitätsdiebstahl: Dreizehn Prozent der Befragten einer US-Studie vom Computer Security Institute und des FBI waren bereits Opfer von Identitätsdiebstahl. Darunter versteht man die unerlaubte Verwendung individueller Kennzahlen wie Sozialversicherungsnummer, Führerschein-Nummer, Kreditkarten- oder Kontonummer durch Fremde. Damit lassen sich Kredite, Geld oder Dienstleistungen erschleichen. In den USA ist diese Gefahr traditionell größer als in Europa, da dort die Sozialversicherungsnummer alleine praktisch alle Türen öffnet. In Deutschland wird durch die Kombination aus Unterschrift, Passbild und Personalausweis die Identität besser geschützt. Doch dies könnte bald zu Ende sein, wenn der digitale Ausweis EU-weit eingeführt wird (s. PRoFILE 10/03). Ab nächstem Jahr sollen biometrische Merkmale für Fingerabdruck, Gesicht und Iris nicht nur auf den Ausweisen, sondern auch in zentralen Datenbanken mit den Ausweisnummern gespeichert werden. Falls diese nicht hundertprozentig gesichert werden, könnten auch hierzulande bald Verhältnisse wie jenseits des großen Teiches herrschen. Dort erreichen die jährlichen Schäden durch Identitätsdiebstahl bereits eine Höhe von 50 Milliarden Dollar. |
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