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Immer mehr Amerikaner spielen mit ihrem Handy
In fünf Jahren wird jeder fünfte Handynutzer in den USA mit seinem Mobiltelefon spielen. Zu diesem Ergebnis kommt eine aktuelle Prognose des Marktforschungsinstituts IDC. Bislang nutzen nur acht Prozent der Amerikaner ihr Handy auch für Wireless-Gaming. Es sei zu erwarten, dass die Provider in den nächsten zwölf Monaten eine Vielzahl neuer Spiele vorstellen und massiv in die Werbung für Mobile Gaming investieren werden, so das IDC. Dabei werde vor allem auf Multi-Player-Funktionalität und 3-D-Wiedergabe gesetzt.

BITKOM und CIO: Optimistischer Blick aufs neue Jahr
Zwei aktuelle Studien geben Anlass für eine optimistische Stimmung in der deutschen IT-Industrie. Laut einer Umfrage des Bundesverbands Informationswirtschaft, Telekommunikation und neue Medien e.V. (BITKOM) rechnen die IT-Unternehmen für 2004 mit steigenden Umsätzen im deutschen Markt. Zehn Prozent der Unternehmen gehen sogar von einem zweistelligen Wachstum aus. Damit bestätigen die Ergebnisse nach BITKOM-Angaben die Verbandsprognose, wonach der ITK-Markt in Deutschland nächstes Jahr um zwei Prozent auf 134 Milliarden Euro Gesamtumsatz anwachsen soll. Auch eine Studie des Magazins CIO kommt zu zuversichtlichen Ergebnissen: der Dezember-Durchgang des CIO Magazine Tech Poll ergab, dass die IT-Budgets in den kommenden zwölf Monaten durchschnittlich um sechs Prozent anwachsen werden. Dies ergab eine Umfrage unter 185 IT-Verantwortlichen. Bei den Investitionsvorhaben ist die Sicherheit der Systeme mit 58 Prozent das meistgenannte, vor Hardware (42 Prozent) und Infrastruktur-Software (38 Prozent).

Weniger illegale Musik-Downloads
Die Musikindustrie in den USA verbucht einen ersten Teilerfolg. Eine aktuelle Studie des Pew Internet Project kommt zu dem Ergebnis, dass sich die Zahl der US-Amerikaner, die Musik mit File-Sharing-Programmen wie Kazaa und Co. aus dem Internet laden, durch die Klagewelle der Musikindustrie halbiert hat. Für die Studie wurden im Zeitraum Mitte November bis Mitte Dezember 2003 1.358 Internet-Nutzer telefonisch befragt. Nur noch 14 Prozent der Befragten gaben an, illegal MP3s herunterzuladen. In der letzten Befragung von März bis Mai 2003 hatten sich noch 29 Prozent der Interviewten zum Download bekannt. Im September hatte der Musikindustrieverband RIAA Klagen gegen einzelne Nutzer eingereicht. Die Forscher sprechen von einem Wendepunkt, der durch die Klagen eingetreten sei. Allerdings bleibt unklar, wie viele der Filesharer durch die Klagewelle lediglich abgeschreckt wurden, sich zum Download zu bekennen.

Powersurfer nach wie vor hauptsächlich Männer
Das Internet ist immer noch männlich dominiert. Einer Umfrage der Forschungsgruppe Wahlen zufolge besitzen zwei Drittel aller Männer, aber nur jede zweite Frau einen Internetzugang. Auch bei der Nutzungsintensität haben die Frauen Aufholbedarf: wesentlich mehr Männer als Frauen surfen mehr als zehn Stunden pro Woche im Internet (alle Befragten: 17 Prozent). 39 Prozent der Umfrageteilnehmer nutzen das Internet zwischen drei und zehn Stunden pro Woche, weitere 35 Prozent verbringen in der Woche rund zwei Stunden online. Wertet man die Ergebnisse nach Altersgruppen aus, zeigen sich vor allem bei den 50 bis 59-Jährigen überdurchschnittliche Zuwächse (plus 13 auf 62 Prozent im Jahresvergleich). Das Interesse der 25 bis 29-Jährigen am Internet ist weiterhin hoch und stieg von 73 auf 83 Prozent. Insgesamt stieg die Internetnutzung um acht Prozentpunkte auf 58 Prozent.

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Firmen schickten 2003 mehr Daten über das Internet
Deutsche Unternehmen haben 2003 deutlich mehr Daten über das Internet verschickt als noch im Jahr zuvor. Im Durchschnitt stieg das Übertragungsvolumen um 73 Prozent, in jedem fünften Fall sogar auf über das Doppelte. Damit wird die Bedeutung des Internets als Kommunikations-, Vermarktungs- und Arbeitsplattform für Unternehmen immer größer. Das ist das Ergebnis einer Erhebung der Security for Business (S4B) GmbH unter 700 Firmen. Im Widerspruch zur Nutzung steht der Befragung zufolge die Investition der Unternehmen in die Sicherheitsmaßnahmen. Lediglich 29 Prozent gaben 2003 mehr Geld für ihre IT-Sicherheit aus.

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Privat-PCs sind die häufigsten Spam-Versender
Ein Drittel aller Spam-Mails werden über die PCs ahnungsloser Nutzer versandt. Die Spammer verschaffen sich über Trojaner Zugriff auf die Rechner und setzen diese als E-Mail-Relays ein. Dies berichtete "ZDNet UK". Als Ursache wird die steigende Verbreitung schneller Internetverbindungen, durch die immer mehr PCs quasi rund um die Uhr mit dem Internet verbunden sind, genannt. Die Rechner seien teilweise tagelang unter der gleichen IP-Adresse erreichbar, wodurch es für Eindringlinge wesentlich leichter sei Sicherheitslücken auszumachen und in das System einzudringen.
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Fraunhofer Institut berechnet den Geschäftswert von IT
Welchen konkreten geschäftlichen Nutzen hat der Einsatz von Informationstechnologie in Unternehmen? Das Fraunhofer Institut für Software- und Systemtechnik hat sich mit dieser Frage beschäftigt und nach eigenen Angaben eine wissenschaftlich fundierte Methodik entwickelt, die den Geschäftswert von IT berechnet. Dabei stand die strategische und wettbewerbsrelevante Bedeutung für Unternehmen im Vordergrund. Die ITEM-Methode (IT Evaluation Management) ermöglicht die technische Bewertung von Software aus unternehmerischer und betriebswirtschaftlicher Sicht.

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Einkaufen während der Arbeitszeit
Deutsche Internetshopper nutzen das Web hauptsächlich während ihrer Arbeitszeit zum Einkaufen. Zu diesem Ergebnis kommt die "Pago-Studie 2003", für die der E-Payment-Dienstleister Pago das Kaufverhalten deutscher und internationaler Online-Shopper untersuchte. Nur 13 Prozent der Käufe wurden demnach an Samstagen, nur elf Prozent an Sonntagen getätigt. Die meisten Online-Shopper kaufen am Montag oder Dienstag im Web ein, danach fällt die Kurve der Transaktionen kontinuierlich ab. Auch die Uhrzeit spricht für häufige Shoppingtouren während der Arbeitszeit. Laut Pago werden 28 Prozent der Kaufvorgänge zwischen 10:00 Uhr und 13:00 Uhr ausgelöst. Ab 22:00 Uhr ist in deutschen Online-Shops hingegen ähnlich wenig los wie in den realen Geschäften.

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DeNIC erwartet siebenmillionste .de-Domain
Laut der zentralen Registrierungsstelle DeNIC wird die Zahl der registrierten Internet-Adressen mit der Endung .de im Januar die 7-Millionen-Grenze überschreiten. Seit Dezember 2002 ist die Zahl der registrierten .de-Adressen damit um eine Million angestiegen. Mit 25 Millionen registrierten Domains liegen die .com-Adressen weltweit weiter an erster Stelle.

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Handystrahlung: Unbedenklich oder gefährlich?
Über die Gefahren, die von Handystrahlung ausgehen, herrscht weiter Unklarheit (siehe auch Issue Index 09/03). Während eine Studie der finnischen Strahlenschutz- und Nuklear-Sicherheitsbehörde STUK die von Mobiltelefonen ausgehende Strahlung für unbedenklich hält, warnt das deutsche Bundesamt für Strahlenschutz (BfS) weiter vor möglichen gesundheitlichen Beeinträchtigungen. Die in Finnland getesteten GSM-Geräte lagen deutlich unter dem vorgeschriebenen SAR-Grenzwert (Specific Absorbation Rate) von zwei Watt pro Kilogramm Gehirnmasse. Die deutschen Experten empfehlen jedoch Handys erst ab einem Strahlenwert unter 0,6 W/kg als strahlungsarm.

BSI: Leitfaden für barrierefreies Internet
Das Bundesamt für Sicherheit in der Informationstechnik hat einen Leitfaden für die Entwicklung von barrierefreien E-Government-Angeboten entwickelt. Damit wird Entscheidern, Grafikern und Programmierern ein Hilfsmittel zur Umsetzung der "Barrierefreie Informationstechnik-Verordnung" (BITV) an die Hand gegeben. Mit der Verordnung wurde 2002 erstmals ein gesetzlicher Rahmen festgelegt, wie Webseiten ohne Barrieren für behinderte Menschen zu gestalten sind. Der Leitfaden steht im Rahmen des "E-Government-Handbuchs" zum kostenlosen Download bereit. Das Handbuch entstand in Zusammenarbeit mit Web For ALL - Projekt für Barrierefreiheit im Internet in einer Arbeitsgemeinschaft mit dem Forschungsinstitut Technologie-Behindertenhilfe (FTB).

D21 wählt Vorstand per Internet
Die Initiative D21 hat als erster deutschen Verein seinen Vorstand per Internet gewählt. 110 Mitglieder konnten ihre Stimme online abgeben. Unter technischen Aspekten war die Wahl interessanter als das Ergebnis: von 26 Kandidaten für den Vorstand wurden alle gewählt. Jedem Mitglied der Initiative wurde eine kostenlose Chipkarte samt Kartenleser zur Verfügung gestellt. Auf diese Weise konnte der Verein die gerichtliche Auflage erfüllen, dass die Mitglieder nicht zur Anschaffung der notwendigen Hardware gezwungen werden durften. Mit der Authentifizierung über die Chipkarte wurde sichergestellt, dass nur Vereinsmitglieder an der Wahl teilnehmen konnten. Parallel zur Online-Wahl konnten die Mitglieder ihre Stimme auch über ein Terminal mit Touchscreen abgeben. In finanzieller Hinsicht hat sich die Online-Wahl nach Angaben des D21-Vorsitzenden Erwin Staudt gelohnt. Allein an Reise- und Personalkosten wurden etwa 130.000 Euro eingespart.

Bundesregierung: Masterplan zur Informationsgesellschaft
Das Bundeskabinett hat in Berlin das Aktionsprogramm "Informationsgesellschaft Deutschland 2006" beschlossen. Bis 2005 sollen laut Alfred Tacke, Staatssekretär im Bundeswirtschaftsministerium, 75 Prozent der Bevölkerung ab 14 Jahren das Internet nutzen und alle öffentlichen Aufträge des Bundes ausschließlich elektronisch vergeben werden. Weitere Ziele des Aktionsprogramms sind die Installation von 20 Millionen Breitbandanschlüssen bis 2004 und die vollständige Digitalisierung der Rundfunkübertragung über Antenne, Kabel und Satellit. 2004 soll mit dem Aufbau eines Kompetenznetzes und einer technischen Grid-Infrastruktur für die deutsche Wissenschaft und Wirtschaft begonnen werden. Bankkarten mit digitaler Signatur sollen 2004 eingeführt werden, die Ausgabe der 80 Millionen Gesundheitskarten soll bis Ende 2005 abgeschlossen sein. 2004 sollen außerdem die Gesetzgebungsverfahren für die Ausgabe eines digitalen Personalausweises in die Wege geleitet werden.
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